buypreneur - Buy, Build, Grow

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Transkript

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00:00:00: Vorgestern, bevor ihr kam, war der Jeff noch hier.

00:00:02: Welcher Jeff denn?

00:00:03: Ja, Jeff Bezos, damit ihr euch noch Tennis gespielt.

00:00:06: Okay und der Kunde wollte es am Montagmorgen abholen.

00:00:09: ich bin im Montag morgens im Messe gefahren.

00:00:10: wir hatten für Sonntags alles zusammengepackt.

00:00:11: da kann ich kein Hänger, kein Auto, wie auch immer.

00:00:13: Der gesamte Messestand war komplett geklaut.

00:00:15: Es waren nichts mehr da.

00:00:16: also wir waren quasi pleite bevor wir angefangen sind.

00:00:19: Es gibt sicherlich zig Frameworks da draußen.

00:00:20: Hauptsache man benutzt eins meiner Meinung nach Die

00:00:24: spannendste Abkürzung ins Unternehmertum.

00:00:26: Willkommen bei Beipreneur, dem Podcast über Nachfolge, Firmkauf und das echte Auf- und Ab des Unternehmerlebens!

00:00:42: Ich

00:00:54: glaube, das ist nur die halbe Wahrheit.

00:00:56: Es kann natürlich wunderbar funktionieren wenn du auch weiterhin Unternehmer bleibst und dein Unternehmen nicht loslassen kannst.

00:01:03: Ich kann nur für mich behaupten ich habe es ja vor anderthalb Jahren loslassen dürfen noch können dass es sicherlich auch ein absolut richtiger Schritt sein kann Wenn die Umstände dazu passen Dass man das Unternehmen auch los lassen sollte zu einem gewissen Zeitpunkt weil Die Leute die ist dann weiter führen oder auch weiterführen sollten, sind ja dann in der Regel Leute die es dann eventuell dann auch besser machen können als einer selbst.

00:01:30: Und das ist ja Teil des Unternehmertubens, Leute zu befähigen beziehungsweise Leute zu heiern, die allen Sachen besser machen als jemanden selbst.

00:01:38: Also von daher eine fifty-fifty Entscheidung ne?

00:01:41: Ja aber nicht leicht

00:01:43: keine leichte Aufgabe.

00:01:44: Nicht leicht absolut!

00:01:44: Ein leichter Aufgabe ist sicherlich nicht wenn man gerade in unserem Fall fast achtundzwanzig Jahre Ein Unternehmen nicht nur gegründet hat, sondern auch als CEO geleitet hat.

00:01:53: dann loszulassen ist natürlich nicht mal eben so gemacht.

00:01:56: Aber es ist ja ein Prozess, der ist ja nicht sofort passiert, sondern ist eine Zeitreise gewesen.

00:02:03: Ja sehr schön.

00:02:04: darüber erfahren wir auf jeden Fall gleich ein bisschen.

00:02:06: was also?

00:02:06: Roman?

00:02:07: schön dass du da bist.

00:02:09: ich darf dich so ein bisschen vorstellen.

00:02:12: und zwar Du hast etwas geschafft das fast niemanden bisher gelungen ist.

00:02:18: Du hast eine Industrie erfunden, die es vorher schlicht nicht gab.

00:02:23: In nineteen-seix neunzig hast du mit einem Freund vom Fußballplatz angefangen und ein einzelnes Wassertrampolin aus den USA importiert und verkauft.

00:02:33: Und daraus habt ihr Wibbit gemacht dem Weltmarktführer für schwimmende Wasserparks Mit...und da kannst du gleich nochmal berichtigen ob die Zahlen richtig sind mit rund sechshundert Anlagen in fast über hundert Ländern Und etwa der Hälfte des Weltmarktes.

00:02:50: Du hast das Unternehmen über fast drei Jahrzehnte aufgebaut, irgendwann einen Private Equity Partner an Bord geholt und dann ja wir haben es schon gehört den schweren Schritt überhaupt gegangen dein Lebenswerk geordnet übergeben und bist in den Beirat gewechselt.

00:03:05: und für mich stehst du für eine Frage die jeder Eigentümer Unternehmer sozusagen da eingeholt wird wie baut man etwas dass groß genug ist Das ist ohne ein Selbstläuft und wie lässt man es dann los?

00:03:19: Krumann, willkommen im Biprogramm-Podcast.

00:03:21: Schön dass du da bist!

00:03:23: Vielen Dank für die Einladung Tim.

00:03:24: Bin sehr gerne hier und freue mich auf die Stunde zusammen.

00:03:27: Sehr schön sind die Zahlen noch aktuell?

00:03:29: Sechsundert Anlagen in fast über also über hundert Ländern?

00:03:33: Ich glaube mittlerweile sind deutlich mehr Anlagen.

00:03:36: wenn man auch zum Beispiel den ganzen Pools dazu nimmt so mit Sicherheit sechshundert Installationen plus Plus Plus.

00:03:42: Also jedes Jahr kommen neue dazu Und über hundert Länder ist auf jeden Fall korrekt.

00:03:47: Wir sind klar, meines Wissens jetzt bei Land Hundertzwei.

00:03:52: Wir können ja nachher nochmal vielleicht unser großes B-Hack sprechen, dass wir jetzt in zweihundert vier Länder verkaufen wollen.

00:03:58: aber mittlerweile in hundertzweilen Ländern mit Wirbeln unterwegs ist es korreakt absolut.

00:04:02: Super

00:04:02: spannend!

00:04:04: Wir starten mit einer kleinen Schnellfrage.

00:04:06: Ich will dich ein bisschen besser einschätzen können und dich kennenlernen.

00:04:11: Darum, ich gebe dir immer so was kleines vor und du kannst dich entscheiden für das eine oder das andere und vielleicht gibst du uns ein bisschen Kontext warum du dich für die eine Variante entschieden hast.

00:04:22: Super!

00:04:23: Industrie neu erfinden oder bestehendes Produkt im etablierten Markt weiterentwickeln?

00:04:29: In unserem Fall natürlich Industrie neuer finden.

00:04:32: Das war immer so ein bisschen unser Anspruch, nicht das was es schon gibt zu verbessern oder anders zu machen sondern wirklich etwas komplett Neues zu machen.

00:04:44: Im Sommer im Meer schwimmen?

00:04:45: Oder im Wasserpark?

00:04:47: Natürlich im Wasser Park ist doch klar aber das eine schließt das andere ja nicht aus.

00:04:51: Du kannst ja auch durch das Meer zum Wasserpark schwimmen.

00:04:54: Aber auf dem Wasserpark spielen.

00:04:59: Ist es im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig noch möglich eine neue Industrie zu erfinden?

00:05:04: Es ist immer möglich.

00:05:06: Jedes mal auf jeden Fall.

00:05:07: Also als wir von neun zwei sechsundneinzig gestartet sind war uns ja auch nicht bewusst dass das eine komplett neue Industie werden wird.

00:05:14: irgendwann mal und das ist ja Unternehmertum.

00:05:17: Das ist ja schön, dass es immer wieder noch Leute gibt die an verrückte Dinge glauben und die dann auch durchziehen und dann komplett neues erfinden.

00:05:25: Super!

00:05:27: Dein größter Fehler in fast dreißig Jahren, Wippit.

00:05:32: Fehler möchte ich gar nicht sagen.

00:05:34: gibt es wirklich Fehler?

00:05:35: also es gibt viele Herausforderungen die wir haben meistern müssen.

00:05:40: Ich sag immer Wir haben durch unsere Fehler gelernt Aber das waren im nachgang nie wirklich Fehler.

00:05:47: ob's jetzt neue Produkte waren die vielleicht nicht wirklich funktioniert haben oder Produktions Themen die schon mal natürlich aufgekommen sind War es im Endeffekt Fehler.

00:05:58: Ich möchte sie nicht als solche bezeichnen.

00:06:03: Gründen mit dem besten Freund, was waren die größten Herausforderungen?

00:06:08: Also das Schöne war ja jetzt nicht damals mein bester Freund sondern wie ein alter Fußballbekanntschaft also damals noch war man noch jung zusammen.

00:06:16: wir haben uns beim MSV Duisburg kennengelernt der Robert war Stürmer ich war Torwart und er ist gebütiger Kanadier kommt aus Vancouver.

00:06:25: also eine komplett andere Denke Als meine Wenigkeit, ich bin ja aus dem schönen West-Münzerland hier.

00:06:31: Also da sind zwei Welten so per se schon mal auf einer Nagestör getroffen.

00:06:36: und das zu moderieren beziehungsweise uns beide zusammenzunehmen – wir waren ja nie gleich!

00:06:42: Und das hat uns dann irgendwo auch ausgemacht ne?

00:06:44: Das war eigentlich gar nicht so schwer uns da zusammenzuwürfeln aber natürlich an einigen Stellen haben es oftmals gerieben, aber immer im Sinne von Ribbit und dem Unternehmertun.

00:06:55: War das auch eine Auftreilung dann auch?

00:06:57: Also eher als Stürmer voraus und du hast hintenhin das Tor zu gemacht.

00:07:02: Kann man so sagen, genau.

00:07:03: Einer muss ja die Bälle hinten halten und einer muss hier vorne rein machen, so sagen wir mal.

00:07:06: so ganz erlaubt ne?

00:07:08: Witzigerweise wenn du bei uns mal ins Headquarter kommst bei Wibbit wirst du das auch sehen dass dieses Fußballthema obwohl wir aus dem Wassersport natürlich jetzt gerade kommen immer noch hoch präsent ist.

00:07:18: Jetzt sind wir grad bei der Weltmeisterschaft natürlich jeder Raum bei uns bei WIBBIT hatten Fußballbezug ob du jetzt in den Changing Room oder die Unkleiderkabine reinkommst.

00:07:27: an meiner Tür stand zum Beispiel mal Coach Defense Also einer, der quasi das ganze Kaufmännische das anführungsstrichen Deutsche Trockende machen muss.

00:07:35: und dann hast du aber auch den Coach Offense.

00:07:37: Der vorne die Teure schießen muss, die Sales machen muss.

00:07:40: Und das war der Robert, also Pike Salons.

00:07:43: Den kannst Du auf Messen schicken, den kannst Du an die Front sozusagen schicken an die Salesfront und er macht den rein.

00:07:51: Deal oder No deal?

00:07:53: Jemand bietet dir das Doppelte des Unternehmenswärts, aber du musst noch sieben Jahre operativ bleiben!

00:08:00: Also ich würde, es geht nie ums Geld.

00:08:04: Aber ob ich jetzt operativ bleibe oder nicht auch damals als wir die Chance hatten jetzt in den Wester mit dem Board zu holen war's ja nicht unsere Prämisse, sag' ich mal ein Cash-in unbedingt zu machen sondern wirklich zu gucken wie bringen wir unser Baby auf das nächste größere Level und das war eigentlich die Hauptentscheidung und ob ich dann zwei Jahre fünf Jahr oder sieben Jahre dabei bleiben müsste da hätte ich gar keinen Stress mit, also völlig in Ordnung.

00:08:32: Also das kämpft mich ja auch in Frage natürlich ne?

00:08:35: Wir können ja so ein bisschen den Flieger starten und eigentlich ist es ja so dass fast jede Gründungsgeschichte eher so wie guten Idee oder mit einem Businessplan dann vielleicht auch startet und eure Fingern mit diesem Wassertrampolin und einem Fußballplatz an.

00:08:54: Kannst du uns mal sozusagen zurück... holen oder in die Situation holen, wie ihr euch damals getroffen habt und wie ihr auf das Thema Wassertrombolinen gekommen seid.

00:09:04: Also ich habe es mir sicher schon ein paar Mal erzählt aber ist ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind.

00:09:08: also wir kommen beide jetzt nicht aus dem Wassersport sondern sind eher aus einem Teamsport Fußball.

00:09:13: Und wie ich schon sagte haben wir uns bei Mimis für Lüspel kennengelernt dürfen.

00:09:16: Beide versucht mal professionell Fußball zu spielen.

00:09:18: Das war Lüsburg.

00:09:19: noch zur Bundesliga-Zeiten haben dann aber beide auch schnell gemerkt, ich glaube wir beschäftigen uns lieber mit anderen Dingen als Fußball weil da vier Tierreisen nicht ganz so gut laufen.

00:09:29: Aber wie gesagt schicksalshafte Begegnung!

00:09:31: Ich habe meinen Gründungspartner Robert Schiriaktor kennengelernt und er ist dann auf einer Bochelt gekommen.

00:09:38: Er muss sich aus den Augen verloren und kam dann irgendwann, wie schon sagt er ist Kanadier.

00:09:43: mit einer Zeitung aus Amerika war es damals glaube ich rüber in einem Boating-Magazin und hatte dort ein Wassertrampolin entdeckt.

00:09:53: Hintergrund ist, sein Nachname Chiriak kommt gebürtig deiner Eltern aus Kroatien – also Kroatian ist zwar noch jetzt auch im historischen Bezug zu Wibbit einer unserer besten Territorien wo man unendlich viele Wasserparks von uns findet.

00:10:08: Und da der Michael fragte, wie er denn so einen Trampolin vielleicht aus Amerika hier nach Deutschland holen dürfte oder könnte?

00:10:12: Weil damals hatt ich ja auch eine kaufmenschere Ausbildung gemacht Und ich mach's jetzt kurz, witzigerweise haben wir uns dann in die Augen geguckt.

00:10:20: Dann ruft doch da mal an, vielleicht ist ja ein Rabatt und hat ja angerufen.

00:10:25: den Call werde ich nie vergessen, dann hat er gesagt hier einen Robert von Germany war Pause auf der anderen Leitung, Germany what state is that in?

00:10:33: Also nach dem Motto im welchen Bundesstaat seid ihr denn?

00:10:37: Die Firma gab es vielleicht glaube ich zwei Monate überhaupt und waren in Tiefs Missouri, kannten noch nicht einmal Deutschland.

00:10:43: Und dann war uns irgendwo klar, Robert vielleicht sorgen wir einfach so einen Teil einfach mal rüber.

00:10:49: Wir können immer fragen ob die im Vertrieb in Deutschland oder Europa suchen.

00:10:54: Haben uns auf die allererste Bootmesse in Düsseldorf damit begeben?

00:10:57: Ich mach' die Story jetzt wirklich kurz.

00:10:59: und das waren neunzehntundneinzig.

00:11:02: Und dort haben wir das Wassertrampolin ausgestellt und Tim du kennst ja unsere deutsche Gründlichkeit.

00:11:07: Was war die aller erste Frage, die auf so einer Messe kommt ist dieses Wassertramppolin in den TÜV geprüft!

00:11:15: Natürlich.

00:11:16: Und diese Frage konnten wir natürlich nicht mit Ja beantworten und dann den Amis zu erklären, was TÜV ist war super schwierig und da war für uns schon damals klar.

00:11:25: also ich glaube wir müssen über kurz unterlagen wenn wir wirklich etwas aufbauen wollen sowas selbst in die Hand nehmen.

00:11:31: Der Plott-Twist bei der ganzen Nummer war dass am Ende der Messe wir das allererste Wassertrampolin haben verkaufen können an stolze Oscar Und der Kunde wollte es am Montagmorgen abholen.

00:11:42: Ich bin den Montag morgens im Messe gefahren, wir hatten Sonntags alles zusammengepackt und da kann ich kein Hänger oder ein Auto, wie auch immer.

00:11:46: Der gesamte Messestand war komplett geklaut.

00:11:48: Es waren nichts mehr da!

00:11:49: Also wir waren quasi pleite bevor wir angefangen sind.

00:11:52: Ich stand mit dem Kunden da, ich sag das tut mir total leid, er kam aus Leverkusen, wäre ich noch nie vergessen nach dem Badesee da.

00:11:58: Haben die aber dann irgendwie noch einen Trampolin aus den USA organisieren können für einen schmalen Kurs?

00:12:03: Das hat uns dann quasi ein Stück weit gerettet.

00:12:05: also im Endeffekt hätten wir ja schon um die See gestreichen können.

00:12:09: Wir haben uns herausgearbeitet und dann haben wir schnell gemerkt, dass da ein kleiner Markt für solche kleinen Wassertrampolier, wie sie damals existierte auf der Messer.

00:12:23: Wie seid ihr weiter vorgegangen?

00:12:28: Damit es irgendwie tif geprüft ist, müsst ihr wahrscheinlich die Suche nach Lieferanten gemacht, die das für euch wirklich produzieren können... Und habt ihr da wirklich sozusagen tief reingegangen?

00:12:40: Richtig, also das war auch ein wichtiger Meilstorm bei uns im Unternehmen.

00:12:43: Wir sind dann wie gesagt siebenneunzig auf der ersten Messe gewesen haben dann verschiedene andere Messen gemacht eine wichtige Wadi Ispo in München damals einer der weltgrößten Sportmessen und dort haben wir einen Hersteller aus Korea kennengelernt, der sich auch so mal mit ähnlichen Materialien beschäftigte.

00:13:00: und dann sind wir, ich glaube, neun, acht, neuneinzig-neunundzig rum auch erstmals in Korea gewesen bei ihm.

00:13:05: Bei den Produzenten haben dort unsere Zeichnungen abgegeben.

00:13:09: Das darf man nicht vergleichen heute.

00:13:11: Wir sind da wirklich mit Hans Kribbels hingeflohen beziehungsweise vor Ort was gemacht ist.

00:13:15: Es gab keine, also für uns keine Zeichnung in dem Sinne.

00:13:19: Und dort haben wir dann erstmal überhaupt das Gespür dafür bekommen, was es bedeutet aus Fernost zu importieren?

00:13:24: Auch zu welchen Kurzen.

00:13:25: Also das war natürlich ein ganz anderer Kurs, als damals wir angenommen zwanzig Prozent Rabatt für so einen Trampolin aus den USA bekommen haben.

00:13:33: Und wir hatten auch zwei drei andere Ideen die wir am Einfließen lassen, sodass dann quasi neun Neunzig rum in Korea die ersten Produktionsstätten mit uns Sachen produziert haben wie dann noch öfter vor Ort waren.

00:13:45: und unsere Koreaner sind dann Anfang der Jahrtausendwende nach China gegangen, weil in China sich da langsam der Markt auch für Produzenten in verschiedensten Bereichen mehr als geöffnet hatte.

00:13:56: Und so sind wir dann quasi auf unseren ersten Hersteller, der heute noch unser einer unserer Herstellern ist, seit in China unterwegs gewesen.

00:14:05: und in Shenzhen haben wir ein eigenes Büro seit vielen Jahren einen Einkaufsbüro mit entsprechenden Leuten die Qualitätskontrolle vor Ort machen.

00:14:16: Magst du uns vielleicht einen kurzen Überblick geben, woras besteht denn heutzutage das Sortiment aus was ihr mit Wibbit verkauft?

00:14:26: Also das ist natürlich auch eine Entwicklung.

00:14:29: Wie heißen ja bei uns steht die Techline drunter The Evolution of Waterplay also die Evolution von Wasserspiel und Wir haben ja zwei Tausend Sechs erst mal überhaupt die Marke Vivit gegründet.

00:14:41: Vorher haben wir unter anderem oder zwei anderen Namen firmiert, das war eine Entwicklung dahin.

00:14:46: und die Idee, die jetzt mittlerweile dahinter steckt ist ein modulares System.

00:14:51: also du musst dir das vorstellen wie ein Lego Baukasten-Prinzip.

00:14:54: Du hast einen, wir haben mittlerweile glaube knapp sechzig Produkte und diese sechzehntig Produkte können alle untereinander verbaut werden in unendlichen Kombinationen, also da steht der Kreativität keine Grenzen vor.

00:15:07: Also du kannst das machen wie du möchtest und dann gucken wir uns natürlich an ob es ein Badesee ist oder ein Pool ist oder halt eine große Fläche am Meer und entsprechend planen unsere drei Dela die ganzen Anlagen und es gibt vielleicht millionenfache Kombination.

00:15:24: Was ist die beliebteste Kombination?

00:15:31: Also, was immer geht sind Rutschen.

00:15:34: Wir haben dieses Jahr, sag ich mal eins der größten Produkte, das wir wird jemals gebaut hat auch gelounscht.

00:15:39: Das ist die Wave heiße.

00:15:42: Also das Teil ist glaube ich knapp fünf Meter hoch, zwanzig Meter lang, fünfzehn Meter bereit ein riesen Teil aber in Mordsgaudi bis bewässert.

00:15:50: also du kannst rausschwimmen.

00:15:51: es ist ein Produkt an sich also fast einen Wasserpark als Einzelprodukt sozusagen.

00:15:55: Ja und das heißt, dann stehen wir so vor.

00:15:59: Also das sind so wie ich kletter da hoch, ich fall wieder runter, ich muss irgendwo durch.

00:16:05: Ich kann aber sozusagen auch von da aus immer wieder ins Wasser springen und wieder rein wieder rauf klettern.

00:16:11: Das ist der Sinn und Zweck der Sache und das ist doch der Spaß dabei.

00:16:14: also viele Frühjahr oft messen haben es ein bisschen mit dieser Wipe Out Thematik verbunden oder halt auch aus unserer Generation diese Spiele ohne Grenzen wo man halt Spiel, Spaß und Spannung in Anführungsstrichen zusammen aus Wasser bringt.

00:16:28: Wir verstehen uns ja als Unternehmen das quasi Kinderspielplätze sowie sie an Land existieren aufs Wasser verfrachtet.

00:16:37: ob es jetzt Klettern springen Hüpfen Rutschen ist all das machen wir auf dem Wasser Und natürlich ist die Challenge nicht ins Wasser zu fallen, was aber natürlich auch der Spaß bei der Sache ist.

00:16:50: Also wenn du am Strand sitzt und sag ich mal dann auf deiner Liege liest und die Leute ins Wasser fallen siehst herrlich.

00:16:57: also das ist immer Spaß garantiert.

00:17:01: Erzähl doch mal zu eurem Wachstum.

00:17:02: ihr seid wenn du sagst irgendwie hundert zwei Länder Dann habt ihr ja durchaus einen signifikanten wachstums Schub quasi ja auch hinter euch gebracht.

00:17:13: Wie, wie seid ihr da hingekommen?

00:17:15: Wann ging es so richtig los?

00:17:18: Es ist natürlich eine lange Journey.

00:17:19: Also wir haben, wie ich schon sagte, siehundneunzig gegründet und zwei tausend sechs bis auf zehn Jahre reden wir weiter wo wir viel ja Salop Vorgeplänkel gemacht haben also Produzenten aufgebaut auch verschiedene Leitmessen besucht uns einen kleinen Namen gemacht Und bei einem dieser Trips ist dann uns klar geworden auch bei unseren Produzenten, dass wir diese Modularität irgendwann oder haben wir für uns entdeckt und das es ein wirklicher Gamechanger sein könnte für die ganze Industrie.

00:17:50: Was es ja heutzutage ja auch ist, weil neunzig Prozent aller Wasserparks werden so gebaut.

00:17:55: Und dann war uns auch klar... Das hat jetzt auch mit Rechten zu tun, dass Wir da komplett neuen Marken-Relaunch machen müssen, zwei tausend sechs.

00:18:03: Und das haben wir denn auch gemacht sind wieder nach Vancouver geflogen zu unserem guten Freund Ja, ich sag mal damals ein bisschen Mentor Dan die auch eine Marketing Agentur gehabt haben.

00:18:14: und dort haben wir dann noch erstmals, da ich mal für uns diese Scale-Up Methodik.

00:18:19: Für uns entdeckt also sprich unsere Werte definiert einen BiHack definiert Kernkunde, Kernkompetenz all die ganzen Dinge was für mich im GameChanger war.

00:18:28: Ich saß da auch okay das brauche jetzt CoreValues.

00:18:30: wofür brauchen wir denn?

00:18:31: Und das ist das was uns in den letzten zwanzig Jahren danach quasi als Nordstern ein Stück weit geholfen hat.

00:18:39: Und das hat dann auch dazu geführt, dass wir ab im Jahr war, wirklich rasant gewachsen sind.

00:18:45: Also sprich bis zum Jahr zwei Tausend siebzehn Achtzehn sind wir wirklich jedes Jahr... ja ich will nicht sagen unsere Umsätze haben sich verdoppelt aber signifikant haben sich jedes Jahr erhöht.

00:18:56: Auch die Länder natürlich massiv sind dazugekommen.

00:19:00: Wir sind damals auch im Jahr zweitausend sechs haben wir ganz bewusst den Schluss gefasst in die USA zu gehen einer unserer Hauptmärkte.

00:19:08: aktuell.

00:19:09: und selbst heute ist der Potenzial meiner Meinung nach, das US-amerikanische Markt ist immer noch nicht gehoben.

00:19:16: Also da ist noch so viel mehr möglich.

00:19:18: Also ab im Jahr zwei Tausend Sechs mit dem Marken auf B-Lounge von Wibbit, mit dem ganzen Setting was wir dann aufgebaut haben, auch da ging es dann richtig los sozusagen.

00:19:27: Magst du sagen wo standet ihr da wie vom Umsatz oder Mitarbeitergröße?

00:19:33: Und bis wohin seid ihr jetzt gekommen?

00:19:36: Ja, also wir waren damals knapp um eine einstellige Millionengröße an Umsatz.

00:19:41: genauer zahlen kann und darf ich auch nicht sagen.

00:19:43: Auf einer Seite sind wir jetzt natürlich im guten zweistelligen Millionenbereich unterwegs.

00:19:48: In dem Jahr zwei Tausend Sechs hatten wir vier Mitarbeiter drei Mitarbeiter höchstens.

00:19:55: Dann haben wir unser Headquarter ja auch noch gebaut, in den Jahr zwölf.

00:19:59: Da waren wir zu sieb oder acht.

00:20:01: Das habe ich gedacht das reicht für immer und ewig.

00:20:03: Wir haben mittlerweile dreimal angebaut, Lagerfläche erweitert und sind mittlerweile bei thirty-fünf Mitarbeitern mit Büros in China und im Bahrain.

00:20:13: Für den mittleren Osten der auch in den letzten Jahren absoluter Wachstumsmarkt für uns war aber Headquarter ist immer noch wochold Deutschland.

00:20:23: Sehr schön!

00:20:25: Dieses Wachstum.

00:20:26: Wie kann man das, wenn man so rapide wächst?

00:20:28: Und das scheint ja so wie der Traum eines jeden Gründe aus.

00:20:36: Wir vergrößern uns oder verdoppeln uns gefühlt jedes Jahr in einer Größenordnung die irgendwie nicht aufzuhören lässt.

00:20:46: Wie lässt sich so Wachstem gut händeln?

00:20:48: Was glaubst du?

00:20:49: was war quasi für euch der Hebel?

00:20:53: Haben wir Wachstum gut gehandelt?

00:20:56: I don't know.

00:20:56: Also das ist erstmal die Frage,

00:20:59: die

00:21:00: ich mir selber stellen darf!

00:21:02: Wir haben es gehandlt ja im Nachgang und jetzt ja vorher vielleicht auch ein Stück weit erwähnt hätte ich mit sicherlich noch mehr Coaching mir dazu holen sollen, Mentoring auch dazuholen sollen.

00:21:12: aber natürlich sind da Herausforderungen gerade im Bereich People Themen.

00:21:15: wenn du von jetzt auf gleich also in einigen Jahren vorhin genommen fünf Leute zehn, fünfzehn, zwanzig, fünfundzwanzig wächst.

00:21:24: Da entstehen ja auch einmal Abteilungen.

00:21:26: Es entstehen auch immer ganz andere Herausforderungen in den Abteilung die Interaktion zwischen den Kollegen.

00:21:33: dann wie gesagt haben wir unser Headquarter gebaut.

00:21:35: auf einmal warst du nicht mehr in einem kleinen Büro mit zwei Räumen oder fünf Leute saßen sondern hast du im Büro verteilt.

00:21:44: das alles zu koordinieren war mit sicherlich herausfordernd Hat doch an einigen Stellen natürlich ordentlich mal geknazt, aber wichtig war für uns als Allererstes nochmal dass wir wissen wen wir bei uns mit ins Boot holen wollen.

00:22:01: In unserer Analogie natürlich wenn wir von uns in den Bus holen wollten und das haben wir eine Hand der Werte immer sehr gut geschafft.

00:22:08: meiner Meinung nach Das haben wir auch heute noch immer gut hinbekommen und von daher war es wichtig, dass wir die richtigen Leute haben.

00:22:16: Also die auch in den Vivid Spirit mitleben, die auch das nach draußen tragen, wofür wir einfach stehen.

00:22:23: Und das waren so die wichtigsten Dinge.

00:22:26: Erzähl mal was war euer B-Hack?

00:22:28: Also dieses Big Harry-ordisches Goal, von dem wir beide ja immer wieder auch sprechen... Und das hat ihr, im Jahr zwei Tausend Sechs, ja dann tatsächlich erarbeitet.

00:22:40: Erzähl doch mal was also Corvallious B-Hack?

00:22:44: Was habt ihr da alles in Detailer arbeitete?

00:22:46: Wer wohnte?

00:22:47: Blumenschaustraus ne?

00:22:47: Also wir haben als allererstes uns natürlich die Corvalleys angeschaut.

00:22:52: Also wofür und wie waren ja zwei Gründer und ich habe schon erwähnt der eine ist komplett anders als der andere nochmal allein von der Herkunft.

00:23:00: ein Nordamerikanischer der immer sagt jeder kann Präsident werden.

00:23:04: Und dann kommen wir als Westfalen und sagen, oh Gott, das will ihn.

00:23:06: Also so schnell schießen die Preußen auch nicht.

00:23:08: So ungefähr.

00:23:08: Das alles hier zu matchen war für uns wichtig dass wir uns erstmal auf Grundsatzwerte haben einigen können.

00:23:16: Das sind Innovative Thinking also dass wir immer innovativ denken wollen.

00:23:20: Dass wir doing it right, also dass Wir Dinge richtig machen wollen, dass so bisschen die deutsche DNA durchziehen.

00:23:29: Dass wir ein reliable Business Partner sein wollen, also dass wir wirklich für alle egal wer da draußen ist verlässlich sein wollen.

00:23:35: Ob es jetzt Händler von uns waren oder sind Produzenten und einer der wichtigsten Core Values für uns war Making People Happy.

00:23:41: Also das wir Leute glücklich machen möchten und das hat natürlich einen Stück mit dem Produkt zu tun aber auch im In-Verhältnis.

00:23:48: Das wir ganz oft immer wieder dieses Thema hatten, das war making people happy, das was so cool usw.

00:23:55: Unser Purpose is to change how the world plays on water Also die Welt zu verändern, also groß gedacht haben wir damals schon wie sie auf dem Wasser spielt.

00:24:04: Komplett stark.

00:24:05: und damals reden wir nicht von einem Riesenwasserpark der da schon stand sondern wirklich von ein paar Modulen wo wir gedacht haben oh das könnte auf jeden Fall schon mal jemand größer werden.

00:24:15: aber sich das einmal zu erlauben dass man die welt verändern möchte war schon okay hat sich mit Gänsehaut angeführt.

00:24:22: Witzigerweise unser Kernkunde wir haben den Piraten genannt kennt jeder?

00:24:28: Das ist nicht Johnny Depp, der kennt jeder.

00:24:29: Das sind die Jungs, die am Strand mit ihrer schwarzen Bauchtasche... ...die die Liegestüle verkaufen und den Cash in die Tasche stecken.

00:24:36: Das waren unser Kernkunde, deswegen war das Pirate!

00:24:41: Das sind nämlich Leute, die keine Business-Adresse hatten,... ...die einfach nur im Sommer ihre Dreiviermutter am Strand gearbeitet haben und die finden wir alle.

00:24:48: Also auch die haben wir herausgeschält und die waren für uns zu Anfang die Wichtigsten.

00:24:51: Und unser Big Harry Audacious Gold, das hieß ja damals schon so.... von Wernharnisch und Jim Collins, war zur WM.

00:25:02: Wir haben uns überlegt was wollen wir denn erreichen?

00:25:05: Wir wollen in die ganze Welt verkaufen also nicht to change other world place on water.

00:25:10: Und da waren uns super nahe zu sagen wir wollen auf der ganzen Welt wer wird Produkte haben?

00:25:13: und dann gesagt okay jetzt ist ja gerade die WM hier in Deutschland, im Jahr two and sechs.

00:25:16: viel erinnern sich noch.

00:25:17: und da haben wir uns angeguckt oder ich weiß nicht wer darauf gekommen ist und sagt wie viele Mitgliedsstaaten hat eigentlich die Viechfahrt diese auch überall?

00:25:22: Und dann war zu dem Zeitpunkt zweihundertvier Mitgliedsstaaten der FIFA.

00:25:26: Und dann haben wir gesagt, okay, dann wollen wir in alle Mitglied-Staaten der FIFA verkaufen.

00:25:31: Let's battle FIFA.

00:25:32: und jetzt haben wir bei uns in einer Unternehmung ein großes Poster schon seit vielen, vielen Jahren mit der Riesenweltkarte drauf, wo drunter steht Wibbit versus FIFA.

00:25:42: also dass wir quasi Zwar unter vier FIFA vs.

00:25:45: Wibbit.

00:25:46: und jedes Mal, wenn wir ein neues Land verkauft haben, haben wir den Pin reingesteckt, haben die Langerflagge zelebriert, haben dann manchmal auch zum Beispiel leckeres Essen aus dem Land besorgt, ob es jetzt z.B.

00:25:58: mexipexikanisch war oder so man afrikanisch war.

00:26:01: wie immer.

00:26:02: also Wir sind... Und das ist ja das was unseren Biageck ein Stück weit ausmacht.

00:26:08: bei hundertzwei Länder Haben wir es geschafft bisher?

00:26:10: Wir reden jetzt zwanzig Jahre, nachdem wir das uns überlegt haben.

00:26:14: Nein, haben wir noch nicht.

00:26:16: Ist es unmöglich zu schaffen?

00:26:17: Absolut auch nicht!

00:26:18: Aber was hat das erreicht?

00:26:20: Das hat uns zu unserem Weltmarktführerschaft gebracht die wir heute alt haben also weil wir so ein großes Ziel mal haben denken dürfen oder erlaubt haben uns Denken zu dürfen.

00:26:31: Das war so das Ding.

00:26:33: Hast du den Eindruck dass dieses Instrumentarium Was, was ihr quasi da erarbeitet habt aussehen Corvallus dem Purpose den B-Hack.

00:26:44: Dass das eben sozusagen für euch dann so auch der Motor war ja so stark zu wachsen.

00:26:52: also wie sehr ist das miteinander verwebt?

00:26:55: Absolut und ich habe es auch schon mehrfach gesagt jetzt auch ohne scale up im Hintergrund zu haben dass genau diese Übungen die wir zwei Taun sechs gemacht haben Wir wussten gar nicht dass es im Prinzip so eine Art Scale Up Workshop war sondern Jetzt glaube ich drei, vier Jahre erst von Bernanisch diese Methodiken drin.

00:27:12: Und das mal für uns zu erarbeiten.

00:27:14: und nochmal wir reden jetzt von vor zwanzig Jahren und viel nordamerikanische Denke die auf einmal hier in unsere westliche Welt geflossen ist also in unserer kleine beschauliche Welt sozusagen.

00:27:25: Das war nicht nur cool, das war ein Gamechanger für uns.

00:27:29: Also dass wir wirklich das für uns definiert haben, ansonsten wärst du irgendwo die Fuß weiter gelaufen und hättest für dich nicht den Kompass gehabt, den du bräuchtest, den Nordstern, den Du brauchst um wirklich substanziell wachsen zu können ne?

00:27:42: Und auch mit Plan wachsen kann.

00:27:44: Wir haben es immer so für uns genannt it's a dream with the plan.

00:27:48: So war unser Motto immer.

00:27:50: Ich glaube, jetzt musst du tatsächlich einmal kurz den Extra-Bogen machen.

00:27:54: Du hast ja jetzt von Scale Up und Scaling up und von Wörn Harnisch ein bisschen was erzählt... ...und jetzt weiß ich das, was dahintersteckt.

00:28:03: aber vielleicht kannst du ja gerade nochmal die Zuhürre abruhen, was du da eigentlich entdeckt habt mit Scale Up oder mit Wörhn Harnish.

00:28:12: Also was wir jetzt gerade machen?

00:28:14: Oder was wir vorhin gemacht haben?

00:28:16: Naja, du hast ja einen Instrumentarium kennengelernt!

00:28:20: Und Fleck, kannst du das ja quasi einmal kurz vorstellen?

00:28:23: Also wir haben damals im Jahr two thousand six wie gesagt den one-page strategic plan also quasi unseren growth canvas heute genannt.

00:28:34: Wir damals dieser One Page Strategic Plan erarbeitet.

00:28:36: Das war für uns der Wachstumsfahrt Alles auf einer Seite zusammengefasst.

00:28:44: Also da waren unsere Corvelius drauf, da waren unser Purpose drauf, unser Bihec mit drauf und unsere Aktion für die nächsten neunzig Tage für ein Jahr oder drei Jahre.

00:28:55: Wie wollen wir bitte unser Biheiq erreichen?

00:28:57: Und dann haben wir auch unsere... Rocks, also unsere Quartalsziele quasi erstmals wirklich definiert und das haben wir wirklich konsequent fast über zwanzig Jahre durchgezogen.

00:29:07: Dass sie uns wirklich jedes Quartal überlegt haben was sind die nächsten großen Themen, die bei uns auf der Platte sind?

00:29:13: Die wir abarbeiten wollen unterreichen wollen.

00:29:17: und allein diese Fokussierung hat uns sage ich mal ein Stück weit scale up oder diese Methodik von Scala gegeben Also quasi eine Art Betriebssysteme so ne Roadmap für Wachstum.

00:29:28: Ja

00:29:31: Also das Ganze basiert ja quasi auf dem Buch von von Wörn Harnisch, der aus den USA hat ja ganz viele Unternehmen sich eigentlich angeguckt über die Jahre hinweg und hat einfach geguckt okay was sind denn eigentlich die guten Rezepte oder die guten Handlungsweisen, die wirklich richtig gut funktionieren.

00:29:51: Und hat sie halt eben zusammengetragen in dem Scaling Up Buch quasi veröffentlicht.

00:29:58: und die Instrumente, die du jetzt quasi ein bisschen genannt hattest.

00:30:01: Also die Core Values den Purpose der Kernkunde und auch dieser One Page Strategic Plan das sind ja quasi alles Instrumen aus diesem Buch, die einfach helfen einen wachstumsfähiges Unternehmen sozusagen eigentlich zu gestalten.

00:30:17: also es ist wie so'n Betriebssystem was man in einer Firma installiert.

00:30:23: Das ist nicht installiert per Diskette und dann ist es da, sondern das ist sehr viel Arbeit ganz viele Sachen zu definieren.

00:30:30: Wie wollen wir?

00:30:31: Also du hast ja vorhin die Dekor-Velus genannt.

00:30:34: also was sind unsere Werte?

00:30:35: Was ist unser Purpose?

00:30:37: Und genau.

00:30:39: aber wenn dieses Betriebssystem wie installiert ist, dann hilft es weil es einfach sozusagen wie so ein Grundgerüst eine klare Vorgabe gibt an mit dem man dann quasi deutlich einfacher skalieren kann.

00:30:52: Genau und wenn man mich dann mal einen einhaken darf genau das ist ja der Punkt.

00:30:55: auch mein Geschäftspartner da Robert hat sich auch viele viele Bücher durchgelesen ob es jetzt von die Geschichte von Phil Knight war, von Nike oder Virgin Richard Branson.

00:31:02: Und all die ganzen großen Apple Steve Jobs.

00:31:05: Im Endeffekt ist er genau das Team was wir mit Scale Up oder auch integriert haben.

00:31:10: Da sind ja Dinge die in der Praxis funktioniert haben also funktionieren und nicht irgendwie...und da war uns immer wichtig auch den letzten zwanzig Jahren irgendwelche Theorie-Dinge sondern will ich Praxis nahe Sachen, die auch in anderen Unternehmen wunderbar funktioniert haben und auch heute noch funktionieren.

00:31:29: Und warum soll man etwas ändern wenn das irgendwo anders wunderbar functioniert?

00:31:32: Und das Korrekt zusammenzufassen war super für uns.

00:31:37: Jetzt müssen wir beide ganz kurz die Aufklärung machen.

00:31:40: Wir beide sind Scale-Up Coaches, also wir dürfen diese Methodik unterrichten und machen das im deutschen Raum.

00:31:47: Das ist ein bisschen der verbindende Part zwischen uns beiden aber eben auch der verbinde Part den wir zu diesem Betriebssystem haben.

00:31:57: Und was immer einfach richtig schön ist in deinem Beispiel dass du ja wirklich eben aus der Erfahrung kommst und das wie dreißig Jahre Unternehmertum aufbauen in mit einem System.

00:32:11: Und auch wirklich mit Systemeben seid ihr eben so erfolgreich geworden.

00:32:18: Würdest du sagen, dass jedes Unternehmen so ein Betriebssystem braucht?

00:32:23: Also mit Sicherheit.

00:32:25: haupts jetzt es gibt sicherlich zig Frameworks da draußen Hauptsache man benutzt eins.

00:32:29: meiner Meinung nach also Viele Unternehmer gehen ja gründen, dann geht es jemand weiter.

00:32:35: Dann kommen wir in diese Teller des Todes die wir alle durchgemacht haben.

00:32:40: Dann hast du erst Mitarbeiter und erste Umsatzmillionen usw.

00:32:43: Und überall kann man falsch abbiegen.

00:32:46: Überall kann man die nächsten Fehler machen.

00:32:48: Warum soll man die Fehler machen wo andere schon waren sozusagen?

00:32:55: Das ist das was... Wir jetzt quasi in die Unternehmen reintragen dürfen.

00:33:02: Und was auch eine Menge Spaß macht natürlich, weil wir ja wissen dass diese Methodiken einfach funktionieren, weil sie einfach praxisnah sind und sehr nahe Unternehmer Realität sind und nicht irgendwo auf irgendwelchen Unis studierten Leuten mitgebracht wird und dann in die Unternehmung rein getragen.

00:33:23: Das ist das, was uns ein Stück weit ausmacht.

00:33:26: Wir sind ja alles ehemalige Unternehmer und haben, wie sagt mein Kollege, der Robert The Good, the Bad, The Acty gesehen sozusagen.

00:33:36: Und das ist ja das was man immer als Stallgeruch bezeichnet, was man mitbringen darf und was irgendwo auch für andere Unternehmen da draußen sicherlich werthaltig sein kann.

00:33:49: von daher bin ich der Meinung Ja jeder braucht ein Betriebssystem.

00:33:52: Wir sind oder wir, weiß mal.

00:33:54: Wir beide natürlich sind von Scala ein Stück weit überzeugt, weil wir es auch aus der Hosentasche kennen also aus dem Westen Taschen kennen sozusagen und Es gibt ja welche da draußen die sicherlich auch funktionieren

00:34:04: Genau.

00:34:05: Also um da so ein bisschen den Werbeblock abzuschließen Sollte gar nicht das Ziel sein Wobei ich mir immer den bisschen den Eindruck habe Ich hab Scala als Framwork eben auch in meiner Form eingeführt.

00:34:23: Er konnte dadurch eben auch ein sehr gutes, systematisches Unternehmen quasi an den Nachfolger übergeben.

00:34:30: Und manchmal fühle ich mich inzwischen so mit diesem Wissen von Skill-Up wie so'n Prediger der durchs Land zieht und sagt, jetzt müssen wir uns alle machen!

00:34:38: Das ist natürlich nicht so, also überhaupt nicht so dass das jeder machen muss.

00:34:42: aber das ist so tief in mir verankert, es würde doch allen helfen.

00:34:48: und da muss ich mal ein bisschen vorsichtig sein... Ein super gutes Instrumentar, und man ist da aus dem man sich bedienen darf.

00:34:54: Aber man muss natürlich nicht irgendwie... Man muss es nicht nehmen, genau.

00:34:58: Nein

00:34:58: natürlich absolut nicht.

00:34:59: Bin ich völlig bei dir.

00:35:00: Genau und gibt nebenan auch sozusagen mit... Gibt's natürlich auch noch weitere Frameworks die auch sehr gut funktionieren?

00:35:08: Die Aussage ist eigentlich im Kern wenn du eine Firma hast dann nutze doch ein Framework, ein bestehendes Framework was ja auch wiederum nur ne Ansammlung von Best Practices ist um deine Firma zu führen Und das wird dir auf jeden Fall helfen dass das Unternehmen Ja, zum Erfolg zu bringen.

00:35:29: Lass uns mal gucken so ein bisschen in die Richtung.

00:35:33: ihr seid dann irgendwann gewachsen und habt eigentlich ja quasi komplett ohne Investoren und ohne Fremdkapital ist die Firma sehr erfolgreich schon aufgebaut.

00:35:42: habt euch aber dann irgendwann entschieden Ähm, externe Investoren mit an Bord zu holen.

00:35:48: Hol uns doch mal ab wie war der Entscheidungsprozess zwischen dir und dem Robert?

00:35:52: Dass ihr dachtet so jetzt kommt irgendwie dass wir da vielleicht nicht Geld aber auch mit Investoren gehen ja auch Netzwerke und wissen irgendwie nochmal einher.

00:36:03: Wie war für euch der Prozess zur Entscheidung des Investornetzens?

00:36:07: eine gute Idee wäre?

00:36:10: Das war anfangs.

00:36:12: Wir haben uns auch noch mal mit unserem damals Aussteuerberater heute noch Steuerberater zusammengesetzt, weil er kommt auch so ein bisschen oder ist ein bisschen dieser M&A Welt unterwegs gewesen.

00:36:24: Da habe ich gesagt, dieses Wachstum was hier dahin liegt ist wirklich gigantisch.

00:36:28: aber auf der anderen Seite kann man sich jetzt vielleicht mal überlegen ob es nicht sinnvoll ist auch da strategisch mal jemanden mit an Bord zu nehmen.

00:36:36: und da war für unsere okay lass uns mal darüber nachdenken Und dann hab ich's da oben nicht mal in die Augen geguckt, im Endeffekt in Anführungsstrichen kostet es nichts, mal so eine Runde zu machen.

00:36:47: Wir haben uns mit dem bekannten M&A-Berater zusammen getan Haben dann, ich sag mal so Salop, ein bisschen Höhle der Löwen gespielt aber andersrum.

00:36:55: Haben uns verschiedene Investoren angeschaut.

00:37:00: also wie gesagt wir haben alles Geburtstraps da in kein externes Geld dazu bekommen außer natürlich ein paar Kredite von Hausbanken um Waren einkaufen solches zu finanzieren.

00:37:10: Aber wachstum halt nicht.

00:37:12: und Man kommt halt zum einem Punkt zu, weil uns damals für uns das Gefühl gesagt haben okay wenn wir dieses Baby jetzt wirklich und wir kommen zu unserem Birg wieder zurück.

00:37:20: Richtig nach oben skalieren wollen und wirklich in alle Zwanderfälle erinnern wollen dann wollen die Leute auch an unserer Seite haben, die sowas mal gemacht haben gesehen haben mit anderen Unternehmen vielleicht schonmal die richtigen Schritte zur richtigen Zeit gemacht haben und wie nicht?

00:37:32: Jetzt komme ich wieder zu dem Thema Die Fehler der Anderen nochmal machen und so haben wir dann viele Runden gemacht.

00:37:41: da waren auch teilweise Der Privatinvestor dabei, also ein paar größere Namen.

00:37:46: Aber wir müssen in den Endeffekt auch die Entscheidung jetzt nicht in Anführungsstrichen leicht gemacht, sondern sie war nachher auch leicht weil mit dem Investor, mit dem wir heute noch verwandelt sind.

00:37:57: das ist Argos Fund.

00:37:59: Das ist ein pan-europäischer Investor.

00:38:03: sitzen hier in Deutschland in Frankfurt aber auch in Mailand Hauptheadquarters in Paris Brüssel London, also in den ganzen großen Städten natürlich auch.

00:38:13: Haben ein ziemlich breites Portfolio und eine große Expertise halt in vielen Bereichen aber auch im Netzwerk in vielen Bereichen gerade so außerhalb Deutschlands.

00:38:25: Und das ging natürlich einher damit dass wir einen Teil abgegeben haben ist ja klar auf der anderen Seite aber auch Geld in die Firma reingeholt haben damit verschiedene Sachen anstoßen konnten.

00:38:38: Und das war für uns einmal der Hauptgrund der Entscheidung, dass man wirklich sagt... Jo.

00:38:44: Wir hätten doch sagen können am Ende nach den ganzen Gesprächen, ne?

00:38:48: Also uns passen die Investoren halt nicht oder die Nase passt uns nicht oder irgendwie fühlt sich das nicht richtig an.

00:38:54: Dann wären wir halt mal so weiter gemacht.

00:38:56: Wäre auch cool gewesen.

00:38:57: aber das war so ein Matchball gesagt und ja let's go for it!

00:39:01: Okay was haben die mit allen Tisch gebracht?

00:39:05: Jürgen sagt also Eine gute Expertise in vielen verschiedenen Bereichen.

00:39:10: Also ich muss dir so vorstellen, es gibt glaube ich keinen speziellen Investor der sich mit auflassbaren Wasserparks auskennt und das war immer so witzig ja auch gerade bei den due diligence Verhandlungen beziehungsweise wir haben ja verschiedene bieter auch mit drin Die haben teilweise wirklich Leute in die Länder geschickt, die saßen dann in Italien oder in Kroatien am Strand und haben geguckt wie viele Leute an den Wasserpark gehen.

00:39:34: Weil ich sagte ihr seid keine Automobilzulieferer Firma wo wir mal eben auf so eine Schublade verschiedene Zahlen holen können.

00:39:40: Ihr seid ja komplett anders als alles was es da draußen gibt.

00:39:43: Das ist nicht mein Problem.

00:39:46: Aber um das Business zu verstehen, haben die wirklich Research gemacht.

00:39:50: Es war eine Auflage, dass die Leute auch selber mal einmal dadurch missen durch den Wasserpark und

00:39:56: natürlich... Natürlich!

00:39:58: Auch das war ein Grund wo wir nachher auch gesagt unser Investor ist es.

00:40:00: also wir haben uns beiden Chefs haben immer Fotos bekommen.

00:40:03: die waren dann in Montenegro auf dem Wasserpark.

00:40:07: Also sie wollen die Produkte verstehen, was natürlich auch Spaß macht.

00:40:10: Ja klar!

00:40:11: Ich finde das ja schon wenn man so ein bisschen Teil der DD, der due diligence kann man ja auch sowas irgendwie ganz gut einbauen.

00:40:20: Die Produkte müssen natürlich getestet werden ist ja klar.

00:40:23: Absolut also das empfehle ich ja nicht nur unseren Mitarbeitern.

00:40:25: du musst natürlich von Wismuth und Sprichs geben auf einem Wasserpark uns groß machen will, da muss ja unser Grundkonzept verstehen und natürlich auch unsere DNA mitteilen.

00:40:37: Und das ist ja nun mal die Wasserspielungsspaßindustrie.

00:40:43: Wie

00:40:43: ist denn so eine Zusammenarbeit jetzt mit dem Investor?

00:40:46: Also der hat euch... also das geht ja Unternehmensanteile, Unternehmswert.

00:40:50: Ihr habt wahrscheinlich irgendwie ein bisschen was, also Anteile verkauft ihr habt ein bisschen Geld in die Firma reinbekommen und dass was so einen Investor ja kann ist ja meistens irgendwie Wie du sagst, der hat sozusagen großes Netzwerk.

00:41:02: Da sieht noch ganz viele andere Unternehmen und kann sogar überall auch reingucken wie es vielleicht in die andere Unternehmen ähnlichen Größe aber vielleicht nicht im gleichen Bereich macht.

00:41:14: Aber da sitzt ja wie gesagt jetzt keiner, der wirklich Erfahrung mit Wasserprax hat.

00:41:19: also wie sieht dann die Zusammenarbeit so über mehrere Jahre aus dass man sagt so komm wir wollen jetzt hier wirklich durch starten?

00:41:28: Ja Also, es ist natürlich erst mal zu Anfang anders als vorher.

00:41:33: Vorher waren wir in Haber geführt und haben natürlich sämtliche Entscheidungen selber getroffen.

00:41:37: Aber das war uns ja auch bewusst, dass sobald wir mehr hat sein Teil abgeben, dass es dann einen gibt der mitentscheidendacht aber – und das ist wieder der große Vorteil unseres Investors Wir haben immer auf absoluter Augenhöhe agiert.

00:41:52: Also wir haben jetzt nächste Woche zum Beispiel noch wieder Beirat, wo ich ja noch mit drin bin, wo mein Co-Foundar dabei ist und dann halt drei Vier von Agus auch mit dabei sind unsere jetzt die Geschäftsführung dabei sind und wo wir wirklich Entscheidungen gemeinschaftlich treffen.

00:42:07: also ich glaube da gibt es andere da draußen wo's etwas anders unterwegs sind.

00:42:13: Es ist natürlich viel mehr jetzt auch Zahlen getriebener im Sinne von Reporting-Themen, die dazu kommen.

00:42:20: Die gemacht werden müssen.

00:42:20: dafür haben wir jetzt einen kaufmännischen Geschäftsführer dabei was aber auch gut ist weil du willst ja gewisse Kennzahlen haben, die man vielleicht gar nicht so beachtet hat um ein Wachstum auf verschiedenen Kennzalen basieren zu können.

00:42:34: also du kannst ja nicht einfach nur wie wir es damals hätten gemacht irgendwie okay.

00:42:38: lasst uns mal Wir würfeln jetzt mal, wo gehen wir jetzt hin?

00:42:42: Auch nach Süd aus Asien wäre glaube ich gar nicht schlecht.

00:42:44: Da gibt es ja schöne Länder, Thailand, lasst mal in Thailand gehen!

00:42:47: Aber erstmal so eine DD jetzt mal da dort zu machen, Sinterwasserparks gibt's da mögliche Expansionsplay Das hilft natürlich ungemein.

00:42:55: und... Was uns auch sehr geholfen hat, kann man noch nicht anders sagen.

00:42:58: Auch so Zeiten... Ich habe ja gesagt, zwei achtzehn, zwei neunzehnt sind die... Oder ist der S-Argus mit eingestiegen?

00:43:04: Dann kamen zwei zwanzig Corona was für unsere Industrie natürlich auch nicht gerade super war sondern eher echt bescheiden.

00:43:13: Auf einmal war auf der ganzen Welt kein Tourismus mehr möglich was für uns eigentlich hier auf eurer völlig undenkbar war.

00:43:18: Zwar gab es immer irgendwo einen Krisenherd aber mein Gott.

00:43:21: also die Leute sind trotzdem irgendwo in den Urlaub geflogen, auf einmal war alles tot Und dann Expertise und auch ein Rückgrat zu haben, unseres Investors zu sagen okay wir triggern jetzt die Sachen machen in den Punkt.

00:43:35: Obwohl es eine sehr kritische Zeit war mit Kollegen und Mitarbeitern wissen ja alle sind wieder eigentlich ganz gut mit unserem Investor durchgeschlittert.

00:43:43: also das waren natürlich nicht nur wichtig sondern auch eine gute Unterstützung und das hilft auf jeden Fall.

00:43:51: Wie hat sich euer Wachstum Äh verändert seit.

00:43:55: Is das nochmal ähm?

00:43:57: kann man das anhand von Zahlen oder von, seid ihr dann eben nicht?

00:44:00: habt ihr euch nicht nur verdoppelt sondern dann verdreifacht pro Jahr?

00:44:03: Wie muss man sich eure Wachsungsrate vorstellen?

00:44:07: also

00:44:07: wir sind natürlich gewachsen.

00:44:08: durch Corona sind wir ähm signifikant schon ein Stück weit erst mal zurückgerutscht aber nicht vergessen zwei zwanzig ähm kam Corona zu einem für uns eher sehr schlechten Zeitpunkt.

00:44:18: es war im Februar März April wenn bei uns die Hauptunsätze laufen Und uns aus dem Tal, da waren sicherlich zwei drei Jahre gedauert bis wir uns da wirklich rausgearbeitet haben.

00:44:29: Mittlerweile sind wir wieder in einem guten Wachstum unterwegs und das war ja auch ein Grund warum wir jetzt anfangen.

00:44:38: beziehungsweise war es jetzt vor anderthalb Jahren gesagt haben meine Wenigkeit ist dann raus gegangen der Rohr hätte schon zwar zwei jahren etwas früher als ich dass wir die geschäftsführung weiter aufbauen wollen dass sie quasi den weiteren wachstumsweg mit uns beschreiten.

00:44:54: Wie kam das, dass ihr jetzt sagt, ihr wollt wirklich aus diesem operativen Geschäft raus?

00:44:58: Also du bist ja quasi... Ihr habt die Geschäftsführung nicht nur erweitert sondern ihr habt sie ein bisschen geflippt im Sinne von da ist jetzt jemand Neues aufgebaut worden.

00:45:10: Du gehst weiter in den Hintergrund und in den Beirat.

00:45:15: Wie war das für dich?

00:45:18: Das war ein Prozess natürlich, den wir der für uns auch irgendwo klar war als wir im Jahr zwei Tausend Achtzehn diesen Schritt gewagt haben.

00:45:26: Dass wir irgendwann sagen und jetzt fünf Euro ins Phrasenschwein.

00:45:31: Wir wollen nicht die ganze Zeit im Unternehmen arbeiten sondern am Unternehmen arbeiten.

00:45:36: was wie das ist?

00:45:39: Und das zu hinzubekommen ist natürlich auch ein Step weil man je immer als Unternehmer denkt, man muss überall mit reingrätschen und irgendwelche Sachen mit regeln.

00:45:51: Das dann sich ein Stück weit zurückzunehmen hat natürlich auch viel mit Personen zu tun.

00:45:54: Und da haben wir gesagt für uns war im Jahr zwei tausend achtzehn schon ganz klarer Kiste.

00:45:59: Wir wollen auf jeden Fall einen kaufmännischen Geschäftsführer haben und ein Vertriebsgeschäftsführern.

00:46:02: Und wie gesagt genau die Positionen, die wir ja zu dem Zeit begreitet haben diene Expertise mitbringen, die halt Knowledge-Mind bringen, was wir nicht haben.

00:46:12: Und durch Corona haben wir die Vertriebsgeschäftsführer halt leider so schnell nicht finden können.

00:46:16: Das hat gedauert, der Tag Schafi heißt er ist bei uns jetzt seit anderthalb Jahren dabei und der Ralf Schwung schon ein bisschen länger unser kaufminderter Geschäftsführers.

00:46:30: Also das hat eine gewisse Zeit gedaubert und dann die Sachen abzugeben fällt natürlich dann unendlich leichter als wenn man immer noch denkt okay man muss erweise sein und dann sagt ja auch ganz ehrlich sind das gestandene Geschäftsleute, ob es der Tag ist oder der Ralf ist.

00:46:45: Die brauchen nicht noch zwei Gründer dahinter, denen ständig über die Schulter guckt und sagt ich will so machen und so

00:46:49: machen.".

00:46:50: Und das war dann für uns ein einfacherer Schritt zurückzugehen und auch meinen Augen der Richtige weil nur so kann sich eine Firma weiter entwickeln, auch weiter atmen.

00:47:02: Weil ansonsten hängt ja alles noch wieder an uns als Gründern und das darf einfach nichts sein.

00:47:07: Genau und das ist aber das spannende, dass es sehr sozusagen damit seid ihr ja schon mal einen Schritt voraus.

00:47:12: Dass ihr durchaus bewusst euch entbehrlich macht.

00:47:16: Das gelingt nicht so vielen Unternehmern und der Podcast ist jetzt auch ein bisschen eine unternehmens Nachfolge.

00:47:24: Warum gibt es gerade so viele Leute in der Unternehmendachfolge?

00:47:27: So viel Unternehmen?

00:47:28: weil eine durch das große zahl an Unternehmer eben nicht frühzeitig drüber nachdenkt.

00:47:36: Was ist denn, wenn ich wirklich rein körperlich gar nicht mehr kann diese Unternehmerrolle zu übernehmen?

00:47:44: Also da seid ihr ja quasi relativ früher in der Reflektion gewesen.

00:47:49: Das zum einen der Punkt irgendwann kommt dass ihr es vielleicht gar nicht mal könnt oder wollt und zum anderen das auch dieser Stitch und den finde ich spannend, dass ihr gesagt habt Es kommt irgendwann der Punkt Da gibt es kompetentere Menschen, als ich bin.

00:48:05: Also ab wie dreißig Mitarbeitern oder in einem Jahresumlass von zehn bis fünfzehn Millionen bin ich vielleicht nicht mehr der kompetienteste kaufmännische Geschäftsführer, sondern es gibt da sehr viele Erfahrende.

00:48:20: Bin ich absolut bei dir.

00:48:22: und wie viele Beispiele da draußen gibts nicht, wo Unternehmer-, Familienunternehmen wir auch immer.

00:48:28: Wo der Senior noch mit siebzig-achtzig durchs Unternehmen läuft.

00:48:33: Nicht loslassen kann, wo es dann Generationskonflikte teilweise auch gibt Und also mal ... Wir bei uns ja auch... Also wir kennen jetzt fast dreißig Jahre der Robert und ich.

00:48:41: Das ist ja wie eine Ehe sozusagen.

00:48:43: Also das haben wir wunderbar gemeistert Hat er nicht.

00:48:46: Aber da kann immer sein, dass man sich dann irgendwie die Sachen in einer Verschärz was nicht passieren wird.

00:48:51: Aber sich selbst dann auch mal einzugestehen okay ich glaube es ist sinnvoller für das Wachstum des Unternehmens, dass Man sich auch stückweit zurücknimmt hat auch viel mit Selbstreflektion zu tun Auch Mal loslassen können Das Kann Einfach Nicht Jeder.

00:49:05: aber Ich Kann Es Nur Empfehlen Sich Da Mit dem Gedanken Zu Beschäftigen weil Jemand Kommt

00:49:09: Wie hast Du das gemacht Dass das Selbstreflektion.

00:49:12: Das hört sich so schön an, ne?

00:49:13: Ja!

00:49:13: Aber

00:49:14: ich erinnere dass da also wenn man in seinem Modus drin ist dann gelingt Selbstreflexion ja auch nicht wie so ein Childer.

00:49:22: Nein es ist immer so wir sind auch keine fünfundzwanzig mehr.

00:49:26: Also ich bin mittlerweile auch über fünfzig und habe mich viel mit Persönlichkeitsentwicklung in den letzten Jahren beschäftigt hab doch viele Dinge mitgemacht die einen auch ein paar Sachen etwas anders bewerten und nachdenken lassen als vielleicht vor vielen jahren noch.

00:49:40: Und sagen wir mal, die Unternehmer sind ja oft Ego getrieben.

00:49:44: Also das ist ja das Unternehmen funktionieren mit mir und sonst gar nicht und sie haben deshalb der größte Fehler.

00:49:49: Das kann ja nicht sein.

00:49:51: also es muss unternehmen auch ohne Gründungsteam, auch ohne die Gesichtereinführungsstrichen weiterlaufen.

00:49:58: Wir sind nach wie vor ein Stück weit noch da.

00:50:02: wenn man eine Messe ist und einer von uns beiden einmal dahin kommen soll machen wir das natürlich auch aber operativ.

00:50:09: Davon darf man das auch gerne mal abgeben.

00:50:13: Und diesen Schritt zu tun, hat natürlich viel mit der Persönlichkeit des Unternehmers zu tun.

00:50:19: Wie tief ich da gerade drin bin und wie weit ich bereit bin, dass auch loszulassen.

00:50:26: Was wäre eine gute Reflektionsfrage, mit der man starten könnte?

00:50:31: Eine gute Reflexion Frage für den Unternehmer.

00:50:35: Bist du dir sicher, dass du aus den nächsten fünfzehn Jahren noch komplett so durchziehen kannst?

00:50:38: Also ich sage jetzt mal von mir, bin fünfzig oder dreinfünfzig jetzt.

00:50:43: Würde ich mich zutrauen das mit der gleichen Pace, der gleiche Motivation komplett, sag' ich mal, mit dem Engagement was wir die letzten... ...von zwanzig Jahre zuvor gehabt haben nochmal komplett durchzuziehen?

00:50:55: und ich glaube nicht dass viele das die Denken zwar das ist können aber man muss sich wirklich mal will ich mal Gedanken zu machen oder sind da nicht andere, die vielleicht ein bisschen jünger sind auch ein bisschen mehr den Drive noch haben und da richtig Bock dran haben das so tun in dem Moment vielleicht besser.

00:51:12: Und auch noch kompetenter.

00:51:18: Mir hat es geholfen wenn ich das zurück erinnere dass sich irgendwann festgestellt habe okay ich komme hier irgendwo nicht weiter wir passieren immer wieder die Fehler immer wieder irgendwas.

00:51:34: Und dann war für mich die Reflektion, dass ich gesagt habe okay was kann ich denn eigentlich besonders gut und bin so in diesen Modus reingekommen.

00:51:43: wo bin ich denn gut drin?

00:51:45: Was fällt mir leicht?

00:51:47: Was schätzen auch andere an mir was sich so schnell machen kann

00:51:53: ja

00:51:53: nicht viel Energie kostet und auch dem sozusagen gegenüberzustellen?

00:51:59: Was sind so Energiefresser?

00:52:01: Wo kann ich eigentlich irgendwie was prokrastinieren, wie wegdacht.

00:52:04: Das können wir unternehmer ja auch wunderbar weil wir können ja entscheiden ob wir das jetzt belege sortieren oder nicht.

00:52:12: Ja richtig

00:52:14: und das war dann irgendwann für mich der Erkenntnisprozess dass ich verstanden habe okay wo sind jetzt sozusagen zu dem jeweiligen Zeitpunkt dann meine Grenzen und man muss jemand anders vielleicht irgendwie die die Geschäftsführung oder dann die Geschäftslate übernehmen, oder man macht vielleicht auch einen Verkauf eines Unternehmens irgendwie da entsprechend sind.

00:52:34: Ja absolut richtig!

00:52:36: Du hast erzählt dass du auf den Virgin Islands kann man sagen auch mal einen Wasserpark oder sozusagen eins auch an Module irgendwie verkauft hat.

00:52:47: was war das für eine Geschichte?

00:52:49: Oh ja... Da muss ich auch ein bisschen Ausholen.

00:52:54: Witzigerweise.

00:52:55: Virgin Islands, also natürlich das schönste Eck in der Welt.

00:52:57: Wir haben ja Wasserparks im Hundertzweiländern aber das war ein ganz spezieller Hotspot.

00:53:01: Das war Necker Island und Neckar Island ist die Privatinsel von Sir Richard Branson wo wir vier Tage lang eine Mastermind mit Grater machen dürfen.

00:53:13: Und witziger Weise der CEO von Grater Alexander Müller war unser allererster aus Azubi.

00:53:20: Also der Alex hat bei uns großen Auseinander, das kauft man gelernt.

00:53:23: Witzigerweise kommt er aus der Gegend hier also fünf Kilometer entfernt und ist mittlerweile jetzt an dem Tag hier wo wir den Podcast aufzeichnen.

00:53:30: gestern und vorgesehen war ich glaube Greater Festival in Köln wieder.

00:53:33: Fünfzehntausend Leute die längst als Arena aber voll und alle steht da vorne auf der Bühne und hat dann vor einigen Jahren vor drei Jahren was glaube ich erste Mal ein Louncer seiner allererste Masterclass machen möchte und dafür hätte er die ganz amte private Insel von Richard Branson gemietet.

00:53:47: Da hab ich nur angerufen, du bist so positiv verrückt.

00:53:49: Das finde ich sensationell.

00:53:50: Ich seh uns beide auf dieser Insel und zusammen in den Bierchen trinken.

00:53:54: Haben wir auch gemacht!

00:53:55: Also haben die auch gemacht und diese vier Tage waren mega inspirierend.

00:54:00: Und witzigerweise hat der Richard bzw.

00:54:05: die Wassersportbasis dort ein klasse Wasser Trampolin stehen was... Und jetzt kommen wir wieder den Bogen zurück zum Anfang von der allerersten Firma, wo wir damals angerufen haben.

00:54:15: Die gibt es immer heute noch die Sachen für Privatgebraub bauen Dort stehen.

00:54:20: sie sind aus Amerika Virgin Islands ist nahe in Amerika dran und habe ich den Wassersportleiter gefragt ob er Wibbit kennt?

00:54:26: Er sagt of course!

00:54:28: Ich dachte ja ein MrWibbit sozusagen.

00:54:32: Are you kidding

00:54:32: me?!

00:54:34: Ja dann haben wir lange redet kurzer Sinn.

00:54:35: Er sagte das Ding wollte schon seit zwei Jahren im Ozean versenken, ich sag mach das nicht in der schönen Gegend hier.

00:54:42: Ich besorg dir ein neues.

00:54:44: und so haben wir einen Deal gemacht.

00:54:45: und seitdem schwimmt natürlich bei Richard auf der Insel... Nicht nur am Strand ein Wassertrampolin von Wibbeln sondern auch im Pool hat er verschiedene Sachen von uns und das war schon eine coole Nummer.

00:54:58: So kommen ja dann irgendwie nochmal Zufälle zueinander.

00:55:01: Das ist total spannend.

00:55:03: Magst du bist du was zu dieser Master meint weil wir da ja quasi auch waren eben Mit dem, wie entwickeln wir uns eigentlich als Unternehmer weiter?

00:55:10: Wie kommen wir in so eine Reflektion.

00:55:12: Wie war diese Mastermind und gerade mit so einem Unternehmer wie dem Sir Richard Branson irgendwie eine Zeit zu verbringen?

00:55:21: was hat das mit dir gemacht?

00:55:23: also ich kann es ehrlich gesagt nur jenen empfehlen sowas zu machen.

00:55:31: So was heißt jetzt nicht, man muss sich sofort auf der Brille von Richard Rensen fliegen.

00:55:35: Aber gerade sich mit anderen Unternehmern mal zu vernetzen und paar Tage zu verbringen.

00:55:41: Ich habe zum Beispiel auch zweimal über eine Unternehmerwanderung gemacht.

00:55:45: Da sind wir durch die Alpen gelaufen.

00:55:46: nur mit Rucksack also nur mit leichtem Gepäck heißt es so viel mit acht neuen Unternehmeren oder die Seilschaffen die da entstehen?

00:55:52: sie ist natürlich ungleich anders als wenn man sich irgendwo in einem Marriott oder Savoy trifft mit zwanzig Leuten in klimatisierten Raum.

00:55:58: Und das Gleiche war jetzt auch auf der Insel von Richard Branson, da waren wir ja nur mit deutschen Unternehmern was das allererste Mal war.

00:56:06: knapp dreißig Leute aus aller Kulör.

00:56:10: ob es jetzt Investments waren, ob's Joy-Berater waren ... Da waren natürlich auch aus der Speakers-Szene einiger dabei.

00:56:18: Matthias Aumann ist zum Beispiel auch im Begriff der auch mit dabei war.

00:56:23: Ich kannte sie vorher alle gar nicht.

00:56:24: und wenn man sich dort kennen, man darf auch gegenseitig pitchen was man so für beste Hecks hat.

00:56:30: Und allein sind von dreißig Unternehmern fünf Minuten Pitch bekommt über das was er in den letzten zwölf Monaten als besten Heck hatte.

00:56:39: Wenn du dir da nur zwei oder drei von raus nimmst kann das dein unternehmerisches Leben verändern ist Weltklasse.

00:56:45: Und das im Setting, wo du dann quasi über die British Virgin Island guckst und auch in die Nachbarinsel siehst, die zufällig dem Larry Page gehört der Google Gründer ist.

00:56:53: Und wo Richard sagte, der morgens bei Frühstück neben dir sitzt, sagte auch vorgestern bevor ihr kam, war der Jeff noch hier.

00:56:59: Welcher Jeff denn?

00:56:59: Ja Jeff Bezos mit dem habe ich noch Tennis gespielt.

00:57:02: Okay also da ist natürlich schon eine Nummer, wo dann die Kinder hatte runter fällt und denkst okay Jesus war das.

00:57:09: aber was ich noch sagen möchte Wenn man dann solche Leute wie den Richard Branson auch mal persönlich kennenlernen durfte, was das für ein einfacher netter und höflicher Mensch ist.

00:57:19: Das ist auch für mich auch eine Erkenntnis.

00:57:22: es einfach nur ganz normaler in Anführungsstrichen nicht nur Menschen oder Netzwerker einfach nur nett also total nicht abgehoben hat Spaß an Menschen.

00:57:30: man merkt es eben in dieser Faser hat uns oder mir zum beispiel auch die seine händen mal von seinem neffen gegeben der bei virgin atlent erwird schon cruises.

00:57:41: Die ganzen insel anpferde sagt aus dem wasserpark wird auch ganz cool netzwerker weg.

00:57:45: das also wann hat man solche erfahrung mal nicht wenn du am schreibt geschützt.

00:57:51: Also rausgehen vernetzen mit anderen Unternehmer sprechen.

00:57:57: Das finde ich sozusagen, das Spannende.

00:58:00: gerade diese Vernetzung führt ja dazu dass man nochmal die eigenen Probleme in dem ganzen anderen Licht sieht.

00:58:07: Ja.

00:58:08: Das erlebe ich in meinem Unternehmernetzwerk der Entrepreneurs Organisation.

00:58:14: da passiert sozusagen dieser unternehmerische Austausche auch sehr stark und du findest dort immer ein Unternehmer, der dein jetziges Problem schon ein Thema gelöst hat.

00:58:26: Und wie der Gänen vor dir steht und sagt ja musst du...

00:58:30: Also

00:58:32: das ist jetzt nicht ganz wichtig.

00:58:33: Der sagt nicht musst du sondern er erzählt dir aus seiner Erfahrung wie er es gelöst hatte.

00:58:38: Das ist in dem Fall bei EO so bisschen vorgegeben eher aus der eigenen Experience immer ein bisschen zu erzählen.

00:58:46: Aber im Prinzip die Probleme, die man selber hat, irgendwer da draußen hat sich schon mal gelöst.

00:58:51: Absolut!

00:58:52: Und das ist sozusagen total wertvoll in diesen Austausch zu gehen.

00:58:57: Wir sind ja eine Schnittmenge der Menschen mit denen wir uns umgeben und sonst ob es fünf oder zehn sind, ist auch egal.

00:59:02: Wenn's deine persönlichen Freunde sind, die nicht Unternehmer sind, mit sich mit solchen Dingen auszutauschen, ist er müßig.

00:59:07: aber wenn du dann Leute hast wie du gerade gesagt hast ähnliches erlebt haben, ist natürlich umso wertvoller.

00:59:14: Ja

00:59:15: auf jeden Fall

00:59:16: Homan, du bist aus dem Operativen sozusagen rausgegangen.

00:59:20: Du bist jetzt im Beirat und du hast ja ganz viel Zeit.

00:59:24: Womit fühlst du denn jetzt deine ganze Zeit?

00:59:26: Ach ich habe genug zu tun!

00:59:27: Also ich hatte bis jetzt noch genug zu tue.

00:59:29: meine Tochter, meine Frau haben mir in Bocholt ein Geschäft geführt bis vor einigen Tagen noch.

00:59:35: Ich hab mich auch bewusst erstmal einen Jahr zurückgenommen und erst mal zu reflektieren was dann überhaupt meine nächsten Ziele sind.

00:59:46: Und für mich war irgendwo immer klar, dass ich gerne und das ist ja das was wir auch gerade gesagt haben, sage mal Unternehmertum irgendwie weitergeben möchte.

00:59:53: Wir haben dreißig jahrelang gesehen, was gut gelaufen ist, was vielleicht mal jetzt nicht Fehler waren, was anders hätte passieren können und das mal weiterzugeben.

01:00:04: Ich hätte gerne jemanden damals sechs neunzig gehabt den ich an meiner Seite gehabt hätte, den ich einmal hätte fragen können.

01:00:09: wie gesagt habe ich so nie, nie gehabt um das weiter zu geben.

01:00:14: Das war für mich immer so eine Möglichkeit und auch eine Leidenschaft.

01:00:18: Und das jetzt in einem, sag ich mal Rahmen zu tun – und wir kommen wieder zu unserem Scale-Up wo wir uns ja ein Stück weit kennen – zu tun war auf mich irgendwie ein totaler guter Match.

01:00:28: also wir geben ja quasi oder wie jetzt vor allen Dingen als Wibbit geben wir das weiter was hier bei uns jahrelangen wunderbar funktioniert hat in andere Unternehmen rein kann es besten wissen und gewissen auch dahinter stehen genauso wie du's auch gemacht hast.

01:00:42: Das ist sehr erfüllend, nebenher viel Sport.

01:00:48: Also in meinem Alter ist es wichtig auf seine Gesundheit zu achten und Fußball ist weiterhin nochmal eine Leidenschaft.

01:00:54: vielleicht kommt noch der kleine Ball dazu.

01:00:56: man kennt's ja mit dem Golfen auch aber da bin ich weit von entfernt noch nicht.

01:01:02: Also wenn da draußen jemand ist, der gerade einen guten Sparringspartner braucht um sein Unternehmen aufs nächste Level zu bringen oder vielleicht auch Bradenunternehmen übernommen hat und seinen guten Sparingspartners braucht dann bist du als einer von vielen Scale-Up Coaches – es gibt ja ein paar mehr in unserer Community – stehst du parat und unterstützt.

01:01:30: Roman, vielen Dank für das Gespräch.

01:01:32: Also was mir so hängen bleibt ist dass ein bisschen unternehmerischer Reifegrad entsteht ja eigentlich gar nicht in dieser ganzen Startup-Phase in der man aufbaut sondern eher dann wenn wir ein bisschen in eine Kontinuität kommen und später auch in so eine Reflektion kommen.

01:01:54: wo wollen wir denn als Unternehmer hin?

01:01:56: Wo stehen wir?

01:01:57: Und wie können wir halt irgendwann wieder wieder loslassen?

01:02:00: und ich finde das habt ihr, du mit deinem Mitgründer.

01:02:04: Ihr habt irgendwie über dieses Wassertrampolin diesen Wachstumsfahrt den ihr da bis hin zur man kann sagen Weltmarktführerschaft gebaut hat.

01:02:16: Habt ihr da wirklich in ein groß großartiges Unternehmen aufgebaut?

01:02:19: Das zeigt dass Wachstem auch systematisch sehr gut funktioniert.

01:02:25: Ich habe da auf jeden Fall viele Disziplinen an den Tag gelegt.

01:02:31: Und man merkt so ein bisschen die kleinen Punkte eben auch, also wer sich am Anfang gute Strukturen und einen großes Ziel setzt der kann halt auch für dich viel erreichen.

01:02:42: Absolut richtig!

01:02:43: Du sagst das Thema Disziplin angesprochen?

01:02:46: Das ist ja noch mal auch ein Stück weit.

01:02:47: haben wir so oft gesagt, dass Gute an uns beiden gewesen.

01:02:51: Also ich bin eher so der Diszipling Nicht Fanatika, aber ich hab eher diese Klinge gehalten.

01:02:55: Der Robert muss uns immer mit einem Lassmo einfangen, der nach vorne geprescht ist und das irgendwo zu matchen... ...ist natürlich das was ein Bihek dann entstehen lässt, was aber auch eine gewisse Disziplin für fürs Unternehmertum oder für das Unternehmen wichtig ist ne?

01:03:10: Und wir sind ja noch nicht am Ende!

01:03:11: Also wir haben immer noch die große Vision, irgendwann mal so'n Art Disneyland auf dem Wasser zu bauen.

01:03:17: Das haben wir damals noch reingetragen, dass werden wir weiter verfolgen.

01:03:19: also du wirst irgendwann mal hoffentlich unsere Unsere amphibische Hand sehen auf dem Wasser ausgegraben und da schwimmen jede Menge Auflassbare Wassaparks drauf.

01:03:30: Und dann gehst du mit deinen Kindern dahin, und wir es im besten Tag deines Lebens haben.

01:03:34: Also, man muss groß machen, darf immer noch ein Großding auch wenn man nach Hause ist aus der ganzen Nummer.

01:03:40: Roman, vielen Dank!

01:03:41: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu hören von eurem Aufbau und eben auch diese unternehmerische der unternehmerische Reife-Prozess, die er quasi bei euch stattgefunden hat.

01:03:54: Dass ihr euch jetzt einfach nach dreißig Jahren auch einen Schritt zurücknehmen dürft und das weitere Wachstum eures Größerbibels so ein bisschen aus der zweiten Reihe anschauen könnt.

01:04:05: daher vielen Dank für deine Zeit!

01:04:07: Ich habe zu danken und vielen dank fürs Gespräch Tim.

01:04:09: ich bin sehr gefreut.

Über diesen Podcast

Die buypreneur-Dokumentationsreihe erzählt die Geschichten einer neuen Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern, die bestehende Unternehmen übernehmen, weiterführen und neu gestalten. Statt bei Null zu starten, steigen sie dort ein, wo andere aufhören – mit Mut, Verantwortung und dem Willen, etwas Bestehendes zukunftsfähig zu machen. Der Podcast beleuchtet die vielen Facetten moderner Unternehmensnachfolge: von der ersten Idee über die Suche und Finanzierung bis hin zur Transformation nach der Übergabe. Ein Podcast für alle, die Unternehmertum nicht nur als Neuanfang, sondern als Weiterentwicklung verstehen – ob als Nachfolger, Verkäufer, Searcher, M&A-Expertin oder Banker.

von und mit Timm Wienberg

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