buypreneur - Buy, Build, Grow

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00:00:00: Ich habe dieses System schon patentiert.

00:00:04: Noch nicht!

00:00:05: Sollte

00:00:05: man vielleicht nur darüber nachdenken?

00:00:08: Im Dezember schreibt man da irgendwie ganze Zeit Angebote, auf jeden Fall irgendwelche sechsstückigen Angebote dann halt auch raus.

00:00:16: Im Januar ist gar nichts mehr.

00:00:17: also da war ich die ganze Zeit, da gibt es doch bestimmt noch was... Das erste elektrische Licht kam und das war was total besonderes, wow es gibt jetzt hier eine Lampe.

00:00:26: Und jetzt gibt es da halt AI wo man mit irgendwelchen Videos generiert hat oder mit irgendwelsen Leuten sich unterhält als wirkliches Video in so einem Videochat hat.

00:00:37: also ist es crazy was sich da alles entwickelt.

00:00:41: Die

00:00:41: spannendste Abkürzung ins Unternehmertum.

00:00:44: Willkommen bei Beipreneur, dem Podcast über Nachfolge, Firmkauf und das

00:00:49: echte Auf-

00:00:49: und Ab des Unternehmerlebens!

00:00:57: nicht,

00:01:12: aber mir fallen auf jeden Fall direkt ein paar Beispiele ein, wo das durchaus der Fall sein könnte.

00:01:19: Also meines Erachtens, also ich meine, ich erkenne deren Unternehmen ja auch lange nicht so gut wie sie selbst, aber so ein Paar Beispiele fallen wir da schon ein.

00:01:33: Also ich mein gerade wenn man irgendwas handelt dann geht es glaube ich gar nicht so sehr um das Produkt was man handelt weil man stellt es ja nicht her und tut eine andere.

00:01:43: Wir haben ein paar Teilen, eine andere.

00:01:45: Ja, fehlen wir was auch immer und ich glaube dann ist das einen Thema.

00:01:52: kann halt zum Beispiel verkaufen sein.

00:01:54: Ich bin als Verkäufer, als Person sehr überzeugend.

00:01:57: Das kann sein aber wenn man das wirklich als Unternehmen hochskolliert müssen irgendwelche anderen Prozesse hinterstecken.

00:02:03: Die das ganze halt tragfähig machen.

00:02:05: Ich glaube da sind sich nicht alle drüber im klaren Wasser.

00:02:08: eigentlich der ausschlaggebende Punkt ist dass die besser können als andere.

00:02:12: Also ein paar Beispiele fallen mir da ein.

00:02:14: Ob das für alle der Fall ist, bin ich mir nicht so sicher.

00:02:17: Okay, also mein heutiger Gast baut Rheinräume und zwar nicht die großen, teuren, in denen man sozusagen halbe Gebäude rumbaut sondern baut sozusagen viele kleine Rheinräume.

00:02:30: Und deine Kunden sind Laserhersteller Halbleiterleute Forschungseinrichtungen.

00:02:37: Desi fällt mir sozusagen da direkt ein.

00:02:40: Genau, das Ganze hat angefangen als Spinoff aus dem Umfeld der Himmels-Schmidt-Universität in Hamburg.

00:02:47: Angefangen im Jahr zwanzigundzwanzig und du bist mit Nordair Systems gegründet und seitdem fühlst Du das inzwischen als alleiniger Geschäftsführer.

00:02:58: Und genau was mir da Geschichte interessiert ist nicht nur Rackstum.

00:03:00: es ist der Moment in dem Du gemerkt hast dass Du vier Jahre lang so ein bisschen breiter Deinen Geschäftsmodell aufgebaut hast.

00:03:08: Und wie in der steilen Tese am Anfang, dass du dann gemerkt hast, okay, wir bauen so ein bisschen näher an den Markt dran und versuchen sozusagen wirklich eigentlich die Nische für dich selber zu finden.

00:03:21: Daher Ruhm willkommen im Bipod Journal Podcast.

00:03:23: Schön, dass ihr da bist an dieser besonderen Location diesmal hier direkt face-to-face.

00:03:28: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:03:29: Gerne gerne!

00:03:30: Wir machen immer ganz am Anfang eine kleine Schnellfragerunde um nicht ein bisschen kennenzulernen Und ich habe ein paar Elvideroder-Fragen, zwei Worte mitgebracht und du darfst die entscheidende Flecknitz ein bisschen was erzählen, wie du dich entschieden hast.

00:03:46: Das erste relativ simpel ist ein Reinraum oder einen Rohbau?

00:03:50: Wo fühlst du dich wohler?

00:03:53: Schon im Reinraum!

00:03:55: Das ist schon eher mein Problem.

00:03:58: Was hast du in den letzten zwölf Monaten abgegeben, was du vorher nie abgeben wolltest?

00:04:03: Sales

00:04:06: Der schlechteste Rat, den dir jemand zum Thema Wachstum gegeben hat.

00:04:16: Wachsum brauchste nicht.

00:04:19: Ein Tool ohne dass du deine Woche nicht mehr strukturieren würdest?

00:04:31: Also ich arbeite sehr viel mit Cursor als Tool wo ich eigentlich alles rein haue was mir dann sagt okay das sind jetzt die Themen woran du dich diese Woche setzen solltest.

00:04:38: Okay

00:04:40: Wenn du morgen für ein Jahr aussteigen müsstest was bricht als erstes zusammen?

00:04:52: Die Finanzen?

00:04:55: Welche Fähigkeit deines Teams hast du am längsten unterschätzt?

00:05:03: Produktentwicklung.

00:05:06: Cool, danke!

00:05:08: Lass uns doch mal einsteigen in die Situationen.

00:05:12: Du hast Nord-Air als Spinner aus der Universität gegründet und dir magst so ein bisschen erzählen wie das war, monastommerab oder lass es eintauchen in die Tage, als du dann scheinbar noch an der Universitet warst.

00:05:27: Wie war das?

00:05:29: Also, tatsächlich war ich nicht mehr in der Uni.

00:05:31: Ich habe an der Hamilton-Schmidt-Universität in Hamburg Ingenieurswissenschaften studiert und war im Februar fertig geworden mit meinem Bachelor.

00:05:39: Es war Februar-Zweitausendzwanzig.

00:05:42: Ich hatte eigentlich dann Pläne noch viel ins Ausland zu gehen reisen aber in der Corona hat dann also einen gewissen Strich durch die Rechnung gemacht Und hab dann eigentlich auch schon wieder angefangen zu studieren, hab dann irgendwie nochmal Physik gemacht und dann war ich zwei Wochen zugang und hab eine E-Mail bekommen von Oleg, meinem ehemaligen Professor für Laser Physik.

00:06:02: Ob ich noch in Hamburg wäre, weiterhin unternehmerisch denken würde und Lust hätte mich mit ihm auszutauschen?

00:06:12: Genau!

00:06:12: Und dann haben wir uns da an der Uni für den Kaffee getroffen und da hat er mir da so ein bisschen so erzielt von seiner Idee.

00:06:20: Also es war dann halt irgendwie Oktober-November, das dominante Thema ganz Corona Hochschulen, teilweise Forschung möglich erlaubten Präsenz.

00:06:34: Und genau da waren jetzt die im Forschen und es hat jemand Corona.

00:06:39: Hat jemandem beim Mittagessen angesteckt?

00:06:41: Hat jemanden im Büro angesteckt?

00:06:42: Und Oleg hat damit ihm in so einem kleinen Labor gearbeitet, die eine Stunde dachte sie ja gut dann werde ich jetzt auch angestecken worden sein.

00:06:51: Hat aber nicht herzlich nicht angestecked und das hatte dazu geführt ein bisschen nachzudenken.

00:06:55: Woran kann's denn jetzt gelegen haben?

00:06:57: diese kleine OP-Maske vielleicht Aber dafür waren wir schon ziemlich lang in diesem kleinen Raum.

00:07:01: Dann ist mir aufgefallen, dass er über seinem Laser-Tisch, also man sich so vorstellt, wenn man einen Laser baut gerade mit High Power Lasern da ist jeder Staubkorn, wenn der sich irgendwo auf einer Linse abschießt dann mit einem Laser drauf das brennt sich ein oder es geht kaputt oder es erfällt zumindest die Ergebnisse.

00:07:17: Das bedeutet, man baut sich da einen kleinen Reihenraum, also einen sehr staubfreien Arbeitsplatz und macht mal mit so Filter Einheiten und Fan Units So eine Filter-Fan-Unit lief die ganze Zeit im Labor und den ganzen Schlaub rauszufiltern.

00:07:30: Wir dachten, naja, aber diesen kleinen Schlaup da wird er sicherlich halt auch die Viren mit rausfiltern.

00:07:36: Und Zeitberg hat der Uni halt so Luftreiniger geschafft für die Seminarräume und so und wollte mehr beschaffen, aber die waren einfach nicht belieferbar.

00:07:45: Ihr seht nicht teuer, viertausend Euro das Stück zu dieser Zeit?

00:07:48: Da kam die Idee auf hey warum können wir diese Filter- Fan-Units aus dem Labor, aus dem Rheinraum die verwenden als Luftreiniger gegen Corona.

00:07:58: Genau, das war so die Idee.

00:07:59: damit haben wir angefangen und haben das dann erst an der Uni entwickelt und haben denn daraus eine Spin-off gemacht.

00:08:06: ja so ist noch das System entstanden.

00:08:08: Und erzähl mal sozusagen wo steht ihr jetzt heute eigentlich?

00:08:12: Ja also heute machen wir nur noch einen Räumen also Luftreinge nach Corona.

00:08:17: auch ein Punkt wie wir da dafür den Switch gemacht hatten Und fokussieren wir uns jetzt halt vollständig auf die Reihenräume, auch wieder Laser und Technik.

00:08:26: Da wissen wie es geht, da können wir uns mit aus, da kennen wir die Anforderungen.

00:08:31: Und genau machen das jetzt halt... Wir sind jetzt immer noch ein recht kleines Team aber wir sind jetzt halt zu Fünft und bauen da unsere Reihenräume in Deutschland oder eigentlich auch europaweit?

00:08:41: Danke!

00:08:42: Also das muss man sich vorstellen ihr baut sozusagen wie kleine Kabinen Beweglich, aber auch unbeweglich sind sozusagen in Hallen oder in Werkstätten rein.

00:08:57: Wo dann quasi Hightech-Produkte entwickelt werden.

00:09:00: Genau!

00:09:02: Ein Beispiel, was wird da so in euren Rheinräumen gebaut oder produziert?

00:09:08: Ja, das können halt wie gesagt Laser auf jeden Fall.

00:09:10: Solche Themen es könnten auch einfach Oblicken sein.

00:09:13: Es kann Maschinen sein für die Halbleiter Technik.

00:09:17: Das können was für die Raumfahrtechnik sein.

00:09:19: also grundsätzlich wenn man sich zum Beispiel unser Handy anguckt ja da sind alles wird immer kleiner.

00:09:26: Das bedeutet halt auch, die Störgrößen werden immer kleiner.

00:09:29: Also wenn man die ganzen Bauteile nur noch ein paar Mikrometer oder sogar ein paar Nanometer groß sind, dann muss ich halt auch gucken, dass halt ja und wenn ich den halt irgendwie da hundert Nanometer größer habe und dann kommt da einen zehn Mikrometern Staubkorn raus, dann geht das halt kaputt, das stört.

00:09:45: Und

00:09:45: d.h.,

00:09:45: da muss sich halt immer aufpassen, dass wir keinen Staub in der Luft haben.

00:09:51: Ja, und das heißt alles was in wo die stärker großen, kleiner werden.

00:09:54: Da kommt wieder ein Spiel.

00:09:57: Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass du da etwas wie eine Leidenschaft für entwickelt hast?

00:10:00: Ist das so?

00:10:01: Ja doch!

00:10:02: Also ich finde Heiter geil.

00:10:04: Ich bin Ingenieur und wie gesagt habe man auch ein bisschen eine Physik gemacht.

00:10:08: Ich gucke mir auch immer gerne in der Physik, sondern wenn dann schon eher der Ingenieur.

00:10:12: Ich finde es geil mit Technologie-Dinger zu ermöglichen.

00:10:18: Unser lieben hat mich ändern.

00:10:20: Es ist atemberaubend, ich hab letztens war ich auf dem Geburtstag von meiner Oma, die wohnte in der Schweiz noch hundert Jahre alt und es ist wirklich crazy und ich mich mit der Unterhalte, die mitbekommen hat wieder auf den Dorf das erste elektrische Licht kam und das war was total besonderes wow!

00:10:38: Und jetzt gibt es da halt AI, wo man mit irgendwelchen, wenn so ein paar Prom zu Videos generiert oder mit irgendwem Leuten sich unterhält.

00:10:47: Als wirkliches Video in so einem Videochat hat.

00:10:49: Also ist es crazy was sich da halt irgendwie alles entwickelt und halt auch allein.

00:10:55: der Fakt, dass hier hundert wurde ist sicherlich auch einen Teil von dem technologischen und auch medizinischem Fortschritt also in der sie dabei halt unterstützt hat.

00:11:05: Deswegen habe ich da vor allem so eine Passion für Technologie und für High-Technologie.

00:11:09: Und Rheinräume sind jetzt nicht der über High-Tech-Kram, aber was drin passiert?

00:11:15: Das ist High-Tec!

00:11:15: Und das finde ich super cool.

00:11:16: Das finde ich sehr cool, das zu unterstützen.

00:11:19: Wir haben auch ein bisschen den Power-Personal High-tech made in Europa, also auch das tatsächlich noch mal ein bisschen so regionaler zu ziehen.

00:11:26: Ja, das fühlt mich schon noch mehr freudig und das treibt mich an ja.

00:11:31: Gute Unternehmer lösen ihre Probleme nicht allein Und genau dafür haben wir die Bipreneur Community entwickelt.

00:11:39: Dort findest du Ressourcen für Searcher und Operator, exklusiven Content der nur dort veröffentlicht wird... ...und Du findest vertrauensvollen Austausch mit anderen Unternehmern in der Nachfolge.

00:11:50: Wenn Du also nicht allein sein willst – In Deiner Suche nach einem Betrieb zur Übernahme kommt gerne in die Community.

00:11:57: Den Link findest Du unten in den Show notes oder unter bipreneur.de.

00:12:02: Danke Dir!

00:12:03: Und weiter geht's mit der Folge Spannende mal den Bogen, wie ihr von diesen Fan-Units zu diesem eigentlichen Geschäftsmodell nur reinräume zu bauen.

00:12:17: Wie seid ihr da gekommen und was ist euch auf dem Weg wiederfahren?

00:12:21: Ja es war ein holpriger Weg mit paar Ups sehr viel Downs aber naja eventuell schon auch auf jeden Fall in den Ups.

00:12:31: Ich muss sagen als Oleg mir von der Idee erzählt hat Ultra mega cool, hat dann natürlich auch voll los.

00:12:37: Warum cool?

00:12:38: Kommt dein ehemaliger Professor auf dich zu und sagt was machen?

00:12:42: Mega cool!

00:12:43: Das war auch mein Ziel eigentlich mit einem Master den ich da machen wollte, denn halt irgendwas zu entwickeln in einer Master wird daraus ein Produkt zu machen und jetzt kam das halt irgendwie doch halt irgendwie ein bisschen schneller.

00:12:52: Das fand ich schon sehr cool.

00:12:54: Gleichzeitig kann man aber auch direkt so der Gedanke naja, Corona wird absehbar nicht ewig gehen.

00:13:00: also das Window of Opportunity ist jetzt da Es wird aber sich auch relativ schnell schließen, es wird sehr schnell halt auch Konkurrenten geben und vermutlich gerade wenn's jetzt richtig losläuft das Produkt richtig läuft die Produktion noch gefahren ist.

00:13:13: Also wenn es ein steht dann wird wahrscheinlich wieder vorbei sein.

00:13:18: Und ja das haben wir denn auch so besprochen und da war so neigengut.

00:13:21: aber den haben wir trotzdem gelernt auf dem Weg dahin.

00:13:24: und lass uns das machen und dann einfach mal gucken wo wir hinführen und irgendwas hat man aus gelernt und dann macht man danach nochmal was Neues aber hat auf jeden Fall die Erfahrung gesammelt.

00:13:34: Und ja, mit der Einstellung sind wir denn auch angegangen.

00:13:37: Dann haben wir da auch echt gute Nachfrage bekommen und dann ging es auf einmal echt gut los, weil wir vor allem für Schulen große Aufträge bekommen haben und relativ schnell einen Auftrag über hundert Stück bekommen.

00:13:52: Also bei einem Stück Preis von knapp tausend Euro, wenn man sogar gegründet hat, war man auf einmal ruf.

00:13:59: Da ist doch irgendwie potenziell

00:14:00: Musik drin.

00:14:03: Aber dann war es auch sehr schnell, dass man sich denn halt entscheiden muss.

00:14:06: Okay gut alles oder nichts war so ein bisschen die Devise.

00:14:10: und weil man sich jetzt sagen muss okay geben wir jetzt vorhin die Produktion, cobeln wir's jetzt an oder nicht?

00:14:16: Und wir haben uns inhalt für alles entschieden und sind dann halt irgendwie nochmal gesagt ok wir haben das Geld noch nicht.

00:14:21: aber wir brokern jetzt nochmal und setzen mal drauf mit den verandten gesprochenen Zahlungsstilien, dass wir das nach hinten ziehen, damit wir erst einmal kruzieren können.

00:14:27: Haben gar eine dicke Bestellung aufgegeben und dann kommen Omicron Und Omikron auf einmal ja.

00:14:36: Das ist sozusagen zu erklären, das wird eine Variation von Corona, die dann quasi sozusagen mutiert ist und sozusagen schon wieder irgendwie andere Parameter hatte auf die ihr euch dann hättet einstellen müssen.

00:14:48: Ja es war gar nicht so dass wir uns darauf hätten einstellen Müssen.

00:14:50: also der Produkt, der ist genau das gleiche, das Thema ist halt Omicron Die Variante, die war halt ja auf einmal noch ansteckender, da gibt's eigentlich gar keinen Schutz gegen, so ultra anfängt kann man gar nichts gegen machen aber gleichzeitig ist sie auch gar nicht sehr schlimm.

00:15:06: Die Symptome sind nicht mehr so heftig.

00:15:09: Wir können uns eh nicht gegen schützen, ist aber auch nicht so schlimm.

00:15:12: Stecken wir uns einfach einmal alle an und dann sind wir quasi gelb und passen ja.

00:15:19: Erledigt!

00:15:19: Dann ist Corona halt vorbei.

00:15:21: Das hört sich so an als wenn in diesem Moment euer Geschäftsmodell wie ein Kartenhorst zusammengefallen wird?

00:15:27: Absolut wirklich es war.

00:15:29: Es war im Jahr was wechselt?

00:15:35: Vor Weihnachten sind die uns die Hütte eingerannt und dann so, wir brauchen sie.

00:15:38: Und wir brauchen die schnell schnell schnell.

00:15:40: So weil es war auch klar also im August werden die nicht mehr brauchen.

00:15:43: Also wenn der liefern müssen jetzt halt irgendwie in den nächsten Wochen liefern.

00:15:46: deswegen haben wir damit halt auch gezockt und vorher gesagt gut wir müssen jetzt hier nochmal Produktionen hochdrehen.

00:15:53: Na ja und dann waren auch über allem alle.

00:15:55: Wir machen nur jetzt, wir geben nur jetzt viel Geld aus ist doch jetzt eh ein paar Monaten vorbei in ein paar Wochen und wirklich über Nacht ist das.

00:16:05: Erzähl mir, lass uns mal kurz rein.

00:16:08: Wie muss man sich das vorstellen?

00:16:09: an dem Eintag sozusagen seite noch dabei Angebote zu schreiben und die rauszuschicken?

00:16:16: Ja also ganz über Nacht war es insofern nicht weit.

00:16:19: zwischen den Feiertagen waren und da ist es ja eh, da passiert ja eh nichts.

00:16:23: aber so vor den Weihnachtsfeiertagen war überall Action, Action, action haben wir nachgefragt und heute Angebote und Stückzahlen höher und höher kommt man dann halt zurück, so Anfang Januar nach dem halt irgendwie Neuer.

00:16:38: So und dann ist da einstieg immer so'n bisschen langsamer im neuen Jahr aber dann war gar nichts.

00:16:44: Da waren die ganzen Themen, die vorher dann halt kurz vor Weihnachten gesagt haben ja gut wir machen Termin auch erste Januarwoche in den Terminen hatten wir auch.

00:16:52: Dann sind sie nicht gekommen und haben das denn vorher abgesagt oder sind doch noch in Termine gekommen und meinten so ja ne wir haben uns jetzt dagegen entschieden.

00:16:59: Wir warten es jetzt erstmal ab.

00:17:01: also das heißt jetzt auch den ganzen Gespräch eben an Feuer halt schon hatte, die wurden auf einmal nach hinten geschoben.

00:17:07: Anfragen Neue kam gar nicht.

00:17:09: also wir haben es in Zeitpunkt auch viel telefonischen Outreach gemacht gab's gar keine Rückmeldung, gar nichts mehr.

00:17:18: Also wir hatten halt irgendwie uns da dann auch ein paar Schulen ins Werk ist und wir dann halt so'n bisschen reingekommen wo man noch immer so'nen bisschen weiter empfohlen wurde das war auch nix mehr.

00:17:27: also da wurde auch gesagt ja jetzt nichts mehr.

00:17:29: also zwar wirklich Und man saß dann halt da.

00:17:33: Wie seid ihr vorgegangen?

00:17:34: Was habt ihr gemacht, was war die Situation auf der finanziellen Seite dann?

00:17:40: Wir hatten noch ein paar Aufträge, die im Vorjahr, also im Jahr two-thausend anzuhalten, abgeschlossen wurden sind, so die noch vor Filmen kamen oder da irgendwie noch ein bisschen Geld reinkam.

00:17:54: Wir hatten aber auf der Gegenseite halt auf jeden Fall noch die ganze Produktion, die dann halt irgendwie noch finanziert werden musste.

00:18:00: Die da in deutlich größerer Partien war.

00:18:01: also das waren insgesamt zur schlimmsten Zeiten wo ich wirklich auch echt nicht gut geschlafen habe.

00:18:07: Wo wir denn halt da irgendwie siebzigtausend Euro ob eine Borderung waren und ich keine Perspektive zu dem Zeitpunkt hatte wie ich dieses Geld nur ansatzweise halt irgendwie wieder reinkriegen soll weil ... keiner auch nur ansatzweise halt irgendwie auf uns so luftreiniger, da hat irgendwie so ein bisschen angesprungen.

00:18:27: Wir haben dann noch irgendwie eins oder zwei, haben wir denn halt irgendwie nur Aufträge bekommen?

00:18:32: Aber das war ja nicht.

00:18:33: auch Umsatz ist ja auch kein Profit oder was noch immer, aber da runden zumindest schon mal ein Haar von den Produkten die wir davor produziert haben, der schon mal mit dem Service hat sich überhaupt nicht geändert.

00:18:45: Das war wirklich dann auf jeden Fall... Ja, war eine sehr stresstige Zeit.

00:18:50: War eine sehr, sehr anstrengende Zeit.

00:18:51: also geschlafen habe ich ihn jetzt jetzt sicherlich nicht Weil ich halt auch einfach mich die Perspektive gesehen habe.

00:18:57: Also es war dann auch gar nicht so wie für Arbeit man denn jetzt wo wir hängt man sich?

00:19:03: Wo soll's denn jetzt hingehen?

00:19:04: weil es hat halt einfach niemand mehr angebissen Gar nichts.

00:19:07: also da gab's kein positives Feedback.

00:19:09: So das heißt zwangsläufig muss man sich den hier mal angucken.

00:19:12: okay Was gibt's noch?

00:19:16: Das habt ihr gemacht.

00:19:17: also ihr habt euch sozusagen nochmal Ähm, auf die Suche nach quasi einem neuen... Also ist ja wirklich so.

00:19:23: Ihr musstet sozusagen für euch den komplett neues Geschäftsmodell über Nacht neu sortieren und neu finden.

00:19:30: Genau!

00:19:30: Und das hatten wir vorher schon ein bisschen im Hinterkopf und ich muss sagen da hab' ich mich noch ein bisschen verrannt weil ich vorher ja noch besiehen habe dass er vorher der Bedarf so war.

00:19:38: also ich hab echt einfach ein bisschen gebraucht.

00:19:40: von diesem Dezember schreibt man da halt irgendwie ganze Zeit der Angebote, hat auf jeden Fall irgendwelche sechsstelligen Angebote dann auch raus.

00:19:49: Also nicht so viel aber ein paar Sechstelle waren dabei auf hin für fünfstellige andauernd und dann auf einem Januar ist gar nichts mehr.

00:19:55: also da musste ich die ganze Zeit da gibt es doch bestimmt noch was?

00:19:58: Da habe ich dann bestimmt noch Januar-Februar-Meerz weil ich noch irgendwo gibt's doch noch was sondern hatte man einen... Ab und zu gab's, da hab ich mich sehr verrannt.

00:20:07: Aber er hat noch ein bisschen länger dran festgehalten.

00:20:10: Und Oleg war dann halt schon vorher oben.

00:20:12: Es war doch klar, dass das passiert?

00:20:14: Also so Überraschung ist das jetzt auch nicht, also wir wussten ja vorher deswegen, woher können die Filter für einen Nutzen?

00:20:20: Wir kennen sie doch gar nicht als Luftdrehen gegen Corona!

00:20:22: Wir kennen ihr doch eigentlich... ...für unser Laser-Nervor für den optischen Tisch.

00:20:27: Daher kennen wir doch eigentlich.

00:20:28: Dann lass uns doch lieber zurück dahin gehen.

00:20:30: Dann lasst uns doch eher gucken okay wer Wer braucht dann noch irgendwie so eine Einhausung für einen optischen Tisch und so einer FFU oben drauf?

00:20:39: Müssen wir unser Produkt nochmal ein bisschen ankatzen, aber dann lass uns doch dahin gehen.

00:20:43: Und ja, wie soll es... Was ist denn da der Einstieg?

00:20:47: Dann war da Anfang April bei den München die Laser World of Photonics.

00:20:52: Eine riesige Messe oder eine Messe über Laser und Technik.

00:20:58: Und da meint Oleg, gehst du hin?

00:21:01: Mach einfach ein Flyer!

00:21:02: Das gibt's noch gar nicht.

00:21:04: Ich gucke hier mit CAD, setze ich da mal ein bisschen ran... Es geht dir mal irgendwas, mach da mal irgendwie Flyer drauf und laufen einfach rum und mach mal.

00:21:12: Ja.

00:21:12: Und dann weiß ich auch erstmal, ich kann es gar nicht glauben.

00:21:15: Oleg ich glaube du überschätzt deine Bubble, da gibts doch gar nicht den Bedarf wie wir es sind.

00:21:19: Ist das so voll so nischen Ding?

00:21:20: Ja drum gehen wir hin und dann gucken wir mal.

00:21:23: Da war ich auf der Messe und ist kein Nischending.

00:21:26: Also ich habe das komplett unterschätzt, also diese Photonik-Messe.

00:21:31: Gleichzeitig war die Automatiker, also die Weltleitmesse für Automatisierung.

00:21:36: und wenn man an Hightech denkt, dann denke ich auch an Roboter, die irgendwas produzieren und was auch immer gerade auch in Deutschland viele für die Fertigung Maschinen auf viele Roboter.

00:21:46: Der Umsatz von diesen ganzen Automatisierungstechniken und auch die Messe ist gleich so groß wie die Photonikaeste.

00:21:51: Also Photonic ist in Deutschland halt so groß als die ganzen Robotern mit Automatiserungstechen.

00:21:56: Hast du eine Zahl?

00:21:57: Fünfzig

00:21:58: Milliarden Umsatz pro Jahr.

00:22:00: Und verschwunden teilweise, je nachdem was man da noch umzieht also je nach Schätzungen dann halt irgendwie auch hundert oder was.

00:22:06: aber so sagen wir mal fünfzig Milliarden pro Jahr und mit angrenzenden Industrien halt noch mehr.

00:22:14: Ich laufe dadurch die Messer und werde mit dem Reihenraum schon gedacht klar wir machen alles im Rehnenraum.

00:22:19: Okay, zum nächsten.

00:22:21: Was macht ihr?

00:22:22: Wir machen irgendwelche Optiken und könnt ihr reinräumen?

00:22:25: Klar!

00:22:25: Bei uns werft gar nicht so ein Reinraum.

00:22:27: Und ihr?

00:22:27: Ja, Reinräumen brauchen wir überall.

00:22:29: Verkaufsreinräumung, wir brauchen Reinräume.

00:22:33: Das war ein ganz anderes Thema.

00:22:35: also da waren ganz andere Bedarf da und da habe ich so richtig den Unterschied gemerkt.

00:22:40: vorher war das so ein richtiges Pushing, wir wollten irgendwie die Luft reinige halt reinbringen Und da war es auf einmal ein starker Pull, also man hat halt irgendwie so ein paar Wörter in Raum geworfen und dann wurden auf einem ach könnt ihr auch das.

00:22:53: Ach macht ihr das?

00:22:53: Wir haben gerade dieses Problem.

00:22:55: können wir uns vielleicht da weiterhelfen.

00:22:56: Das ist eine ganz andere Erfahrung und genau da habe ich dann schon den ersten Auftrag bekommen Wo wir, ja geht schon irgendwie machen wird schon irgendwie gehen.

00:23:10: So und dann ging es ja auch.

00:23:11: also haben wir da auch Wege gefunden wie wir das halt machen können und dann auch kurze Zeit in den zweiten Auftrag dann von der gleichen Messe Und dann auch da gleiche Ansatz okay telefonieren die ab gucken wer war alles auf der Messe?

00:23:23: Ich bin mit siebzechs für Siebenkarten oder so nach Hause gegangen habe wieder nachher noch alle abtelefoniert und Ja auf einmal gab's einen ganz neuen Markt

00:23:33: Stark, also stark wie sozusagen innerhalb von kürzester Zeit ihr quasi in der Lage seid so ein bisschen von dem Geschäftsmodell was ja auch einen starken Pool hat.

00:23:42: Aber ihr habt euch nicht unterkriegen lassen und ihr da über den Weg nochmal nen neuen Nischmarkt für euch um hier hin zu dicken.

00:23:52: Und die Nischenmark ist in diesem Fall gar nicht ganz so richtig.

00:23:56: Also es scheint dann sehr starker Markt zu sein.

00:24:03: Ein Grund warum ich das auch einfach noch mal spannend fand, dass wir so ein bisschen ins Gespräch kommen, war eigentlich, dass so ein bißchen das herausarbeiten eurer echten Kernkompetenz.

00:24:17: Und das ist ja sozusagen den Prozess der in der letzten Zeit dann irgendwie quasi nochmal entstanden ist.

00:24:24: Also du hast gerade von der Messe erzählt die habtereinräumt als Thema für euch gewählt.

00:24:32: Du hast aber sozusagen jetzt nochmal irgendwie so etwas erzählt, dass ihr quasi im Prozess noch mal ein bisschen genauer hingeguckt habt und mit der Zeit noch einmal besser verstanden habt.

00:24:43: Was ist denn sozusagen eigentlich eure Kernkompetenz?

00:24:45: Was macht euch besonders?

00:24:47: Erzähl doch mal was das worauf konzentriert ihr euch sozusagen in diesem Geschäft?

00:24:52: Reinräume eigentlich besonders!

00:24:55: Ja ich habe lange gedacht wir sind gut im Reinräumen bauen.

00:25:01: Bis ich dann nochmal genauer hingeguckt habe und festgestellt habe, wir sind gut im Rheinräum mit Planen.

00:25:08: Weil das Bauen und die Ausflug haben wir mit Partnerfilmen gemacht.

00:25:12: also wirklich dieses Fort umsetzen Hands on Das machen wir mit Patnern.

00:25:17: Das ist nicht meine auch nicht unsere Kernkompetenz da die Des-Engineering, die Auslegung.

00:25:26: Das ist halt eigentlich das worauf wir uns dann halt fokussieren auch dieses Projektmanagement und das ist eigentlich das wo was wir denn halt eher machen.

00:25:39: Das war jetzt irgendwie schon mal der erste Switch, wo ich dann gemerkt habe,

00:25:42: ah!

00:25:43: Da müssen wir nochmal genauer hingucken.

00:25:45: Das müssen wir jetzt noch genauer schärfen.

00:25:49: Und dann sind wir halt nochmal ein bisschen sprit weitergegangen, es hat dann eigentlich nochmal so'n zirke Jahr gedauert bis dann halt nochmal so klarer wurde.

00:25:55: Naja, es geht ja auch gar nicht nur ums... Also auch um welche Arten reinräumen das ist.

00:26:00: Wir haben tatsächlich unser System sehr flexibel und sehr modular.

00:26:05: Und dass wir mit einer relativ kleinen Anzahl von Basiskomponenten ein sehr breites Feld abstecken.

00:26:16: Das hat diese modular- und sehr flexiblen Reihenräume.

00:26:19: Wenn ihr die Pluckinnenreinräume... Ich kann es direkt placken, playmäßig aufstellen.

00:26:27: Aber ich könnte auch einzelne Elemente auftauschen.

00:26:30: also wir haben halt auch gemerkt das von unseren Kunden ist häufig der Fall ist dass sie gar nicht genau wissen wie deren Produktion in zwei Jahren aussieht.

00:26:40: Also die haben jetzt irgendwie ein neues Produkt so vielleicht ein Entwicklungsthema.

00:26:44: Die fangen jetzt mal so ein bisschen an und ja diese sind zwei Jahre aus.

00:26:47: sieht das weiß keiner.

00:26:48: Und da ist irgendwie so eine Flexibilität, auch wenn es einmal steht halt sehr wichtig und bei uns kann man zum Beispiel Randelemente austauschen.

00:26:55: Also vorher ist das halt irgendwie in der harte Wand weiß, dann macht man da später ne harte transparente Wand rein, ich mach meiner Spiel dann noch an die gleiche Stelle in den Tür rein.

00:27:04: So also es ist ein sehr flexibles System und dass wir uns wirklich darauf fokussieren diese Modularität halt herauskriegen, diese Flexibilitet Ja, so ein Baukasten halt rauszubauen.

00:27:20: Das war dann nochmal der nächste Schritt wo wir gemerkt haben da schicken wir eine ganze Menge drin und das sollten wir noch weiter ausbauen.

00:27:26: Der beste Deal des Tages folgt dem Podcast und hinterlasst uns gerne eine Bewertung.

00:27:31: Du zahlst dafür keinen Kaufpreis und hast einen wöchentlichen Return on Invest.

00:27:36: Mit deinem Abo kann ich noch mehr spannende Unternehmer vor das Mikrofon holen.

00:27:40: Danke dir!

00:27:41: Und weiter geht's mit der Folge Woran würdest du sagen, merkt man das eine Kernkompetenz wirklich nicht nur in der schöne Behauptung vielleicht ist sondern also etwas, was wo man sagt so wirklich echt.

00:27:56: Das können wir als Kernkompatenz wirklich besser als andere?

00:28:05: Also ich habe es gemerkt am Kundenfeedback.

00:28:09: Also ich meine, man sagt natürlich viel und da gibt's natürlich immer ein paar Kriterien die man halt irgendwie So hat man nachgefragt werden, die man so präsentiert.

00:28:22: Und wo ich gemerkt habe, dass mit diesen Modularen flexibel das ist auf jeden Fall ein Thema, wo dann außergewöhnlich viel Zuspruch kam oder wo man es geführte, da scheint jetzt irgendwie nervgetroffen zu sein was für mich dann auch ein bisschen gezeigt wird.

00:28:44: der einzige Anbieter, mit dem da gesprochen wird.

00:28:46: Da wird sich hier immer mit anderen Unternehmen ausgetauscht.

00:28:49: Häufig haben die ja auch schon reinräumen also die wissen ja schon wo es geht und wo dann halt gemerkt hat, da wird jetzt irgendwie nochmal mehr drauf angegangen.

00:28:56: Da habe ich denn so gemerkt, das scheint vielleicht etwas zu sein was halt die Mitbewerber halt vielleicht nicht so gut macht oder also nicht in dem Ausmaß anbieten, wo die sicherlich ihre anderen Stärken haben.

00:29:05: aber das ist dann halt uns vielleicht doch ein bisschen auszeichnet.

00:29:10: Ja und da würde ich sagen, dass wir bei uns auf jeden Fall das Thema so dieser Zuspruch wo man halt bei anderem etwas für einen Selbststände hat.

00:29:15: Da manchmal ein bisschen selbstverständlich ist sag' ich jetzt mal oder auch mit anderen Unternehmern entspricht?

00:29:21: Oder dann halt vielleicht auch mal mit anderen Leuten aus der Branche, wo man merkt, da werden sie hellhörig, wahrscheinlich etwas Besonderes zu sein.

00:29:29: So was bei uns zumindest.

00:29:31: Du hattest das nochmal eben vorgesprochen, ein bisschen gemeint als sozusagen die Differenzierung zwischen Push- und Pull Also ein Pult im Sinne von wirklich eigentlich etwas für das Bedürfnis oder die sozusagen für ein wirkliches Problem beim Kunden zu entwickeln und nicht nur sozusagen aus der eigenen Kompetenz, was ihn zu entwickeln.

00:29:53: Und dann zu gucken an wem kann ich es denn irgendwie mal verkaufen?

00:29:55: Oder wie kann ich's denn in den Markt rein drücken?

00:29:58: Genau!

00:29:59: Und so war das da auch.

00:29:59: also man hat dann halt irgendwie irgendwann mal die Anforderungen gehabt.

00:30:02: ach könnt ihr auch dass Ja, können wir auch und dann hat man irgendwie im nächsten Gespräch das halt mal bei einem anderen Unternehmen.

00:30:11: Wie sieht es eigentlich damit aus?

00:30:13: Und ja total spannend, da könnt ihr mehr darüber erzählen.

00:30:16: Genauso war's halt irgendwie auch ruhig.

00:30:18: Dann ging den Austausch von den Softball- und Hardballwänden also dass man einen Streifen vorhanden hatte oder eine feste Wand.

00:30:27: Da habe ich mit dem Kundensporn der viel Rheinraumabfallerung gehabt Und er schon sehr viel gemacht hat und der dann total begeistert war.

00:30:35: Das ist ja super, ich hab dieses System schon patentiert.

00:30:40: Sollte man vielleicht

00:30:41: mal darüber nachdenken?

00:30:46: Also auch da, wenn wir irgendwie vorher hatten, die Kunden haben das gefordert.

00:30:50: Wir haben das für den Kunden erstmal... ... als Custom-Lösung und Sonnallösung gemacht.

00:30:55: Und haben das dann halt mal den Nächsten irgendwie auch angeboten, doch wäre das für euch eigentlich auch spannend... ...und da kam dann totaler Zuspruch!

00:31:01: Und so haben wir eigentlich unsere gesamte Produktpalette.

00:31:03: irgendwann also wie gesagt es ging an bei der Misse, weil ich hatte nichts außer einen Flyer.

00:31:07: Ich wurde da Fragen gestellt wo ich jetzt denke boah das kannst du doch nicht wissen wenn du das halt verkaust.

00:31:12: Wo ich aber absolut keine Ahnung hatte.

00:31:15: Und da irgendwas gesagt habe ich dann nachgewacht.

00:31:16: Da hat ja kein Wunder dass da nichts raus wurde Ja, aber dann hat man da halt einfach gemerkt was ist gefragt?

00:31:23: Was ist gefordert und in die Richtung haben wir uns entwickelt.

00:31:28: Ihr habt für euch sozusagen wie diese Kernkompetenz ja so rausgespielt und will besser verstanden, in welchem Bereich seid ihr vielleicht einfach noch mal besser als der Wettbewerb.

00:31:40: also wie du schon sagst es gibt große Wett bewerber, die Reihenräume bauen mit irgendwie mehrern Hundert Mitarbeiter, und da sozusagen als kleiner Player seine Nische zu finden.

00:31:54: Das ist ja im Prinzip das was so ein bisschen diese Kernkompetenz auszeichnet.

00:31:59: Was als das für euch feststand diese Kerncompetenz?

00:32:03: Was hast du als allererstes im Unternehmen eigentlich dann verändert.

00:32:06: also wo hast du direkt eine Veränderung initiiert?

00:32:16: Kundengespräche bin ich anders angegangen.

00:32:17: Ich bin da und erst mal nochmal so ein bisschen meine These validiert, sage ich mal noch ein bisschen.

00:32:25: Ah!

00:32:25: Ich glaube das könnte ganz spannend sein.

00:32:26: Könnte das halt irgendwie nochmal was werden?

00:32:31: Und hab dann halt Zuspruch bekommen und ich habe auch für uns mehr gesagt.

00:32:37: okay gut wenn das unser Thema ist, Flexibilität, Modularität halt irgendwie auch nach Installation, halt die Baumaßmöglichkeiten.

00:32:47: Dass man das halt irgendwie anpassen kann.

00:32:50: Schnelle Installationen solche Themen dass ich dann halt noch geguckt habe ja für mich ist das dann halt spannend.

00:32:58: und wenn dann halt andere Ansprache haben Wenn sie gepasst haben dann passt.

00:33:02: aber ich hab nicht mal verbogen was ich halt vorher gemacht habe.

00:33:04: Ich bin ein Ingenieur und wir macht das richtig Spaß Probleme zu lösen.

00:33:09: Ja Wir machen es noch mehr Spaß technische Probleme zu lüsen.

00:33:13: Und wenn da halt jemanden kommt und mir sagt, okay, ich hab dieses technische Problem.

00:33:17: Dann fängst direkt an!

00:33:18: Da kriegt der Idee, ah dann kann man's so machen und da so machen... Und da mich aber ein bisschen zu zügeln und zu sagen ja das wäre möglich, aber nicht mit uns.

00:33:29: Mit uns gäbe es diese Möglichkeit also was denn auch... Also sag' ich natürlich nicht so direkter, sondern sage im Kundengespräch Ja einer wie wir es mit unserem System machen würden, wäre halt diese Lösung her.

00:33:42: Auch wenn das nicht vielleicht die exakte Lösung ist, wie der Kunde angefragt hat und wo ich für genau sein Problem auch eine exakte Lösung im Kopf hätte.

00:33:51: Wo ich aber weiß, genau in dieser exakte Lösung haben wir jetzt noch nicht in der Schublade, sie müssen wir jetzt neu entwickeln, die müssten wir jetzt halt neu anpassen.

00:33:58: Ich würde schon irgendwie wissen, wie wir es hinkriegen, aber natürlich kommt da immer ein bisschen was auf einen zu.

00:34:03: Aber hab dann gesagt so ne, so können wir's nicht machen, wir können's aber so machen, was dann auch n bisschen in die Richtung geht.

00:34:10: Was

00:34:11: hat das sozusagen in der Organisation bei Diana Firma verändert?

00:34:16: Wir fokussieren uns mehr auf Standards.

00:34:19: Wir gucken, dass wir halt überall überlegen wie kann man das reproduzieren machen und wie kann es wieder nutzen.

00:34:26: Also auch wenn das dann manchmal ist, dass es genau für diesen Anfang jetzt eigentlich nicht so optimal ist und vielleicht ein bisschen balki, vielleicht noch mal irgendwie um die Ecke oder hier nicht so... Eigentlich für diese Lösung perfekt Aber dafür für andere Ansätze ebenfalls passend.

00:34:45: Also dass wir da halt gucken, wie kriegen wir es hin wirklich viel wieder zu verwenden und dadurch einfach alles Lean zu halten.

00:34:52: Ja,

00:34:53: Lean was bedeutet für dich Lean?

00:35:00: Lean bedeutet für mich ja ich glaube eigentlich das so ein bisschen manchmal nicht die vermeintlich einfachste und direkteste Lösung zu nehmen dann manchmal auch eine Lösung In dem eins ist, weil ein bisschen komplizierter und ein bisschen komplexer ist.

00:35:20: Aber dafür für viele andere Lösungen das System grundsätzlich einfacher macht.

00:35:25: Also dass man manchmal die Herausforderung, die ich jetzt gerade habe nicht auf den direktesten Weg pfüßt sondern eher guckmotiv, wie kann ich die Saison lösen?

00:35:33: Dass man sie auch noch in Zukunft wieder verwenden kann oder vielleicht auch mal um die Ecke und Abstand gesprochen.

00:35:43: Vielleicht ein sehr einfaches Beispiel aufräumig am Arbeitsplatz.

00:35:47: Und natürlich ist es in dem Moment einfacher, wenn ich jetzt irgendwas gemacht habe einfach irgendwas irgendwo hinzulegen weil das jetzt gerade halt irgendwie in Griffreihe ist und dann muss ich nicht wieder zurücklaufen.

00:35:56: und dass da dann auch mal wiederhentpacken.

00:35:58: fürs nächste Projekt ist aber einfacher wenn ich den Schlüssel jetzt einfach wieder eine genau richtige Stelle lege.

00:36:04: Das heißt für den einzelnen Arbeitsabschnitt ist es für mich aufwendiger da die Zeit zu investieren und das richtig zusammen zu bringen.

00:36:11: Aber eine Summe über alle Arbeitsaufräge ist es einfacher, weil ich nicht jedes Mal wieder suchen muss!

00:36:16: Ja also so ein bisschen als Exkurs... Es gibt ja wirklich Lean Management Menschen die sich damit auseinandersetzen wie man quasi Arbeitsprozesse sozusagen sehr effizient gestalten kann und dazu gehört halt eben teilweise Standardisierung von Prozessen.

00:36:35: Das Werkzeug, wie du jetzt gerade beschrieben hast liegt immer am gleichen Ort.

00:36:39: Dass ich sozusagen immer den gleichen Handgriff machen kann und ich quasi eigentlich die Wartezeiten, die gegebenenfalls zwischen den Arbeitsschritten entstehen können, maximal reduziere so dass wir zügig vorankommen.

00:36:57: Struktur in einem Unternehmen deiner Größe also sozusagen Struktur in der Größe und da würde jeder gründere, flecksartig sagen.

00:37:09: Das ist ja Konzerngehaben.

00:37:11: Braucht es nicht?

00:37:12: Ich will Flexibilität und Kreativität.

00:37:16: Was würdest du denen entgegnen?

00:37:18: Ja habe ich genau so gesehen aber sehe ich jetzt nicht mehr so.

00:37:22: Okay, wohn das mal ab?

00:37:23: Wie kommst du zu deiner Erkenntnis?

00:37:26: Also... ...ich hab zuvor auch im Konzernen gearbeitet und habe halt gemerkt, so ein Konzerenlife ist normal live weil genau diese ganzen Strukturen und sowas Bin ich nicht so gut mit klargekommen, war nicht so mein Thema.

00:37:40: Eben genau weil ich halt irgendwie dieses Freiheitsgefühl brauche vor allem auch einfach Speed.

00:37:47: Ich will schneller bewegen und das ist im Prinzip ja nicht immer so gegeben.

00:37:50: Aber ja also auf jeden Fall da auch so Strukturen die behindern Ja.

00:37:54: Also man braucht halt irgendwie ein bisschen Freiheit und halt auch loslegen zu können.

00:37:58: Mittlerweile denke ich halt dass Strukture und Freiheit noch schaffen, weil man halt darauf Also mehr Zeit.

00:38:07: Das ist genau das gleiche wie mit dem Aufraum, meinen Arbeitsplatz sauber zu halten.

00:38:11: Weil ich nicht üblich bin.

00:38:13: Es hat um so dieses ganze Drum herum und dieses ganze Chaos, wo man muss.

00:38:18: Wo es jetzt halt klarer ist, wie etwas strukturiert abgelaufen soll, damit ich mich dann auf die eigentlichen Arbeit noch mehr fokussieren kann.

00:38:28: Und da auch wieder ein bisschen dadurch mehr Kreativität habe weil ich mehr Zeit auf einmal habe was Produktives zu machen Keine Ahnung, zum Beispiel auch kann man das was ich jetzt.

00:38:39: Wie lautet die Übergabe bei diesem Prozess an?

00:38:41: Wen muss ich mich jetzt bei der Frage wenden?

00:38:43: Ein Person A oder ein Person B?

00:38:44: Das ist eigentlich nicht so ganz klar.

00:38:46: oder für dieses Projekt wäre es dafür zuständig oder diese Herausforderung für vieles Problem soll dass jetzt Person C oder Person D machen und in dem Moment wo das halt unklar ist macht das im Zweifel halt keiner Und bleibt halt ein Problem.

00:39:01: und wenn man aber eine klare Struktur hat wo ganz klar ist okay Das ist mein Aufgabenbereich, das ist dein Aufgaben-Bereich.

00:39:09: Dann ist halt für alle Leute auch mehr Klarheit da was mit welchem Problem ich mich vielleicht auch nicht zu beschäftigen habe.

00:39:19: Wir haben die Themen der OTA, dieser Rollenbeschreibung sind wir bei uns im Team auch angegangen.

00:39:27: Da waren wir zu dritt also sehr klein.

00:39:30: Womit kommt er denn da jetzt um die Ecke?

00:39:32: Was war das denn jetzt für eine Übung?

00:39:34: Also, da war erst mal die Stimmung im Team so ein bisschen... Na ja.

00:39:38: Was hat sich denn da irgendwie ausgedacht?

00:39:40: War ne große Skepsis da!

00:39:43: Am Ende dieses kleinen, weiß ich nicht zwei-drei Stunden Workshops oder so kamen wir einfach raus.

00:39:47: Nee ist eine coole Idee und drei Wochen später kamen noch mal raus.

00:39:51: Lass uns das noch einmal da optimieren.

00:39:53: und drei Monate später kam dann nochmal die nächste Frage hell, lass uns das nochmal weiterentwickeln aus dem Team.

00:39:57: Ich hab da gar nichts mehr gemacht.

00:39:58: ein Team halt auch einfach eine Erleichterung noch da war, um zu wissen was erwartet wird und was halt auch nicht erwartet werden.

00:40:08: Also das Feedback habe ich nicht bekommen, dass dann durch diese Struktur klar war... Genau!

00:40:15: Damit muss ich mich jetzt beschäftigen und damit auch nicht.

00:40:17: und es hat auch für Erleuchtungen einen Team gesorgt.

00:40:19: und bei mir damit umso echt, weil ich mich nicht mehr damit rumschlagen musste, an irgendwelche Aufgaben zu verteilen.

00:40:24: Weil die sich selbst genommen

00:40:24: haben.".

00:40:25: Genau also das ist ja so ein bisschen... Also gerade die OGRs sind ja ein Werkzeug, um eigentlich Klarheit zwischen Führungskraft und Angestellten sozusagen zu schaffen und eigentlich auch beide mal so ein bissel ins Gespräch zu bekommen.

00:40:39: was erwarte ich denn eigentlich von als Führungskraft?

00:40:42: Und was soll ich denn sozusagen... Was erwartet man von mir als Mitarbeiter wenn ich hier in der Firma

00:40:48: bin?".

00:40:51: Also, wir gerne erkennen es auch kleine Unternehmen können Klarheit für sich gewinnen und Struktur aufbauen.

00:40:59: Wir müssen sie tatsächlich gerade das sozusagen so bürokratisieren wie im Großkonzern?

00:41:03: ich glaube nicht.

00:41:05: aber sozusagen auch um dort auch im kleineren Unternehmen sozusagen ruhig zu schlafen ist natürlich total dienlich gewisse Strukturen und Kernprozesse wirklich zu definieren und aufzuschreiben.

00:41:20: Du bist ja hier im Biprenure Podcast, darum will ich ein bisschen eine Hypothese dir mal durchhängen.

00:41:28: Stell die vor du würdest jetzt so ein bisschen auch wachsen wollen und es gibt ja sozusagen zwei Wege.

00:41:35: erstmal Organisches oder Anorganisches Wachstum.

00:41:38: Wo würdest du morgen zukaufen oder weiter sozusagen anorganisch wachsen wollen?

00:41:45: Wonach würdest Du vielleicht in Zielunternehmen suchen.

00:41:49: Was wäre für Dich interessant?

00:41:52: Ja, also etwas was halt unsere Kernkompetenzen halt weiter spützt.

00:41:58: Also das werden ja jeden Fall zum Beispiel auch ein Engineering-Projektmanagement-Firma.

00:42:04: Also weniger...also vielleicht auch Fertigung.

00:42:07: Aber das ist aktuell nicht unsere Kernkompetenz, unsere Kern Kompetenz ist da halt eher in dem Engineering.

00:42:12: Das heißt, da würde ich eher gucken, dass sich das halt irgendwie noch weiter ausbaue.

00:42:18: Ja natürlich am besten mit Fokus natürlich im Reihenraum aber vielleicht wäre es tatsächlich auch diese Kernkompatenzen halt umzuwünschen und da vielleicht nochmal eine Synergie zu schaffen wie ich jetzt gerade sehe, weil man sich mal genau angucken muss.

00:42:34: Aber auf jeden Fall würde ich nach etwas gucken was unsere Kernkompetenzen entweder gut nutzen kann

00:42:41: oder

00:42:41: vielleicht aktuell noch besser macht in einer anderen Domäne wo man sich fest abgucken kann ja also wie man das halt weiter noch auslösen kann.

00:42:51: Und da finde ich immer spannend, weil das finde ich beeindruckend mit welcher Erklarheit du da sozusagen oder welche Strategie du davor gehst.

00:42:58: Weil im Prinzip gibt es ja bereits sozusagen Übernahmeanfragen also von Lieferanten und Zulieferern und Kooperationspartnern mit denen du zusammenarbeitest die eigentlich schon gesagt haben Ruhm willst du nicht uns als Firma übernehmen Du damit eigentlich sozusagen deine Wärtschaffungskette sozusagen nochmal verlängern könntest, aber du für dich relativ klar gesagt hast.

00:43:28: Das wird nicht unsere Kernkompetenz.

00:43:30: also wir gehen sozusagen ein bisschen außerhalb der eigentlichen Kernkompatienz raus und sehr streng eigentlich sozusagen.

00:43:38: oder sehr klar bei deiner Kernkom petenz gelingt es dir da sozusagen so so standhaft zu sein, indem ich nachzugehen und so eine gute Opportunität eigentlich sozusagen mal mitzunehmen.

00:43:54: Also im Endeffekt ist die Antwort relativ einfach weil mir das andere mehr Spaß macht.

00:43:59: also wir sind ein kleines Unternehmen Gründerinhaber geführt d.h.

00:44:05: natürlich ist das Unternehmen Nordr ist jetzt natürlich irgendwo auch ein Spiegel von mir.

00:44:12: Ich bin ein Ingenieur, kein Handwerker.

00:44:16: Das heißt ich bin da ja in der Kernkompetenz des...

00:44:19: Das wäre für mich aus meiner Perspektive als Büro-Mensch sehr nah beieinander.

00:44:24: Dementsprechend hätte ich jetzt gesagt würde das schon ganz gut passen also den Handwerkern und Ingenieurs hat irgendwie sozusagen was sehr handfestes.

00:44:34: darum wie ich das beeindrucken, wie sehr du das auseinander halten kannst?

00:44:37: Es ist auf jeden Fall nah beideinander.

00:44:39: deswegen Also deswegen komme ich auch sehr gut klar und deswegen habe ich ja dieses Angebot.

00:44:42: Also wenn es halt komplett nicht passen würde, dann würde man wahrscheinlich nicht denken dass das ein Match werden könnte.

00:44:49: Aber in den gibt es doch Unterschiede.

00:44:53: Und es macht mir halt Spaß zu zu entwickeln.

00:44:59: Und deswegen hab' ich da immer noch darüber nach.

00:45:03: So ist jetzt auch ne, weil da hat er immer so eine gute Gelegenheit.

00:45:09: komplett die Aussage lagen und nicht mehr darüber nachzudenken, das schaffe ich leider auch nicht immer.

00:45:13: Aber es ist trotzdem halt einfach so wo... Wo ich mich frage was kann ich glaube?

00:45:18: Das macht mir Spaß!

00:45:21: Und das halt mehr zu schnell, aber im Endeffekt ja unser Leben ist begrenzt, wir können nicht alles machen.

00:45:29: Dann muss man dann vielleicht auch mal für jede Entscheidung, für die man sich entscheidet, entscheidet man sich auch gegen etwas In der Zeit, in der ich diese einer Firma übernehme, die vielleicht super für Produktion ist.

00:45:41: In derzeit kann ich aber nicht eine Firma übernehmen, die halt stark am Engineering ist.

00:45:45: Das wird nicht funktionieren.

00:45:47: Und deswegen würde ich da eher gucken, was passt zu mir als Person oder Unternehmer?

00:45:54: Ja!

00:45:55: Du hast ein großes kühnes Ziel für dich formuliert.

00:46:01: Was du so in zehn, fünfzehn Jahren erreichen willst.

00:46:03: Magst du uns dazu etwas erzählen?

00:46:07: Wie gesagt, ich finde es total faszinierend da die Hightech-Fertigung zu unterstützen.

00:46:12: Ich find's total cool da also insbesondere halt auch irgendwie in Europa da die Fältigungen zu unterstützen, dass wir ja hier auch Luke Harre produzieren und einfach Hightec machen, dass das wir das in Europa weiterhin gutmachen wird natürlich Hightech auch außerhalb.

00:46:33: Ich finde aber viel Hightec hat auch innerhalb des Reihenraums und um das zu machen, braucht es Platz.

00:46:39: Das heißt für uns ist es halt ein großes Ziel einfach viel Reihenraum vielleicht zur Verfügung zu stellen in der dann Hightec Made In Europe entstehen kann.

00:46:49: Und da ist es unser Ziel hunderttausend Quadratmeter zu fertigen.

00:46:52: Wir haben es bis zwei tausendfünfunddreißig.

00:46:55: Da hätten wir einfach die Innovation von morgen halt so ermöglichen.

00:46:58: Cool.

00:46:59: Was würdest du heute anders machen, wenn du Nord-Air nochmal bei Null anfangen würdest?

00:47:04: Ach vieles!

00:47:05: Aber ich würde mich halt von Anfang an so ein bisschen auf meine Kernkompetenzen noch mal... Also klar jetzt irgendwie nach hinein und guck man halt zurück und denkt sich war doch von rein klar nie was nicht.

00:47:19: Man braucht da halt irgendwie so'n paar Schleifen.

00:47:21: also im Endeffekt sind die das Kernziehe wo wir jetzt gerade unterwegs sind.

00:47:28: Das passt glaube ich schon ganz gut wird halt eher schneller halt dann nochmal, noch mal hingehen.

00:47:34: Ja das wäre es glaube ich.

00:47:38: Vielen Dank für so ein bisschen den Einblick zum einen in eure, ja können man sagen junge kleine aber doch hochtechnologisierte Firma oder was muss ich sagen?

00:47:50: Genau, also was ich so ein bisschen mitnehme ist.

00:47:52: Ihr habt einen unbequemen Weg gegangen ja?

00:47:56: Aber ihr habt quasi eigentlich relativ schnell für euch erkannt und reflektiert, was es für einen Unterschied macht wenn ihr wirklich einmal möchte zurück oder darauf besinnend was auch Kernkompetenzen sind, was wir wirklich richtig gut können Und dass das dann sozusagen zum weiteren Erfolg geführt hat.

00:48:19: Vielen Dank für den Einblick.

00:48:22: Wer wusstet man nicht und wer sollte am besten auf dich zukommen?

00:48:26: Ja, also man findet uns natürlich von unserer Website www.nordamina-Systems.de Und wenn es euch davon zukommt entweder natürlich alle... Die denken Bo an Rheinraum.

00:48:35: Das ist jetzt genau das, was ich brauche für mein Wohnzimmer oder vielleicht auch einfach für die Laser Fertigung.

00:48:40: also eins von weitem.

00:48:42: und natürlich auch alle, die Interesse haben da irgendwie bei diesem Mission mitzuwirken und halt vielleicht auch unser Team zu bereichern.

00:48:49: Und da sind wir für alle Personen offen, die da Bock haben.

00:48:53: Super Ruben vielen Dank, dass du da warst, dass sie dir Zeit genommen hast und bis zum nächsten Mal!

00:48:59: Ja danke bis zum nächstes mal.

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Die buypreneur-Dokumentationsreihe erzählt die Geschichten einer neuen Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern, die bestehende Unternehmen übernehmen, weiterführen und neu gestalten. Statt bei Null zu starten, steigen sie dort ein, wo andere aufhören – mit Mut, Verantwortung und dem Willen, etwas Bestehendes zukunftsfähig zu machen. Der Podcast beleuchtet die vielen Facetten moderner Unternehmensnachfolge: von der ersten Idee über die Suche und Finanzierung bis hin zur Transformation nach der Übergabe. Ein Podcast für alle, die Unternehmertum nicht nur als Neuanfang, sondern als Weiterentwicklung verstehen – ob als Nachfolger, Verkäufer, Searcher, M&A-Expertin oder Banker.

von und mit Timm Wienberg

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