buypreneur - Buy, Build, Grow

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Transkript

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00:00:00: Und auch die dunkle Seite der Macht hat nichts für große Nasen übrig.

00:00:03: Auch hier ist es schwierig!

00:00:05: Ob wenn du das Gefühl hast, ich muss jetzt was bewegen weil ich ja der Neue bin?

00:00:09: Es ist vor allem wichtig, nimm dir die Zeit diese DNA zu verstehen und ein Gespür dafür zu bekommen.

00:00:15: und es ist egal ob ich einen Bayern mache oder ob ich als Private Equity Investor reingehe wo der Druck zu schnellen Ergebnissen noch höher ist.

00:00:22: Ein guter Investor, egal auf Management bei oder institutionell weiß.

00:00:26: Ein sauberer Einstieg ist deutlich mehr wert als die ersten zwei Prozent Effizienzsteile an.

00:00:32: Jeder hat einen Plan bis er den ersten Schlag in die Fresse bekommt und das ist auch mein wichtigstes Learning.

00:00:38: Also...

00:00:40: Die spannendste Abkürzung ins Unternehmertum!

00:00:42: Willkommen bei Beipreneur dem Podcast über Nachfolge, Firmenkauf und das echte Auf- und Ab des Unternehmerlebens.

00:00:51: Max,

00:00:51: meine steile These für diese Folge heißt die ersten einhundert Tage entscheiden nicht über den Erfolg aber über dein Standing im Team und das ist schwer rückgängig zu machen.

00:01:04: Ich kann mich hundert Prozent unterschreiben Tim.

00:01:08: Deckt sich mit egal welcher Konstellation in der ich die letzten fünfzehn Jahre gearbeitet habe.

00:01:14: Die ersten Hundert Tage sind entscheidend.

00:01:17: du kannst da entweder die Messlatte viel zu hochlegen und damit auch Menschen vergraulen, verschrecken.

00:01:25: Oder du kannst sie... Also niemand legt in den ersten hundert Tagen die Messlatte bewusst niedrig aber du kannst natürlich aus Bedenken oder vielleicht auch Angst Fehler zu machen Dinge nicht angehen, die aber besonders wichtig sind in den Ersten Hundert Tagen einzugehen.

00:01:41: und dabei geht es vor allem darum eine Duftnote zu setzen und auch an bestimmten Stellen auch Grenzen zu setzen.

00:01:48: Und zu sagen, das sind die Regeln nach dem ich spiele.

00:01:52: Das sind die Regel nach denen gerade im Kontext der Nachfolge auch in Zukunft dann hier im Team gespielt wird.

00:01:58: Und da auch bei bestimmten Situationen auch mal zu sagen ... das Verhalten toleriere ich nicht.

00:02:04: Ja.

00:02:06: Max, wir haben ja jetzt schon eine Folge aufgenommen.

00:02:08: Die erste Folge war erst einmal zur Frage wie finde ich eigentlich gute Unternehmen?

00:02:14: Das heißt sozusagen einen ganz großen Rundumschlag, da ist sie wieder.

00:02:19: Beim

00:02:19: letzten Mal was bei dir, dieses mal ist es ein Starntrooper und auch die dunkle Seite der Macht hat nichts für große Nasen übrig.

00:02:25: Auch hier ist das

00:02:26: schwierig.

00:02:30: Das Schöne ist ja sozusagen manche Menschen haben mir einen Signature-Move.

00:02:35: Da erkennt man irgendwie etwas Spezielles.

00:02:37: Du hast eine Signaturetasse.

00:02:39: Sogar zwei.

00:02:40: Also dieser ist gemobbt von meinem

00:02:42: Sohn aber... Okay, ja schön.

00:02:45: Also genau zu dir, zu deinem Hintergrund wir müssen nicht nochmal den ganzen Abrühler machen aber im Prinzip du hast ja quasi auch bist als Nachfolger in ein Unternehmen reingegangen.

00:02:56: Du hast quasi dieses Nachfolgethema zum einen selber erlebt als eigener Unternehmer Aber begleite es ja zum jetzigen Zeitpunkt eben hier auch nachfolge Unternehmer dabei eben genau diesen Schritt eigentlich zu machen Genau, vielleicht noch in zwei Sätzen.

00:03:17: Wie waren die ersten hundert Tage damals als du in das Unternehmen eingestiegen bist?

00:03:23: und wie würdest du diese Hundert-Tage frame?

00:03:29: Die ersten Hundert Tage waren sehr stark von einem großen Lernwunsch und Lernwillen geprägt, den ich auch nach außen getragen habe.

00:03:40: Ich bin in sehr viele Gespräche eingestiegen.

00:03:42: Ich habe wirklich die grauen Tour gemacht, war an jedem Standort, hab mit jeder Mitarbeiter gesprochen, hat mir dafür ein kleines Leitfadeninterview zurechtgelegt aber vor allem eher so ein paar Basis-Themen gehabt, die ich alle frage.

00:03:57: Und dann war einfach... Es war alles sehr offen gehalten weil ich einfach wissen wollte im Kern wie bringen wir Traditionen und Innovationen als um Yin und Yang zusammen.

00:04:07: Und es war dann immer so die Frage von der Richtung her, wer bist du was bewegt dich?

00:04:12: Was hat dazu geführt, dass du mal in das Unternehmen gekommen bist und solange an Bord bist?

00:04:16: Werde eine sehr lange Betriebszugehörigkeit, teilweise über dreißig Jahre... ...und was muss passieren damit du weiter an BORD bleibst?

00:04:24: Dann war so der nächste Punkt dieses, was nervt Dich schon richtig lang.

00:04:29: Und was würdest du, was wolltest du schon immer gerne mal lösen an unseren Arbeitsweisen?

00:04:34: Weil jetzt ist die einmalige Chance.

00:04:36: Wir drehen eh gerade jeden Stein einmal um weil ich gucke mir hier alles einmal an gibt es mir gerne mit dann kannst du selber mitgestalten.

00:04:42: das würde ich sagen hat die ersten hundert Tage am meisten geprägt Was man sich im nachgang anders machen würde.

00:04:48: Ich habe parallel ja noch Verantwortung auf Gruppenebene gehabt für die gruppe Die das Unternehmen gekauft hat Und diese Parallelverantwortung hat dazu geführt, dass meine Reflexionsschleifen dann eher gekommen sind.

00:05:05: Ich muss das jetzt einmal ein bisschen sacken lassen und ich muss jetzt einmal das was ich gelernt habe mir auch mal runter schreiben analysieren und die Erkenntnisse irgendwie damals noch zu Papier bringen.

00:05:15: aber Ich habe mir eben nicht so viel Zeit genommen, wie ich es heute machen würde.

00:05:20: Dass ich wirklich sage okay du machst eine bestimmte Anzahl an Tourstops und Interviews die du pro Tag führst.

00:05:28: Und wer machst du ein Cut?

00:05:29: Lässt das was du gelernt hast.

00:05:30: Sacken reflektierst das und nimmst dir dafür auch Zeit.

00:05:33: Aber gut damals war ich halt auch zehn Jahre junger.

00:05:37: Magst du noch mal ganz kurz abholen?

00:05:39: Das war ein Reiseveranstalter?

00:05:42: Genau!

00:05:44: Genau, es gehörte zu Globetrotter Reisen als Tochtergesellschaft.

00:05:48: Wie hieß damals noch Globetotter Reisebüro?

00:05:50: Ich hab's relativ schnell umförmiert in Globetroter Erlebnis.

00:05:54: Die kamen vom Nukleus her aus dem Bereich Reisenbüros die hatten zu Hochzeiten ich glaube fast zwanzig Standorte in der Metropolregion Hamburg.

00:06:02: Als ich eingestiegen bin waren wir so bei... ...schliesslich Holstein Metropol-Regionen und Einstandort Bremen.

00:06:14: Das war aber nicht der Kern, wo mir das Geld verdient wurde.

00:06:16: Der Kern war ein Exklusivmandat für die Werksführung bei Airbus was schon einige Jahre lief und da rundherum war dann eben die Reiseveranstaltertätigkeit dass du Gruppenreisen für Privatpersonen organisiert hast.

00:06:27: also wirklich so haben durch Incoming das Leute sich die Stadt angucken wollen und dann halt Airbus als Tourstop haben oder ganz klassisch Business Events Aber auch da häufig so einen Offsite Wo Airbus denn ein Programmpunkt ist wenn man viel paketiert und Themen zusammengestellt.

00:06:42: genau Das war so der Kern.

00:06:45: Lass uns das doch mal ganz kurz ins wirklich ins Detail gehen.

00:06:48: also wir nehmen an, wir haben sozusagen einem Donnerstag oder einen Freitag haben wir Signing beim Notar und übernehmen quasi übernehmen neues Unternehmen.

00:07:02: Und am Montag also wie plane ich mir eigentlich eine gute Woche für dann?

00:07:08: ok Ich bin jetzt der neue Eigentümer.

00:07:15: Wie würdest du so ein Montag starten?

00:07:18: Ich würde mir, das ist auch meine Rangehensweise.

00:07:25: freigeistigen rechten Hirnhälfte, wo du viel Visionen und Bilder entwickelst.

00:07:29: Und der linken Hirnhelfe, wo dann eher strukturiert den Plan machst das in Zusammenspiel zu bringen?

00:07:34: Ich würde sagen ich habe eine Präferenz auf der Linken Hirnhälfte.

00:07:37: Ich bin sehr strukturierend merke aber auch dass sich wenn ich kein Zielbild und keine Visionen habe Dann mache ich einen Plan Aber weiß ja gar nicht wo ich eigentlich hinlaufen will.

00:07:47: Das heißt Für mich war vor allem so, die uns die ersten Wochen als da eingestiegen bin waren vor allem geprägt von einer gewissen Spannung und auch Erwartungen.

00:07:55: Also ich war gespannt darauf was ich lerne.

00:07:58: aber ich habe vor allem eine bestimmte Erwartungshaltung mitgebracht.

00:08:02: Ich kannte das Unternehmen von außen, ich kannte alle Bücher aus der Due Diligence Und kannte die Details.

00:08:09: Ich kannten ein paar der handelnden Personen.

00:08:11: Aber für mich war es vor allem spannend dann das Gesamtbild zu sehnen dazu zusammenzusetzen, das heißt es war so.

00:08:20: Ich hatte eine Erwartung und auch ein klares Bild vor Augen wie ich die Organisation entwickeln wollte?

00:08:26: Das waren noch in den roten Zahlen.

00:08:28: Ich wollte sie auf schwarze Zahlen bringen.

00:08:29: Ich habe schon drei vier Ideen anhand der Bücher womit das funktioniert.

00:08:33: Das heißt da hatte ich irgendwo ne Idee.

00:08:36: aber ich hab dann auch sehr schnell festgestellt dass viele Dinge an der Realität eben ganz anders aussehen noch ganz anders funktionieren als du's vorher erwartest vor allem Wenn du vorher auch größere Organisationen kennengelernt hast, ich meine es war jetzt mit hundertfünfzig Mitarbeitenden in Köpfen und so um die neunzig in FTE.

00:08:54: Jetzt nicht riesig aber auch kein kleiner Laden Aber bestimmte bestimmte Mechanismen.

00:09:00: wo ich gedacht hätte sowas muss ja ein Unternehmen mit Hundertfünftig Köpfe geregelt haben War dann häufig nicht gereglt sondern wurde dann Freestyle auf Zuruf gemacht

00:09:17: Hast du am Montag gesagt, wir trommeln jetzt hier mal alle zusammen und am Dienstag gibt es erstmal eine Info-Veranstaltung.

00:09:24: Dann sage ich Guten Tag!

00:09:25: Ich bin der Neue.

00:09:26: Es

00:09:27: war ein Donnerstag und werden den Donnerdag gewählt weil an dem Donnerstach ohnehin die monatliche Führungskräfterunde am Zentralstandort stattgefunden hat.

00:09:39: die Mitarbeitenden wussten schon ist das unternehmen verkauft war und die mitarbeiten in wussten auch schon, dass ich derjenige welche sein würde denn die geschäftsführung mit reingeht.

00:09:51: Und sie kannten mich auch schon als extern.

00:09:53: also ich hatte das war vor ein franchise partner von dem von dem modell für sich auf gruppenebene gearbeitet haben.

00:09:59: das heißt die kannte nicht weil ich schon mal ein paar führungskräfte trainings bei denen gemacht hatte.

00:10:03: Ich war kein Unbekannter und der Großteil auf der Führungskräfte Ebene hat sich schon auch vorher bei mir direkt gemeldet.

00:10:10: Hat gesagt, mega dass du das machst aber gerade so die internen Die kannte ich ja vorher gar nicht und für die war das schon so ein Thema.

00:10:18: Und es war echt dann, wir hatten Donnerstag und hab' ich Donnerstag morgens da damals noch nach Pinnenberg gefahren... ...und dann war da die große Runde!

00:10:25: Es war ganz süß, die Dame aus den Marketing hatte dann so einen Roll-up Design, weil die Drucker dafür irgendwie im Büro stehen hatten,... ...dann hat er dann so ein Roll-Up Design von der vorherige geschäftsführende Gesellschaft in Shorts und Hawaii.

00:10:39: Hand auf dem Boot und ich im Anzug... ohne Krawatte quasi mit so einer Startflugge.

00:10:51: Und das war der Staat, also es war ein bisschen Staffelstaatübergabe zwischen dem früheren Geschäftsführer in einem Gesellschafta und auch die Ankündigung dass der angestellte zweite Geschäftsührer perspektivisch rausgehen wird und ich komme an Bord und zwar dann eher so ein bisschen Intro-Veranstaltung was ganz schön war.

00:11:10: Meine Gesellschafteebene, die dann die Geschäftsführer der Gruppenebene waren bei dem Termin auch nicht dabei.

00:11:16: Die sind erst beim Folgetermin mit dazugekommen weil sie auch gesagt haben es geht hier nicht darum dass die Gesellschaftebene auftaucht sondern eher die Person die die Geschicke hier lenken wird.

00:11:26: Ja

00:11:27: genau

00:11:28: okay wie hast du dir denn Also die ersten hundert Tage quasi zurechtgelegt, also ich meine genau das ist wir haben das ja als steile These sozusagen am Anfang noch mal formuliert.

00:11:38: Die Hundert Tage...die Politik wird ja auch quasi daran bemessen.

00:11:44: Wie hast du dir quasi für deine ersten hunderte Tage wirklich einen strategischen Fahrplan gebaut und auch entschieden?

00:11:52: Was sind die Sachen, die jetzt wirklich wichtig sind und welche können dich auch zu einem späteren Zeitpunkt

00:11:58: machen?

00:11:58: Ich hatte aus der DD ja schon ein paar Aspekte ohnehin auf meiner Agenda, wo ich wusste da muss ich drauf schauen.

00:12:05: Das war vor allem so der Kostenblock.

00:12:07: Da ging es um zentrale Querschnittsfunktionen.

00:12:09: brauchen wir einen Marketing das einen eigenen Plakat Drucker hat?

00:12:14: nicht zwingend weil wir auf Gruppen eben auch Lösungen haben.

00:12:17: Das heißt, da hätte ich schon einen klaren Fokus darauf mit den internen Teams.

00:12:21: Wo ich gesagt habe, da können wir sofort die Kosten so schwenken dass Dass wir auf den Punkt kommen durch das Auslagern an die Gruppenebene sozial verträglich, weil ich immer die Mitarbeitenden dann einfach auf Gruppenebene, auf vakante Positionen geschoben habe.

00:12:35: Aber dadurch wusste ich, ich kann schnell wieder eine schwarze Null erreichen und dann wusste es so dass das Muster da steige ich definitiv ein.

00:12:43: Da komme ich auch mit einer Idee rein und versuche eher vorzufühlen was ist den Leuten wichtig?

00:12:48: Was kann ich denen zumuten?

00:12:50: weil klar war ich muss das Ergebnis drehen, aber im Kerngeschäft wo ich gesagt habe da ist noch Musik drin.

00:12:56: Da bin ich sehr offen reingegangen.

00:12:57: Das heißt was so für mich das absolute A und O war?

00:13:03: Und es fällt mir schwer!

00:13:06: Reden ist Silber schweigendes Gold und in dem Fall wirklich wenn reden dann Fragen stellen und das Schweigen heißt aktiv zuhören und weitere Fragen stellen.

00:13:16: eine große, große Umstellung dabei.

00:13:20: Weil am Ende ging es mir vor allem darum Beziehungen aufzubauen weil für mich ging's in den ersten hundert Tagen das erlebe ich heute auch an den Mandaten die ich begleite Es geht weniger um Entscheidungen außer du weißt vorher schon dass Entscheidungen ausgesessen wurden bis zum Verkauf, dann ist klar die Entscheidung stehen eigentlich schon.

00:13:39: Die muss man nur noch kommunizieren.

00:13:41: es geht mehr um Orientierung.

00:13:42: das heißt ich habe damals eben bewusst sehr viele Gespräche geführt sowohl mit den Führungskräften in Mitarbeitenden aber auch schaut dass sich in den ersten hundert Tagen so schnell wie möglich mit Partnern und Stammkunden in Austausch komme damit ich vor allem auch da Vertrauen aufbaue und für mich auch ein realistisches Bild Aufbauer also gerade im Bereich Partner.

00:14:01: Kunden Das ist eine Sache, ob mir die Menschen, die seit zwanzig, fünfundzwanzig dreißig Jahren im Unternehmen sind sagen.

00:14:08: Ohne den Kunden und den Partner können wir auf gar keinen Fall überleben oder ob ich selber mit denen spreche und merke das ist eher ein gefühlter und kein faktischer Wert zu uns.

00:14:20: Daraus ist es dann für mich entstanden, was für mich wichtig war.

00:14:24: Ich habe mir gesagt in den ersten hundert Tagen rühre ich in dieser ersten Phase keine großen Struktur oder Personalentscheidungen an.

00:14:32: also ich wusste in den Ersten Hunderttagen außer jemand zeigt halt so deutlich kannte das hatte ich auch dass in den Intro Interviews Menschen dann auch besacht haben und je mit dem neuen Gesellschaft der ist eine große Gruppe.

00:14:44: wer weiß ob unsere DNA erhalten bleibt.

00:14:48: Da war für mich klar, okay das ist wichtig um die DNA des Unternehmens zu verstehen.

00:14:53: Aber in der ersten Phase würde ich diese tiefgreifenden Veränderungen eben nicht angehen sondern wirklich eher schauen.

00:15:01: ob wenn du das Gefühl hast Ich muss jetzt was bewegen weil ich ja der Neue bin es ist vor allem wichtig nimm dir die Zeit diese DNA zu verstehen ein Gespür dafür zu bekommen und es ist egal ob ich einen Beinen mache oder ob ich als Private Equity Investor reingehe wo der Druck zu schnellen Ergebnissen noch höher ist.

00:15:18: Ein guter Investor, egal auf Management bei ihn oder institutionell weiß ein sauberer Einstieg ist deutlich mehr wert als die ersten zwei Prozent Effizienzsteigerung.

00:15:29: Da würde ich ganz gerne gleich noch mal drauf kommen was würdest du sagen wenn du kommst rein?

00:15:35: Du hast sozusagen deine gesetzte Führungsebene Die ist schon da.

00:15:40: wie schnell würdest Du dort irgendwie auch relativ harte und schnelle Personalentscheidungen treffen Wenn etwas nicht funktioniert insbesondere weil es auch ausgesessen ist, aus den letzten Jahren.

00:15:50: Also das würde ich tatsächlich... Das würde ich ein bisschen davon abhängig machen, da macht eine gute Idee aus also vor allem die Pipildidee, dass sich weiß wer sind die handelnden Personen?

00:16:02: Da würde ich aber auch im Rahmen der Verhandlungen schon klarmachen mit dem Gesellschafterwechsel wird es da ne Entscheidung geben hopp oder top.

00:16:13: Ich würde immer sagen, ich gehe mit einem großen wohlvollen und positive Menschenbild rein.

00:16:18: Ich gebe den Leuten immer eine Chance.

00:16:19: Ich wurde häufig dann beim letzten Mal drüber gesprochen.

00:16:22: auch eines Besseren belehrt das Menschen die mir angekündigt wurden als hat Haare auf den Zähnen ist schwierig am Ende eher so dieses Naja.

00:16:30: wenn du mit dem Menschen Mit nem Menschenbild dass darauf abzielt ich interessiere mich auch für dich Und wer Du bist und was Dich antreibt kann es auch sein Dass Du große Überraschungen erlebst.

00:16:40: aber Wenn ich das schnell merke und das habe, das hab' ich nicht in den ersten drei Monaten gehabt.

00:16:45: Da ist glaube ich ein zwei die mir von sich aus gesagt haben Ich suche mir jetzt was und da habe ich gesagt alles klar dann kann ich damit planen.

00:16:52: Ja

00:16:53: Aber ich habe vor allem so in den Ersten Nicht in den ersten hundert Tagen eher so in der ersten sechs monaten habe ich bei bestimmten Leuten auch gemerkt Das passt von der Arbeitsweise her nicht.

00:17:02: Aber das ist dann eher, die haben schon sehr lange mit dem... Mit ihrer Aufgabe, mit dem Unternehmen abgeschlossen und die brauchen jetzt eine Entscheidungshilfe.

00:17:11: Und die habe ich da einfach mit reingegeben.

00:17:13: Es war gar nicht dass ich denen gesagt hab Sucht immer was Neues.

00:17:16: Sondern hab eher gesagt Ich hab das Gefühl es in einer Arbeitsweise nicht zusammenpasst.

00:17:21: Lass uns doch mal schauen!

00:17:22: Ich hatte eine Situation.

00:17:26: Ich wusste, dass meine damalige Personalleiterin definitiv nicht mehr Personalleitung macht.

00:17:33: Ihre Mitarbeitende war gerade in Elternzeit gegangen, mit der habe ich vor der Elternzeit als schon klar war, Closing ist durch.

00:17:42: Habe ich mit der noch mal ein Gespräch geführt und hab auch gesagt stelle dich darauf ein wenn du aus der Elternzahl zurück kommst finden wir eine neue spannende Aufgabe für dich.

00:17:49: aber es wird wahrscheinlich nicht mehr der Personalbereich sein weil den lagern wir an den Lagern wir aus Und da war es zum Beispiel recht spannend.

00:17:57: Das wusste ich, das wusste auch die damalige Personalleiterin und mit der habe ich aber im Vorwege auch überlegt was könnte ein spannendes neues Profil für sie sein?

00:18:06: Das haben wir dann ausgetestet.

00:18:08: Wir wussten aber auch Sie hatten Zeitholz und bis zum Ruhestand von zwei Jahren.

00:18:13: anders gelöst.

00:18:14: Ich glaube, wir haben in dieser Übergangsphase eine gute Aufgabe mit reingebracht vor allem weil wir eine Zwischenebene reingezogen haben die es vorher nicht gab.

00:18:23: sie hat diesen Geschäftsfeld der Reisebüros.

00:18:26: das hat mein Vorgänger halt immer direkt geführt da dann fünfzehn vier jahrleiter plus die anderen Bereiche geführt und ich habe gesagt, ich hätte gerne zwischen eben nicht.

00:18:33: Ich hätte gern einen Außendienst quasi eine Vertriebsleitung, die diese Einheit führt und die vor Ort regelmäßiger in den Standorten ist.

00:18:41: das war dann ihre Aufgabe und es hat okay funktioniert.

00:18:45: da muss man halt auch immer sehen wie viel kannst du ne Menschen der halt sehr lange eine andere Aufgabe hatte an Veränderung zu muten, hier hat es gepasst.

00:18:53: Sie war immer viel vor Ort in den Standorten und hat mit dem ganzen Personalthemen sich beschäftigt.

00:18:59: Das war dann eher eine veränderte Rolle aber keine völlig andere.

00:19:03: Wie würdest du?

00:19:04: Weil das ist jetzt der Bogen, den Du auch reingebracht hast.

00:19:06: Du hattest gerade eben gesagt definitiv also ein strategischer Investor Management bei Ihnen Jemand aus dem PE-Bereich gehen sozusagen natürlich wahrscheinlich mit unterschiedlichen Strategien dann in diese erste Zeit rein.

00:19:22: Wie würdest du das differenzieren?

00:19:24: Also, das Thema ist gerade bei Private Equity wo... Das habe ich auch erleblich gemacht.

00:19:31: heute In erster Linie Begleitung der Sales-Site, auf der Buy-Side mache ich es dann eher für Institutionelle, wo zum Beispiel ein PE gekauft hat und nach dem Kauf sagt wir müssen hier eine gewisse Transformation oder auch eine Restrukturierung vornehmen.

00:19:50: Also wir haben hier zwei Units die Artverwandt sind, die legen wir jetzt zusammen und gucken auch dass wir das Team nochmal neu ordnen und sagen wir holen neue Profile dazu und gucken wer von den bisherigen Profilen Lust.

00:20:04: Da merkt du schon bei PE, da haben auch die Mitarbeitenden generell Vorurteile.

00:20:12: Weil sie wissen auch PE will schnell Gewinde rausziehen das heißt über drei bis fünf Jahre schon Daumenschrauben draufhaben.

00:20:18: und was halt häufig dann auch passiert ist Du schaffst eine neue Organisation Die auch ein Stresstest darstellt.

00:20:27: Und die Frage ist Schafft die Organisation diesen Stresstest?

00:20:30: Wer bleibt, wer geht und wer geht wird erst mal nicht nachbesetzt.

00:20:34: So das ist halt ein ganz anderes Arbeiten als wenn du ein Value Investor bist der reingeht und sagt wir haben eine Langfristigkeit Wir müssen nicht sofort hier das Ergebnis auf Maximum trimmen.

00:20:46: Das für mich war es damals der Fall.

00:20:49: wir sind reingekommen Und es war kein Distressed M&A-Fall.

00:20:53: aber es war schon so dass es einfach in diesem Jahr in Schieflagen gehalten war die Jahre davor was jetzt auch Riesig großen Ergebnis, aber wir wussten da ist durch die Gruppe auf jeden Fall Luft.

00:21:05: Und da war für mich eben auch der Auftrag dahinter das einfach schnell zu lösen und schnell auf den Punkt zu kommen von Wir sind wieder auf einem positiven Ergebnis und entwickeln uns dann entsprechend weiter.

00:21:17: Ich habe da einfach gemerkt egal ob du einen langfristigen oder kurzfristigen Horizont hast sowohl damals selbst als Nachfolger als auch heute in der beratenden Position Haltung und Klarheit schlägt jede Powerpoint.

00:21:29: Und jedes neue Operating-Model, was du aufgebaut hast am Ende des Tages muss es immer mit Leben füllen.

00:21:35: und für mich war's vor allem in allen Formaten die ich hatte egal ob heute eine Beratung oder damals in der Nachfolge Ich mache in bewusst offenen Gesprächsformaten im Start klar Also ihr stellt Fragen, ich stell Fragen und es geht am Ende darum da.

00:21:52: Ich bin da um Verantwortung zu übernehmen aber ich will gemeinsam mit euch das tun.

00:21:57: Ich werde hier nicht die alleinige Verantwortung tragen und das hast du halt gerade wenn du eine Nachfolge ist ja meistens altersbedingts Und die Generation vor uns hat eben noch stärker vieles über ihren Tisch laufen lassen Denken wir heute natürlich etwas anders von Führungsverständnis und sagen auch, also.

00:22:20: Wir gehen den Leuten auf die Nerven wenn wir sagen, wir suchen Unternehmerinnen und Unternehmer im Unternehmen.

00:22:24: es kann niemand mehr hören.

00:22:26: das wollen auch viele nicht ist eine unrealistische Erwartung.

00:22:29: ganz ehrlich.

00:22:29: Also wenn das völlig fair dass jemand sagt ich bin angestellt weil Angestellt heißt Ich kriege ein sicheres Gehalt für einen Job der eine gewisse Kalkulierbarkeit hat Und ich weiß was mich erwartet.

00:22:42: Dafür bin ich angestellt und nicht unternehmerisch tätig.

00:22:47: Aber am Ende dann auch zu bespielen, das finde ich ist das Spannendste.

00:22:50: wenn du als neuer Chefin von außen an Bord kommst zu sagen Das sind meine Führungsgrundsätze und meine Grundsätze basieren vor allem Wenn es deine sind in meinem Fall ist es so auf Vertrauen und Respekt Und das heißt, ihr kriegt einen Vertrauensvorschuss.

00:23:11: Ihr könnt euren Verantwortungsspielraum nutzen und bespielen.

00:23:16: So lange bis ich nicht das Gefühl habe, ihr seid dafür nicht gewappnet oder nicht gewachsen, lasse ich euch auf Freiheitsgrad bis zum Geht nicht mehr!

00:23:29: Hat bei dir noch mal einen externer Berater eine Rolle gespielt?

00:23:34: Ich stelle mir vor, du kommst in die Firma rein.

00:23:36: Du hast natürlich sozusagen ein bestehendes Konstrukt, bestehende Führungsstrukturen, die sich alle untereinander kennen im gewissen Rahmen auch allein sind miteinander.

00:23:46: Jetzt komme ich als neuer Chef rein.

00:23:50: wenn ich mich immer nur mit der Führung riege berate dann höre ich eigentlich irgendwie auch immer wieder das gleiche oder dann höhe ich, dass wie es schon immer gemacht wurde.

00:24:01: Welche Rolle hat... Oder wo hast du externe Impulse bekommen?

00:24:06: Externer Coach, externer Berater damit du deine eigenen Entscheidungen treffen konntest ob du... Ich sag mal für Personalentscheidung für deine Strategie.

00:24:19: Ich hatt' es damals nicht aus Zwei Gründen.

00:24:23: Die Gruppe hatte generell eine Aversion gegen externe Beratung und hat aus dem Grund sich tendenziell eher Profile wie Mainz, ich kam ja aus der Beratungen und in einer vorherigen Shareholder Struktur war ich externer Beratern und habe dann die Seiten gewechselt.

00:24:44: Und da hat man eher darauf gesetzt, sich Menschen an Bord zu holen, dieselbe Beratungs- und vielleicht bis zum Wissen gerade auch Coaching-Kompetenz haben dann eher Hilfe zur Selbsthilfe geben können.

00:24:53: Ich hätte es mir damals gewünscht, ich habe es nur auf dem kurzen Dienstweg über mein Umfeld wo es viele Coaches gibt und immer wieder mal punktuell geholt.

00:25:04: aus der heutigen Sicht, wo ich genau diese externe Rolle übernehme und entweder berate oder weil Bedarf auch Coache und die Grenzen sind da schwimmend merke ich das vor allem dieses Du bildest eine Resonanzfläche und kannst mal Ideen mit jemandem, der nicht Teil der Organisation ist und nicht die Historie kennt.

00:25:24: Und teilweise auch die Branche nicht kennt.

00:25:25: Kannst du Ideen mal Challengen einen Sparing dazu haben?

00:25:29: Aber vor allem auch ohne Gesichtverlust eine Idee mal raushauen bei der du intern sagen würdest das kann ich hier gar nicht anbringen weil die würden sofort sagen du spinnst so.

00:25:39: dafür ist der externes Partner super wichtig vor allem jemand, der halt viel rumgekommen ist und ganz viele Unternehmen aber auch ganz viele Branchen kennt.

00:25:48: Der kennt ja auch dann Beispiele dafür wo hat das mal funktioniert oder wo es ist nach hinten los gegangen?

00:25:54: Und was kannst du vermeiden damit's bei dir nach hinten Los geht?

00:26:00: Du hast ja erzählt vorhin ihr der relativ großer Kunde war Airbus.

00:26:06: wie bist du sozusagen mit diesem Key Account eigentlich umgegangen?

00:26:09: also das heißt auch da ist ja quasi neue Führungsriege sicherstellen, dass quasi der Umsatz jetzt erstmal für die nächsten zwölf Monate sicher bleibt.

00:26:18: Wie würdest du mit einem absoluten Kernkunden oder vielleicht nicht Kernkunden aber so'n... Der hat ja ein gewisses Klumpenrisiko wenn er genau den großen Teil eures Umsatz gemacht hat?

00:26:28: Wie würdest du mit so einem Kunden umgehen um eine gewisse Art von Stabilität zu zeigen?

00:26:34: Also das könnt ihr dafür sprechen.

00:26:37: ich spreche dir nicht an Tag eins an und sag Ich bin heute neu hier.

00:26:41: Sondern könnt ihr auch sein, ich spreche mal erstmal die ersten dreißig-fünfundvierzig Tage intern und dann gehe ich mal auf den Kunden

00:26:49: zu.".

00:26:49: Wie würdest du davor gehen?

00:26:51: Also die Entscheidung wurde mir abgenommen von Airbus.

00:26:57: Die Werksführung haben ja die Menschen, die sie gebucht haben direkt bei uns bezahlt.

00:27:01: Das heißt es war ausgelagert von AirBus an uns weil Airbus gesagt hat wir bauen die besten Flugzeuge der Welt Und auch noch andere Dinge, aber an diesen Standorten und Flugzeuge.

00:27:13: Ihr seid richtig gut darin, Erlebnisse zu kreieren, Besuchererlebnissen wo ihr unsere Story als Brand rüberbringt in Abstimmung mit uns.

00:27:23: Jetzt war es hier so das Entvorwege gesagt wurde wir bauen empfinden Werder ein neues Dienstleistungszentrum und in dem zu gewollen wir auch des Thema Besuchererlebnis besucherinnenerlebnis anders gestalten.

00:27:37: Und da gab es eine große Ausschreibung.

00:27:40: Man hatte sich darum beworben und hat den Zuschlag nicht bekommen, weil gesagt wurde, das kann so ein kleiner Anbieter gar nicht stemmen.

00:27:48: An meinem ersten Tag habe ich den Anruf bekommen von meinem Co-Geschäftsführer der sagte Erbus hat einen gerufen.

00:27:55: die wollen noch mal ins Gespräch mit uns gehen.

00:27:58: Weil sie mitbekommen haben dass jetzt ein finanzstarker Investor im Hintergrund steht.

00:28:03: und jetzt könnten Sie sich's vorstellen.

00:28:07: Wir haben dann anderthalb Jahre Konzepte gebaut und verhandelt, und haben nach anderthalt Jahren einen sehr langfristigen Vertrag abgeschlossen.

00:28:15: Über diese Dienstleistung und die laufende Dienstleistungen des Tagesgeschäfts lief erst mal weiter bis dieser Neustart des Konzepts kamen.

00:28:24: Und genau damit war das Kerngeschäft und auch die Cashcow gesichert.

00:28:29: Das hat im Rahmen der Pandemie dann auch nichts gebracht weil... Aber zumindest konntest du, weil das Geschäftsmodell darauf ausgelegt war, kannst du da sagen es gibt keine Touren.

00:28:39: Also sind auch die Guides und die Busse und all das nicht im Einsatz.

00:28:42: heißt Du kannst da auch sehr schnell runterfahren.

00:28:44: Das war ja die Attraktivität des Modells Und ich habe damals bei Globetrotter vor allem früh gemerkt Kundinnen Kunden und Partner Organisationen wollen vor allem Kontinuität Die wollen wissen bleibt alles stabil wird sich was in der Zusammenarbeit verändern.

00:28:58: deswegen hab Ich mich zeitnah mit allen anderen Klüsselpartner zusammengesetzt, persönlich vorgestellt.

00:29:06: Idealerweise gemeinsam mit meinem Vorgänger weil ich damit zum einen signalisiert habe das ist hier eine echte Übergabe und hier geht es um Wertschätzung.

00:29:17: Ich würde vor allem, wenn es eben Investoren getriebene Nachfolgen sind, würde ich immer einen klaren Fahrplan empfehlen.

00:29:23: Also externe Partner zeitnah einbinden und da vor allen diese Beziehungspflege priorisieren und eben nicht warten bis es die ersten Probleme und Herausforderungen gibt.

00:29:34: Aber das ist halt auch die Frage was für den Investor-Typ hast du dahinter?

00:29:38: Bei PE bei Outs ist es wahrscheinlich eher ein Fokus darauf wo gibt's noch Wachstumchancen?

00:29:43: Wo können wir vielleicht auch die jetzt gar nicht böse gemeint aber wo können wir professioneller werden?

00:29:47: Also wo kann die Zusammenarbeit mehr Struktur, mehr Verbindlichkeit bekommen?

00:29:51: Und beim Value Investoren sind wahrscheinlich stärker Beständigkeit Verlässlichkeit uns zu signalisieren.

00:29:56: Wenn ihr wollt es alles weiter läuft wie bisher läuft alles weiter wie bisher.

00:30:00: wenn Ihr Wünsche habt ist jetzt der Zeitpunkt sie zu äußern weil Jetzt können wir die Dinge neu bewerten und neu strukturieren.

00:30:07: Da sprichst du so ein bisschen einen Bereich an Evolution vs Revolution.

00:30:15: Also, das heißt wir können ja durchaus auch auf eine Situation treffen in der der Inhaber mehrere Jahre eigentlich gesagt im Tagesgeschäft mitgearbeitet haben.

00:30:26: Ich stelle mir jetzt gerade einen Dachdeckerbetrieb vor.

00:30:29: Der Meister war die ganze Zeit im Dachdäckerbetrieb mit auch aktiv auf den Dach hat er es die letzten zehn Jahre genau so gemacht und dementsprechend bildet sich ja drumherum ne gesamte Organisationen, also alle Mitarbeiter funktionieren so.

00:30:44: Das ist alles noch analog.

00:30:47: es wird noch irgendwas handschriftlich gemacht vielleicht noch mit dem Polaroid irgendwie die Baustelle fotografiert und jetzt übernehmen wir quasi einen Dachdeckerbetrieb den wir wo ja ein bisschen eine Kundschaft hinterhängt, ne Lieferantenverbindung, wo man ja quasi mit einem frischen Mindset wie unser eins vielleicht sagen könnte.

00:31:13: So, kümmer zu ab morgen drehen wir das ganze mal auf die Ecke und bringen da wirklich eine Revolution mit rein.

00:31:22: oder können wir das eigentlich evolutionär?

00:31:25: Und kriegen wir das hin?

00:31:26: Das glaube ich stehen mir auch noch als Herausforderung vor als insbesondere für mich als Gründer diesen Geduld aufzubringen.

00:31:35: Evolutionär Schritt für Schritt kleine Punkte dann sozusagen voranzutreiben, in dem Wissen dann jetzt noch sechs Monate weiterhin irgendwelche Sachen handschriftlich ausfüllen zu müssen.

00:31:49: Das stellen wir auf jeden Fall eine spannende Phase sein.

00:31:52: wie kann man evolutionär aber auch irgendwie revolutionär arbeiten?

00:31:57: Also ich musste so gerade als du das beschrieben hast muss die an einen meiner sehr geschätzten Mandanten der aus einem Value Investment Bereich kommt denken Felix und Das ist ein so smarter Kopf, also promoviert und der hat schon Sachen gerissen.

00:32:16: Da würden andere sagen das ist ja gar nicht vorstellbar bei einer Person und er ist in dieses Konstrukt reingekommen von einem wirklich ganz klassisch mittelschränkisch geprägten Unternehmen dass schon weil es im IT-Umfeld tätig ist eine gewisse eine gewisse Digitalisierung schon erfahren hat, aber auch nur ein gewisses.

00:32:36: Da gibt es natürlich auch Themen die eingeschliffen sind und da erlebe ich eben auch dieses sich selber dann einzubremsen und zu sagen Ich weiß selber wie's anders geht Aber ich zwing das den anderen nicht auf sondern und so hab' ichs damals bei Globetrotter auch gemacht Ich habe ja das Handicap dass meine Schreibhand seit vielen vielen Jahren taub ist Und deswegen ich handschriftlich.

00:32:58: also Ich schreibe etwas auf den Flipchart und es kann halt kein Mensch lesen, vor allem nicht wenn ich länger als zehn Minuten was geschrieben habe.

00:33:04: Deswegen war ich ab Tag eins eben hatte immer damals noch ein Service irgendwann dann ein MacBook dabei oder einen iPad.

00:33:11: das heißt ich hatte halt ist war klar okay der arbeitet ohne Papier, er arbeitet komplett papierlos.

00:33:16: zu einer Zeit wo das halt noch nicht selbstverständlich war Und da war für mich eher so das Ding dass ich gesagt hab ich kann's gar nicht anders weil ich dieses Handicap habe Seht es mir nach, dass ich nicht handschriftlich unterwegs bin.

00:33:31: Ich meine das ist ja auch das Thema Hast du eine Behinderung oder hast du eine Superpower?

00:33:35: Und in dem Fall war's eher dann so...

00:33:38: Also um das kurz klarzustellen also diese Schreibschwierigkeiten gibt es wirklich oder...?

00:33:43: Nein, die gibt´s wirklich!

00:33:45: Das sind natürlich Nicht-Frecken, die gibts wirklich.

00:33:47: Also tatsächlich mein rechter Hand ist ziemlich taub da sind die Nervenenden kaputt.

00:33:52: Es hat aber den großen Vorteil.

00:33:56: Also mich haben Nachgang-Leute dann gefragt, ja warum hast du denn nicht ambidextrisch gearbeitet und hast dir angewöhnt einfach mit Links das zu machen?

00:34:04: Und er dachte ich so.

00:34:06: Ich fand dieses handschriftliche E immer ein bisschen überbewertet für kleine Sachen wie schreibt eine Geburtstagskarte oder so.

00:34:12: Das war auch so cool immer!

00:34:14: Ich habe jede Geburtstagskarte für alle Mitarbeitenden und essentielle Partner handschrittlich geschrieben konnte kein Mensch lesen.

00:34:20: aber sie wussten ja Das ist eine Wertschätzung, dass der mit dem Handicap handschriftlich das macht.

00:34:25: Also für mich dann echt eher so der Punkt, dass ich gesagt habe, ähm... Ändern kann ich das eh nicht?

00:34:30: Da bin ich stoisch rangegangen und hab gesagt Ich akzeptiere was sich-was ich nicht ändern kann und leg mein Fokus auf das, was ich ändern kann.

00:34:38: Und was ich erinnern konnte war Ja, handschrittlich geht bei mir nicht.

00:34:42: Dann probier' ich das digital.

00:34:43: Das heißt, ich war immer der erste Der neue Tools die rauskommen sind Ausprobiert hat und gesagt hat das ist vielleicht noch nicht so ganz reif.

00:34:52: für jemanden der nicht die erfahrung damit hat rollen wir noch nicht ganz aus.

00:34:55: aber immer wenn ich was neues gelernt habe an tools habe ich einfach gesagt hey guck mal, ich hab das rausgefunden dass total cool.

00:35:01: soll ich euch das mal zeigen.

00:35:03: Wenn die Leute gesagt haben ne finde ich voll öde zeig mal nicht dann habe ich es halt nicht gemacht.

00:35:08: Und das ist ja der Punkt.

00:35:10: Du willst ja eine Veränderung in meiner Allianz der Willigen schaffen und du merkst, wer Bock hat auf neue Impulse und das niedrigschwellig einzubringen und zu sagen hey guck mal dass es cool ich brenne dafür!

00:35:21: Ich finde das richtig cool und ich freue mich wenn irgendjemand anders mit mir zusammen brennt, weil dann können wir uns immer zusammen darüber freuen wie cool das ist.

00:35:29: Und das Gleiche erleben wir jetzt auch mit dem ganzen KI-Hype.

00:35:31: Also wenn du der First Mover bist oder die First Movelin und sagst, ich habe es ausprobiert, das macht mir das Leben so viel leichter... ...und du erzählst den Leuten davon!

00:35:41: Und irgendwann kommen die Menschen auf dich zu und sagen, kannst du mir's auch mal zeigen?

00:35:45: Oder du bietest es proaktiv an und sagste, ich weiß dass das für dich ein Painpoint ist.

00:35:50: Ich glaube, ich hab eine Pille dagegen.

00:35:52: Ja,

00:35:53: ja.

00:35:54: Das hat gut geklappt immer.

00:35:56: Genau, das ist halt so'n bisschen auch das Thema Transformation, also wie gelingt eigentlich eine Transformation von einer Organisation aus einer aktuellen Situation hinzu irgendwas?

00:36:10: Da ist natürlich sozusagen ein Sog sehr viel stärker.

00:36:14: Wenn es einem gelingt einen Sog zu erzeugen... Schafft man es eigentlich sehr viel?

00:36:22: Ja.

00:36:22: Ich würde nicht sagen schneller, aber kräftiger mit der genannten Organisation und dann auch in eine neue Stabilität und Situation zu bringen.

00:36:40: Das ist ja sozusagen ein bisschen das Spannende.

00:36:43: wenn wir jetzt mal Evolution Revolution wir wollen ja quasi schon auch an an der Organisation ein bisschen pieksen und gucken, wo können wir quasi Dinge verändern und transformieren.

00:36:57: Müssen aber natürlich dabei diesen Wandel in den Kontext setzen, dass es ja auch weiterhin eine gewisse Stabilität braucht, damit das ganze System nicht kippt.

00:37:08: Also Dinge, die unmittelbar Wirkung entfalten ohne Angst auszulösen und das sind eben genau diese kleinen Prozessverbesserungen.

00:37:15: Das was in jedem Beratungs-Slide als die Low Hanging Foods aufgezeigt wird.

00:37:20: Was ich meine?

00:37:20: Das sind sie!

00:37:21: Das sind die Früchte, die tief hängen, die fallen eh bald runter.

00:37:24: also kannst du dir auch greifen und sagen guck mal ist reif kann man sofort essen let's go weil das schafft ja am Ende vor allem wenn oder für mich war es teilweise einfach ganz klar kommunizieren Was sind die Ziele?

00:37:39: Also, wenn ich mit dem Thema um die Ecke komme zu sagen und deshalb machen wir das jetzt.

00:37:45: Und vor allem mit dem Ich habe mit euch allen Gespräche geführt dabei hab ich einen Muster erkannt und zwar dieses Umjenes.

00:37:54: Aus meiner bisherigen Erfahrung habe ich gelernt Das könnte eine Lösung dafür sein.

00:37:58: Wir testen die jetzt aus und sprechen über die nächsten Wochen sehr intensiv drüber, ob das funktioniert oder ob wir da incrementell iterativ noch weiter anpassen müssen.

00:38:09: Und genau das hat am Ende des Vertrauen geschaffen weil das zeigt der Neue handelt aber der überfordert nicht.

00:38:16: oder die neue.

00:38:17: Aber wie gesagt so diese großen strategischen Weichenstellungen von ja Wir sind irgendwann von Pinnenwerk nach Hamburg umgezogen und haben die Räumlichkeiten in der Muttergesellschaft mit genutzt.

00:38:27: Das habe ich nicht innerhalb der ersten hundert Tage und auch nicht innerhalb der ersten sechs Monate, aber innerhalb der Ersten eineinhalb Jahre auf Ruhe gebracht.

00:38:36: Also weil die Versuchung ist immer groß gleich ne neue Richtung vorzugeben,

00:38:40: v.a.,

00:38:40: wenn du um Hintergrund einen Investoren hast, der sagt Tagge mach mal bitte.

00:38:44: Aber langfristig ist es halt echt klüger die Basis zu verstehen und erst dann die großen Entscheidungen anzugehen.

00:38:49: Aber trotzdem gleichzuzeigen hier verändert sich was, aber im positivsten Sinne

00:38:54: Und ich glaube ein guter Link dahin ist ja quasi auch vielleicht sogar das Ziel vorzugeben, also wir müssen den Umsatz steigern.

00:39:03: Liebes Führungsteam lasst uns doch mal alle zusammensetzen und gucken können schaffen auch wenn ich selber eigentlich schon meine Antwort klar habe was wir machen oder so aber quasi eben diese Gruppe an Menschen die ja wirklich entscheidend zum Erfolg beiträgt und sozusagen diese Führungskultur in die Richtung mitprägt dann natürlich Ein bisschen überbande muss man sagen, aber mit guter Kommunikation mitzunehmen und dann dass wir daraus quasi einen guten Plan für die Zukunft schmieden.

00:39:37: Ja richtig!

00:39:40: Wenn du jetzt so overall drauf guckst was würdest du sagen sind eben die größten Learnings aus diesen ersten Monaten als neuer Inhaber?

00:39:52: Wo hast Du am meisten?

00:39:55: Dann geht geknussbart.

00:39:58: Ich habe im Nachkamm irgendwann mal so ein schönes Mohammed Ali Zitat gelesen, ich paraphrasiere jeder hat einen Plan bis er den ersten Schlag in die Fresse bekommt und das ist auch mein wichtigstes Learning.

00:40:11: also ja Vorbereitung und einen Plan zu haben.

00:40:13: es sehr wertvoll Eher für dich selbst, dass du das Gefühl hast ich bin auf Eventualitäten vorbereitet.

00:40:22: Die Realität schreibt dann eigene Regeln und ich habe vor allem gelernt wenn ich mir bestimmte Dinge zurechtgelegt hatte die ich auf eine bestimmte Weise sagen möchte, Messages die ich transportieren möchte.

00:40:38: Mir immer wieder mal auf die Zunge zu beißen und zu denken Reden Silber, schweigen das Gold.

00:40:43: Du hörst jetzt gut zu und wenn du was sagst dann formulierst du den Gedanken, den du hast als Frage aufbauend auf dem, was dein Gegenüber grad gesagt hat.

00:40:53: Das zum einen und zum anderen Vertrauen ist die eigentliche Währung in den ersten Monaten.

00:40:59: Kostensteigerungen, kostensteigerung bloß nicht.

00:41:03: Umdatsteigerungs- und Kosteneruzierung.

00:41:06: Wobei auch Kostensteigungen können ein Faktor sein.

00:41:09: wenn du sagst das Thema ist für uns strategisch wichtig?

00:41:12: Das darf jetzt auch was kosten.

00:41:14: wir investieren darin dass es hier ergonomische Arbeitsplätze gibt oder Wir stellen auf E-Mobilität oder auf Bikesharing, um irgendwas wo du auch sagst da schlage ich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

00:41:27: Aber im Kern die wichtigste Währung ist am Ende genau dieses Vertrauen und das damit verbunden war so dass das andere wichtig wichtige Learning für mich die Beziehungen wiegen und es klingt jetzt nach Schloskel aber Beziehung wiegen schwerer als Zahlen.

00:41:44: Also zu sagen, ich kenne die Bilanzen und ich kende vor allem auch die einzelnen Revenue Streams.

00:41:51: Hier ist ein großes Umsatzvolumen, das aber am Ende nicht profitabel ist.

00:41:56: Nur warum ist es nicht profitabil?

00:41:58: Und können wir das profitabel bekommen?

00:42:00: Weil per se einen großen Umsatz erst mal zu haben, ist ja nicht verkehrt!

00:42:04: Die Frage ist dann eher kann ich auf der Kostenseite was tun um ihn profitabler zu gestalten?

00:42:09: und das kriege ich halt nur hin wenn ich eine Beziehung zu den Menschen habe weil die hat fast immer Dienstleistungen gemacht.

00:42:17: Aber ehrlich, dass es in so einem produzierenden Unternehmen auch nicht anders.

00:42:19: Weil irgendjemand muss die Maschinen dann steuern und am Laufen halten.

00:42:25: Du brauchst vor allem dafür... Wenn du mit Menschen arbeitest?

00:42:29: Ich hab zwei kleine Kinder.

00:42:30: Geduld!

00:42:32: Und Geduld ist nicht unbedingt eine der Tugenden gewesen, die ich damals vor bald zehn Jahren von Natur aus mitgebracht habe.

00:42:38: Ich war höchst ungeduldig und hab mich damit gebrüstet.

00:42:41: Höchst ungeduldig zu sein und immer Vollgas zu geben.

00:42:46: Work hard, Play hard, Mentalität.

00:42:48: aber gerade wenn du diesen Druck z.B.

00:42:52: von dir selbst Hörst und diese Stimme in dir hörst, die sagt naja eigentlich hättest du ja schon längst das Ergebnis so und so viel verbessern müssen oder du hätt es ja eigentlich.

00:43:03: Nachhaltige Veränderungen braucht Zeit Und auch wenn Du ein Zeithorzon von drei bis fünf Jahren hast.

00:43:09: Es kommt nicht auf eine Woche einen Monat oder ein Quartal an.

00:43:13: Da Dinge ein bisschen ruhiger anzugehen und mit Besonnenheit und eben ohne Aktionismus kann am Ende dazu führen, dass du im Nachgang dann plötzlich den Turbo einlegst.

00:43:23: Und ganz anders die Rakete zündest als es sonst überhaupt möglich gewesen wäre.

00:43:30: Das hört sich also an als wenn einfach die ersten noch hundert Tage ja ist einfach ein wilder Ritt kann man nicht anders sagen.

00:43:42: Im Prinzip ist ja so, da habe ich ein bisschen das Bild.

00:43:45: Muss dann immer gucken welches Feuer lösche ich zuerst?

00:43:50: Wie hast du für dich ganz persönlich die Ruhe und Gelassenheit gefunden und aber dann auch sozusagen die Entscheidungsklarheit?

00:43:57: also was gibt es noch ein bisschen auch als persönliches Tool um selber jetzt nicht sozusagen auszubrennen in dieser Zeit für sich eine guten Fokus zu finden?

00:44:09: wenn da hundert Feuer sind dann ist klar, dass ich nicht hundert löschen kann.

00:44:15: Aber welche fünf sind jetzt irgendwie quasi der Fokus?

00:44:19: und wie lasse ich mich da nicht aus der Ruhe bringen?

00:44:22: Also was ich damals als Tool für mich noch nicht so weit entwickelt hatte wie heute... Ich würde sagen das hat sich erst so richtig eingeschliffen, als ich Papa geworden bin und klar war, ich kann jetzt nicht mehr Tag- und Nacht arbeiten sondern es gibt neue Stakeholder Ansprüche an mich stellen.

00:44:43: Und dann hat sich irgendwann so diese tägliche Reflexion, ländes Journaling aber vor allem... Damals habe ich mir nur kurze Notizen am Abend gemacht.

00:44:53: was lief gut?

00:44:54: Was hat mich irritiert?

00:44:55: Welche Fragen sind offen geblieben?

00:44:57: und heute ist meine Journalling-Routine eine andere.

00:44:59: weil ich vor allem auch mit so einem täglichen... Ein täglicher Absicht zur Daily Intention Settings starte im Sinne von Wo möchte ich heute welche Wirkung erzielen?

00:45:11: Wie möchte ich also, wie möchte ich mit anderen Menschen in Dialog gehen.

00:45:15: Welche Themen möchte Ich heute vorantreiben und darauf dann den Fokus zu setzen?

00:45:20: weil das hilft extrem zu priorisieren Weil du hast immer mindestens zwanzig Baustellen Und die kannst Du nicht alle gleichzeitig bespielen und für den Also am Ende des einen Tages und zum Start des anderen Tages zwei bis drei Themen als Fokus setzen und sagen, nie treibe ich heute richtig konsequent voran.

00:45:42: Und das, worüber wir vorhin gesprochen hatten... Ich hätte mir damals gewünscht, also wirklich formalisiert einen regelmäßigen Austausch mit einem externen Sparringspartner, mit dem Coach zu haben oder einen Berater um Abstand zu gewinnen.

00:45:58: Also ich habe es damals unter der Hand dann genutzt aber immer erst wenn ich gemerkt hab Shit hitste Fan, ich bin echt an Limit angekommen.

00:46:08: Dann habe ich mir aus meinem Umfeld jemanden geholt mit dem ich die kritischen Themen durchsprechen konnte.

00:46:13: heute finde ich so fix mit einem Coach zu haben.

00:46:16: Zu wissen du hast einfach einen regelmäßigen Touchpoint der im Kalender fixiert ist wo klar es das ist Mietime Die aber am Ende auch den Unternehmen dient.

00:46:27: Das ist so die Hauptempfehlung ohne jetzt selber meine Stunden verkaufen zu wollen.

00:46:31: Aber ich merke wie wertvoll das ist dass du ein Fixpunkt hast und weißt, ich kann auch Themen bis dahin sammeln in dem Wissen das muss ich jetzt gar nicht im Tagesgeschäft lösen.

00:46:41: Dafür nutze ich meine Routine mit meinem externen Sparingspartner Und das würde ich aus heutiger Sicht selber immer wieder auch nutzen und vor allem auch dafür Geld in die Hand nehmen weil es halt echt gut investiertes Geld ist.

00:46:59: Max, vielen Dank für den Rundumschlag.

00:47:02: Wir haben so ein bisschen geguckt.

00:47:04: was sind die ersten noch hundert Tage?

00:47:06: wo starten wir eigentlich?

00:47:07: wie können wir eigentlich mehr?

00:47:09: also womit machen wir sozusagen eigentlich?

00:47:11: womit verbauen?

00:47:12: bauen wir mehr Vertrauen auf?

00:47:14: Wie kommen wir schneller in die Organisation rein?

00:47:17: eher mit der H-Rock Methode oder mit der, wir bauen Vertrauen auf und versuchen uns sozusagen eben langsam reinzugraben.

00:47:27: Ja auch in insgesamt diese ersten noch hundert Tage wie gehe ich mit Lieferanten um?

00:47:31: Wie kann ich eigentlich quasi eine gute Kommunikation machen?

00:47:34: Das finde ich sehr hilfreich genau!

00:47:37: Und dann auch Evolution, Revolution – wie können wir da eine gute Balance hinbekommen, um einfach die Stabilität vom gesamten Unternehmen nicht zu gefährden?

00:47:47: Genau.

00:47:48: Und ich fand ja eben einfach das jetzt nochmal ganz gut, dass du das so abgerundet hast.

00:47:52: am Ende des Tages Du kommst in die Organisation rein und trägst Verantwortung.

00:47:59: damit bist du sozusagen jemand der ein bisschen die extra Meile geht und dennoch im Hinblick dessen dennoch da zu stehen.

00:48:07: aber auch ich brauche meine Routinen.

00:48:10: auch Ich muss gesund bleiben.

00:48:11: auch ich brauch irgendwie eine Reflektionsfläche mit der ich dann die Möglichkeit habe auch hier wirklich richtig gut zu wirken und hab irgendwie einen Spiegel, jemand der mir sozusagen zur Seite steht.

00:48:24: Also total hilfreich!

00:48:26: Danke dir!

00:48:26: Hätte

00:48:28: ich nicht besser zusammenfassen können.

00:48:30: Ich glaube so der letzte Appell diese Verbinde von Traditionen und Innovationen dem Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft bewahren verändern.

00:48:42: Ich glaube, das Wichtigste dabei ist immer wieder anzuerkennen.

00:48:44: Du hast halt auch einen Spagat zwischen persönlichen Emotionen und harten Fakten.

00:48:48: Und mein Appell ist wer übernimmt sollte das eben nie als ein Ego-Projekt sehen sondern immer als eine Teamleistung.

00:48:56: Und vor allem auch da sich immer wieder vor Augen zu führen ich muss hier nicht die Welt retten und vor allem muss ich die Welt nicht allein retten gerade wenn du aus diesem Modus kommst.

00:49:03: du hast Bootstrapped selber was gegründet und größer gemacht Aber hierbei, du übernimmst ja ein eingespieltes Sieben und eine gut geölte Maschine wenn es gut läuft.

00:49:14: Und die hat jetzt nicht unbedingt darauf gewartet dass du reinkommst und alles neu alles anders machst.

00:49:20: Die wird auch weiter so laufen wie bisher wenn du sie einfach laufen lässt und egal ob ich eine kurze oder lange Halte dauer ist Dieses Thema Verantwortung für die Menschen zu übernehmen, Kultur kennenzulernen und daraus dann Zukunftsfähigkeit zu entwickeln.

00:49:38: Und sich selber dabei auch nicht so ernst zu nehmen.

00:49:40: ich glaube das ist so der wichtigste mit Spider-Man oder Stormtrooper Chasta.

00:49:46: Ja

00:49:46: genau.

00:49:48: Super alles klar.

00:49:49: Maxi, vielen Dank!

00:49:51: Danke dass du heute dabei warst und bis zum Ende zugeladen hast.

00:49:56: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann abonnier Biproner auf Spotify & YouTube und lasst gerne eine Bewertung da.

00:50:02: Das kostet nicht, hilft

00:50:04: mir

00:50:04: aber enorm weitere Spannende Gäste einzuladen und den Podcast großzumachen.

00:50:09: Bis zur nächsten Folge!

Über diesen Podcast

Die buypreneur-Dokumentationsreihe erzählt die Geschichten einer neuen Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern, die bestehende Unternehmen übernehmen, weiterführen und neu gestalten. Statt bei Null zu starten, steigen sie dort ein, wo andere aufhören – mit Mut, Verantwortung und dem Willen, etwas Bestehendes zukunftsfähig zu machen. Der Podcast beleuchtet die vielen Facetten moderner Unternehmensnachfolge: von der ersten Idee über die Suche und Finanzierung bis hin zur Transformation nach der Übergabe. Ein Podcast für alle, die Unternehmertum nicht nur als Neuanfang, sondern als Weiterentwicklung verstehen – ob als Nachfolger, Verkäufer, Searcher, M&A-Expertin oder Banker.

von und mit Timm Wienberg

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