buypreneur - Buy, Build, Grow

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Transkript

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00:00:00: Und am Abend vorher ist das Ding geplatzt.

00:00:02: Was ist geplatz?

00:00:03: Also...

00:00:04: Der Kaufantrag hat gesagt, ich sag das ab!

00:00:07: Das passt hier so nicht.

00:00:08: Ich bin auch angebrüllt worden weil unsere Verträge zu Amerikanisch sein.

00:00:13: Weil typischerweise musst du in hundert Tagen zeigen dass du es drauf hast sonst bist du deinen Job los.

00:00:18: Hier ist das anders.

00:00:19: Du musst hundert Tage zuhören und lernen.

00:00:21: Das Unternehmen findet eigentlich.

00:00:23: Habe ich immer gehofft?

00:00:24: Da wird doch jemand kommen und sagen Achim du bist genau der Richtige Und bring noch deine Kollegin Andrea mit und dann macht das einfach.

00:00:30: Das funktioniert nicht!

00:00:31: Also ich habe es zwei, drei Jahre so latent versucht auf jeden Fall aktiv suchen.

00:00:37: Die spannendste Abkürzung ins Unternehmertum Willkommen bei Bipreneur dem Podcast über Nachfolge, Firmkauf und das echte Auf- und Ab des Unternehmerlebens.

00:00:48: Ich starte immer mit einer steilen These Den Kauf eines Unternehms kann man lernen.

00:00:55: was die meisten aber unterstützen Ist das, was danach kommt?

00:01:01: Also in ein Unternehmen zu gehen ist das eine.

00:01:05: Aber der Chef im Anschluss zu sein ist etwas anderes.

00:01:08: Was denkst du darüber?

00:01:10: Ich glaube es stimmt ganz genau so ist es.

00:01:14: Nicht das eigene Unternehmen da sind Leichen im Keller.

00:01:16: nicht alles findet man in the due diligence.

00:01:19: Man hat sich entschieden man hat unterschrieben als gesprungen und dann kommt die Realität und dann findet man doch ein paar Sachen raus, die der Eigentümer wusste, die vielleicht gar nicht so gut sind oder vielleicht auch nicht wusste für ihn oder sie.

00:01:34: Vielleicht gar nicht zum Problem warne sondern was wollen die eigentlichs?

00:01:36: alles in Ordnung?

00:01:37: Du hast zehn Monate lang gesucht, nicht gegründet, nicht investiert, sondern gesucht nach einem Unternehmen das erkaufen und selbst führen kann.

00:01:50: Er hat gemeinsam mit seiner Co-CEO Andrea Reichelt Kiziliano – ich hoffe, ich habe das richtig ausgesprochen – eure Holding gegründet.

00:02:00: Nach zehn Monaten habt ihr dann auf der Suche Coreways gefunden ein Calls-Hinterdienstleister aus Hagenau mit über zwanzig Jahren Betriebsgeschichte, fünfzig Mitarbeitern Profitabel und einem Inhaber, der in Rente gehen will und ihr habt im März zweizig vierundzwanzig dann übernommen.

00:02:21: Ich würde sagen, ihr steht vor eine Frage die sich viele sozusagen Unternehmenssucher oder man so würde ja sagen Searcher heute stellen.

00:02:29: Aber selten laut sagen und zwar wie lange hält man durch?

00:02:33: Und was macht man wenn man endlich gefunden hat, wenn man sozusagen gefunden hat genau.

00:02:38: Achim willkommen im Biprogramm Podcast.

00:02:40: schön dass du da bist und wir heute ein bisschen etwas von eurer Geschichte erfahren dürfen.

00:02:45: Würdest du noch irgendwas ergänzen?

00:02:47: Das ist die beste Lernerfahrung die ich hier gehabt habe Das kann ich ergänzen.

00:02:51: Okay, super!

00:02:52: Starten wir mit kaufen oder gründen?

00:02:55: Kaufen.

00:02:57: Warum?

00:02:57: Weil man

00:02:58: nicht null zu eins kommt.

00:02:59: Es ist zwar mehr Indofino-Null-ZoEin-Startup aber das Risiko ist ein zu zehn.

00:03:04: Tim wenn wir es beide machen können wir sagen Fünfzig Prozent Chance Aber die Wahrscheinlichkeit ist... Wenn man nicht Freelancer ist nur für sich alleine ist Die Wahrscheinlichigkeit zu scheitern relativ groß.

00:03:16: Beim kaufen Unternehmen haben wir irgendwie dann doch im Schnitt so ninety bis siebenundneinzig Prozent Chance zu überleben, kaufen.

00:03:24: Würdest du lieber aktiv suchen oder dich finden lassen?

00:03:27: Auf jeden Fall aktiv suchen!

00:03:29: Das

00:03:30: das Unternehmen findet eigentlich.

00:03:32: Habe ich immer gehofft.

00:03:33: Ich habe mir gedacht da wird doch jemand kommen und sagen Achim Du bist genau der richtige Und bring noch deine Kollegin Andrea mit und dann macht es einfach.

00:03:39: Das funktioniert nicht.

00:03:42: Also ich hab's zwei drei Jahre so latent versucht auf jeden fall aktiv suchen.

00:03:48: Wann war die Stimmung besser?

00:03:49: Im Monat eins oder im Monat zehn?

00:03:51: Äh, Monat Eins.

00:03:53: Läuferlich...

00:03:53: Nee weiß ich gar nicht!

00:03:54: Also Monat Zehn der Suche.

00:03:55: okay.

00:03:55: also wenn wir die Firma gekauft haben das ist ein großartiger Moment.

00:03:58: Das ist so hurraaah wir haben es geschafft und danach beginnt ja erst alles.

00:04:05: Wir haben uns vierundzwanzig Monate gegeben und nach zehn Monaten gekauft zu haben nachdem der Deal dreimal gestorben ist fast gestorven ist oder gestorfen ist das sind großartige Momente.

00:04:16: Ja.

00:04:16: Also ich würde auch sagen, dass relativ unüblich in so schnell was zu finden und dann auch zuzuschlagen.

00:04:23: Und ja überhaupt zu schnell dabei zu sein.

00:04:30: Da hören wir gleich ein bisschen mehr.

00:04:32: Ein Unternehmen oder mehrere?

00:04:33: Wo steht ihr in fünf Jahren?

00:04:38: Es kann aber sein, dass wir add-on Akquisition machen.

00:04:40: Also kleinere Unternehmen vielleicht auch ein größeres Addieren weil wir unsere Skalierungsmaschine sozusagen die Wachstumsmaschine gebaut haben.

00:04:48: das dauert.

00:04:50: Ich bin eigentlich ein interner Wachstrungsmanager ich liebe das organisch Aber auf dem Markt gibt es so viele tolle Firmen.

00:04:56: Ich will nicht ausschließen dass wir nicht auch ein zwei drei Firm addieren aber nicht als holdco also nicht parallel Sondern in diese eine unternehmen integriert.

00:05:06: heute würde ich das sagen

00:05:08: Okay, ja.

00:05:09: We will see.

00:05:09: also spätestens in ein zwei Jahren werden wir auf jeden Fall nochmal eine zweite Folge machen und dann werden wir sehen wo es steht.

00:05:18: Deal oder no deal.

00:05:20: stellt ihr vor du hast acht Monate gesucht und du hast ein fast perfektes Unternehmen gefunden.

00:05:26: solide Marge gutes Team ein Inhaber der wirklich abgeben will.

00:05:31: aber sixty fünf Prozent des Unternehmens kommen von einem einzigen Großkunden Mit einem Vertrag, der in vierzehn Monaten ausläuft.

00:05:39: Würdest du kaufen?

00:05:41: Ja.

00:05:41: Weil?

00:05:44: Weil irgendwann musst du springen.

00:05:46: und wir haben auch drei große Kunden gehabt Und es entwickeln sich neue Chancen.

00:05:51: Es ist in jeder Monat kostet Geld.

00:05:53: Uns hat jeder monat ungefähr zwanzigtausend Euro gekostet Unter ein Gehalt was wir nicht hatten an Ausgaben die wir hatten.

00:06:00: Das summiert sich.

00:06:01: also.

00:06:02: Wir sind nach zehn Monaten gesprungen und das war nicht perfekt.

00:06:06: Und das wäre auch was meine Hypothese.

00:06:10: Ich glaube viele suchen nach dem perfekten Unternehmen und springen nie, genau das ist so ein bisschen die Herausforderung.

00:06:17: Man wird einfach kein perfektes Unternehmen finden.

00:06:20: Das ist glaube ich eine Aberglaube.

00:06:23: Die erste Führungsebene ist eingezogen, das ist profitabel und dabei auch noch günstig usw.

00:06:31: und auch wahrscheinlich in der Nähe des aktuellen Wohnsitzes.

00:06:35: Also diese Nadel im Heuhaufen zu finden, halte ich für utopisch.

00:06:39: Ich glaube das sehe ich auch so.

00:06:42: Wir haben ja auch was Langweiliers gesucht!

00:06:43: Es ist anders gekommen und ohne vorm Weggreifen zu wollen aber ich habe gesagt auf keinen Fall ein Core-Center.

00:06:51: Das ist schwierig... Aber die technologische Entwicklung hat viele Chancen gegeben mit KI.

00:06:58: Das haben wir gar nicht so eingeschätzt.

00:07:00: also insofern es gibt nichts Perfektes.

00:07:03: Wir wollten langweilig, das soll einfach Cashloh generieren.

00:07:07: Wie du es eben sagst Berlin plus hundertfünfzig Kilometer war unser Suchprofil.

00:07:12: Es gibt Unternehmen die relativ gut zu einem passen und also Management Defizite ist nicht so ein großes Problem für uns gewesen.

00:07:21: insofern hat das auch bei Corvace gepasst.

00:07:25: Hohe Finanzierung wären Thema gewesen.

00:07:27: Wir haben das durchgerechnet mit ein paar Millionen und ich hätte das gemacht.

00:07:31: Aber die anderen drei, also die jeweiligen Ehepartner von meiner Kollegin und mir und meine Kollegen haben gesagt, ein paar Million muss nicht unbedingt sein.

00:07:43: Also genau

00:07:44: erzähl mal so wenn wir jetzt so vom Anfang an wann war dir klar dass du sozusagen eben nicht gründen sondern wirst irgendwie sozusagen aktiv was kaufen?

00:07:56: Und also, hol uns mal ab.

00:07:59: Wie so ein bisschen euer Gedankenkonstrukt war damals?

00:08:01: Ihr habt im Café gesessen und habt gesagt, jetzt kaufen wir einen Unternehmen.

00:08:05: oder wie war das damals?

00:08:07: Ich war mit EU Entrepreneurs Organization in Harvard.

00:08:11: Ich wollte mir endlich mal angucken, wie so eine Harvard Uni oder MIT aussieht.

00:08:16: Da hat ein Unternehmer erzählt, wie er seine Firma gesucht hat... ...in den neunzigern.

00:08:22: Eine Fabrik!

00:08:24: War ein Harvard-Alumnus, sehr alt inzwischen aber sehr smart.

00:08:27: Und sagte meine Frau und ich haben gesucht und wir haben was gefunden.

00:08:29: Ich dachte das ist eigentlich eine geniale Idee!

00:08:32: Dann habe ich bei dem Bild von Walker Diable gekauft also die Diable Bible sozusagen.

00:08:37: Das Buch was alle lesen auch wenn es im amerikanischen Markt betrifft.

00:08:42: oder ich sage das klingt irgendwie sehr spannend und man kauft ein Unternehmen dass sich nicht wieder von Null aufbauen muss.

00:08:49: und da sind sie entstanden.

00:08:51: Und dann haben Andrea und ich vor vier Jahren ungefähr angefangen zu reden.

00:08:56: Sie hatte einen sehr, sehr guten Job bei Otto Bock plus zwei kleine Kinder.

00:09:00: Ich hatte auch ein kleinen Sohn... Dann haben wir angefangen die Idee zu entwickeln.

00:09:05: Was heißt denn das eigentlich?

00:09:07: Muss sich dafür umziehen?

00:09:09: und haben dann gesagt wahrscheinlich nicht.

00:09:11: Wir gucken mal, wir fangen einfach mal an!

00:09:13: Wir suchen was in der Nähe.

00:09:14: Und im Mai vor drei Jahren Da haben wir dann gesagt, jetzt ist das Starttermin.

00:09:18: Andrea hat ihren Job gekündigt und ich hatte schon keinen mehr.

00:09:21: Ich bin schon länger selbstständig und habe die Firma direkt vor Corona abgegeben.

00:09:28: Und dann haben wir gesagt, gut, wir machen das jetzt komplett!

00:09:29: Und zwar wenn wir es machen, dann richtig.

00:09:34: Wir finanzieren uns selber und wenn wir die Firma nach vierzehn Monaten nicht gefunden haben, dann machen wir eben was anderes.

00:09:41: Gute Unternehmer lösen ihre Probleme nicht allein Und genau dafür haben wir die Bipreneur-Community entwickelt.

00:09:49: Dort findest du Ressourcen für Searcher und Operator, exklusiven Content der nur dort veröffentlicht wird... ...und du findest vertrauensvollen Austausch mit anderen Unternehmern in der Nachfolge!

00:10:01: Wenn Du also nicht allein sein willst – in Deiner Suche nach einem Betrieb zur Übernahme kommt gerne in die Community.

00:10:07: Den Link findest Du unten in den Show notes oder unter bipreneur.de.

00:10:12: Danke Dir und weiter geht's mit der Folge Wer hatte wen angestachelt?

00:10:17: Also sie war wahrscheinlich ja nicht bei

00:10:19: I.O.,

00:10:19: aber du warst bei i.o.

00:10:21: hast sozusagen die, die Biden-Build Bible sozusagen gelesen hat... Du bist auf sie zugegangen und hast gesagt, ich habe dir was gelesen.

00:10:32: das müssen wir machen.

00:10:33: Ich hab also Andrea ist intelligenter als ich.

00:10:35: Die hatten Wirtschaftsingenieur und noch ein anderes Studium.

00:10:39: Wir haben schon mal fünf Jahre zusammen gearbeitet Und ich habe natürlich gesehen, was sie gemacht hat.

00:10:43: Das ist eine der talentiertesten Managerin die ich hier erlebt habe und ich habe gesagt Andrea du vergoldest deine Jugend.

00:10:48: Was natürlich eigentlich eine Frechheit ist.

00:10:53: Klar kannst du Einkäufer sein international.

00:10:55: das sind Job denen du beherrscht.

00:10:56: aber das hier ist ein ganz anderen Nummer.

00:10:59: wir haben über hundert Leute gemanagt damals.

00:11:01: Du warst brillant und wir können das zusammen machen.

00:11:04: Ja, ich habe diese Idee vorgebracht und sie hatte einen festen Job.

00:11:08: Ich hatte keinen festen job mehr und auch kein Unternehmen.

00:11:12: Und dann haben wir beide so die EWE weiterentwickeln.

00:11:14: Was heißt das eigentlich?

00:11:17: Wir beide haben uns Gedanken gemacht ob wir umziehen müssen.

00:11:20: Das war das größte Thema eigentlich Weil wir das gelesen hatten und gehört hatten von anderen, die sagten ja sie sind da nach Baden-Württemberg Bayern oder Nordrhein-Westfalen gezogen.

00:11:30: Und man muss dann eben hart sein und wir beide haben nach dem Studium in der Beratung angefangen, wo es immer gut war hart zu sein.

00:11:40: aber man musste gar nicht so hart sein.

00:11:42: Man findet in Berlin Brandenburg wirklich sehr viele Firmen, sehr viele Tragetts also hat's angefangen

00:11:47: Okay, und also jetzt nochmal zu diesem Überzeugungsprozess.

00:11:51: Du musstest sie gar nicht so sehr überzeugen.

00:11:54: Andreas hat sie nicht die klassische Angestellte, die gerne im Konzern die Sicherheit liebt sondern aus vorherigen Projekten wartet irgendwie schon so dass ihr gesagt habt ja beide Lust auf das Unternehmerleben.

00:12:10: Das ist ja speziell, also ich stelle mir das einfach vor jemanden der im Konzern die Sicherheit hat.

00:12:18: Der sich dann sozusagen auf die Suchreise macht und sagt komm' ich kündige jetzt und muss mich selbst finanzieren mit ungewissen Ausgang.

00:12:28: Also vielleicht drei Sachen dazu?

00:12:29: Das eine ist unser Hauptsinn oder Purpose.

00:12:33: wenn wir einen haben is Bildung für uns, für andere... Wir bilden gerne Leute aus.

00:12:38: In der letzten Firma haben wir zweieinhalb Leute eingestellt, die Hälfte waren Akademiker aber fast alle erste Generationenakademiker.

00:12:45: Und die anderen waren mit einer sehr guten Ausbildung ausgestattet und die haben wir entwickelt.

00:12:51: Also wir lieben Bildung also wir lernen gerne!

00:12:54: Und dann muss man sich fragen...und Andrea hatte das zweite, sie hat selber ein E-Commerce-Datab gegründet.

00:13:00: Sie verstand eigentlich viel von dieser Technologie.

00:13:04: Das Unternehmen ist nicht skaliert, er hat es mit ihrer Schwester gemacht, das ist eben manchmal so?

00:13:08: Aber sie konnten davon leben, das war schon mal gut.

00:13:11: Und ich bin schon sehr lange selbstständig!

00:13:13: Ich bin nicht gut mit Chefs... ich kann das zwar aber, ich mag Konzerne, aber ja okay du vielleicht auch.

00:13:19: und wir haben uns aber ganz früh, wir haben Walker Diables Buch wie ein Arbeitsbuch durchgearbeitet und haben gesagt ok was sind die Alternativen?

00:13:28: Und für Andrea wäre auch eine Alternative im Mittelstand Geschäftsführerin zu sein.

00:13:33: Für mich ist das Null Kommando Alternative, ich möchte selbstständig sein und selber entscheiden.

00:13:37: Ich möchte Freiheitsgrade haben wenn ich nach Japan gehen will was wir gemacht haben.

00:13:42: Nach Japan gehen und nicht nach Rumänien geschickt werden oder Paris oder New York klingen alle spannend aber ich möchte selber entscheiden.

00:13:50: Das heißt wir haben uns überlegt wo es der Der Schnittpunkt, also wo liegen wir zusammen?

00:13:55: Und das ist ein Unternehmen kaufen.

00:13:57: Ein Mittelständler in der Größe von fünfzig bis zu hundertfünfzig Leuten ungefähr

00:14:02: stark

00:14:04: selbstständig sein ist nicht für jeden die Nummer eins Alternative.

00:14:08: und Andrea definitiv Mittevierzig.

00:14:11: Wirtschaftsingenieurin erfahrene Geschäftsführerin braucht wahrscheinlich nur klicken und dann sind Hundert Hetter da an ihr dran.

00:14:18: ja Also der Konzern geht für sie Für mich nicht

00:14:22: Aber genau, und sie hat sich aber dann eben bewusst für die Selbstständigkeit entschieden.

00:14:26: Stark!

00:14:27: Das finde ich sehr... Und das resoniert tatsächlich, also mir geht es eh nicht.

00:14:30: Ich war nie in meinem Leben angestellt und ich glaube, ich wäre auch ein sehr, sehr schlechter Angestellter.

00:14:37: Auch wenn ich Angesteller Geschäftsführer wäre, habe ich so das Gefühl dass derjenige, der mich anstellt ist, nicht gut mit mir hat.

00:14:45: Also ich glaube einfach, dass das Thema Freiheit ist für mich größer als ein Titel oder irgendwie das Bankkonto, also das finde ich total spannend.

00:14:59: Dass dir das ähnlich geht genau.

00:15:01: Ja, wenn ich Schess hatte die mich in Ruhe gelassen haben hat es funktioniert

00:15:08: und ich glaube dass gibt es heutzutage.

00:15:10: Es gibt ja durchaus auch Gesellschaften die sagen kommen.

00:15:12: Also wenn da zehn Prozent über raus kommt am Ende des Jahres dann lasse ich dich in Ruhen.

00:15:17: mach mal irgendwie weil ich brauche irgendwie meine Rendite.

00:15:21: Ich habe schon begleite gerade ein Unternehmen als Coach.

00:15:27: Der Gesellschafta hat geerbt aus den dritter Generationen und der eingesetzte Geschäftsführer sagt, er sieht ihn einmal im Jahr, solange er seine zehn Prozent Rendite im Jahr überweist an den Gesellschafta wird er in Ruhe gelassen.

00:15:42: Fertig!

00:15:43: Das ist eine schöne Situation.

00:15:45: also ich hab immer gedacht wenn man eine Firma gründet und Venture Kapital oder sowas hat wird man in Ruher gelassen.

00:15:52: Aber auch da, also die SmartMove, die ich mitgegründet hatte.

00:15:56: Da hatte ich fünfzehn Prozent aber ich war der einzige Gründer, der gemanagt hat und ich habe das für meine eigene Firma.

00:16:02: Bis zu dem Moment wo meine Co-Chefzüger gesagt haben Achim!

00:16:05: Das läuft richtig gut lass uns doch die Firma verkaufen.

00:16:09: Und wir hatten eins nicht gemacht.

00:16:10: Wir haben uns nicht darüber unterhalten was unser Ziel ist Ob es ein Exit ist, Liquidity Event, ewige Rente... Und da sind wir aneinander geraten.

00:16:19: und dann hab' ich gemerkt Ich habe nur fünfzehn Prozent, ich bin dann doch anders gesteuert.

00:16:27: Und ich glaube bei Startups und das ist der Grund warum ich gerne kaufen wollte mit einer Mehrheit der Gesellschaft auch beim Startup mit Venture Capitalisten hast du harte Ziele.

00:16:38: also du musst die eben verfolgen.

00:16:39: wenn sie nicht verfolgst bist vielleicht deine eigene Firma auch los.

00:16:42: da kommt ein neuer CEO.

00:16:45: insofern ich glaube alles hat seine Vor-Nachteile.

00:16:49: Ich finde Blitzgaling super spannend, wenn viel Geld da ist um eine Firma eben skalieren kann.

00:16:54: Jeden Fehler machen darf mit fremden Geld.

00:16:56: das hat auch seine Vorteile.

00:16:58: Aber ich glaube jetzt hätte ich lieber gerne langweilig gehabt habe nicht gekriegt aber Langweilige Geldzehe in Managen und die Firma viele Jahre noch weiterführen.

00:17:10: Lass uns doch mal in euren Suchprozess ein bisschen reingehen.

00:17:14: also zehn Monate klingt eigentlich.

00:17:18: Also auch zehn Monate klingt nach relativ viel, aber ich will also ein bisschen verstehen wie ihr vorgegangen seid.

00:17:26: Wie viele Gespräche habt ihr geführt?

00:17:29: Habt ihr sozusagen so ein bisschen euer Suchprofil aufgebaut?

00:17:33: Wie oft wurde dir die Tür von der Nase zugeschlagen?

00:17:38: und wie war es dann eigentlich bei den ersten drei vier?

00:17:42: Wir haben wirklichen Gesprächen, wo ihr dann gesagt habt.

00:17:44: Ihr sitzt mit dem Unternehmer am Tisch und man spricht so ein bisschen über dieses Verkaufen.

00:17:50: Wie habt ihr eure Suchprofil?

00:17:51: Habt euch hingesetzt?

00:17:52: Dann habt ihr gesagt okay, wonach suchen wir eigentlich?

00:17:54: Wie seid ihr vorgegangen?

00:17:56: Ja also ungefähr war es!

00:17:56: Wir haben am Mai angefangen, zwei tausend dreiundzwanzig Und haben gesagt Burn the ships zu wie Cortez oder Alexander der Große um die Ohren zu motivieren

00:18:07: Der Rubikon Ah, okay.

00:18:10: Es gibt die Geschichte vom Rübekonn, wo man sozusagen überschreiten muss und dann gibt es quasi nicht mehr den Weg zurück.

00:18:18: Man muss sozusagen einfach rüber und genau wie du sagst Burn the Ships, genau!

00:18:23: Ja, genau.

00:18:24: ok das kannte ich nicht aber genau das ist das Konzept.

00:18:27: Wir haben gesagt hier in zwanzig Monate selbst finanziert.

00:18:30: wir haben gesagt dass uns das kostet.

00:18:32: Jeder von uns muss zweiundfünfzigtausend Euro reintun damit er sich von dem Eigenkapital lohnt.

00:18:37: Da lernt man später dazu.

00:18:39: Und dann haben wir Walker Diables Buch genommen, jeder von uns hat Walker Diable gelesen und ich habe studiert und Andrea auch im MBA.

00:18:47: Dreizehn Wochen hat man irgendwie und geht in so einem Kurs bestimmte Themen durch.

00:18:51: Genauso haben wir es gemacht.

00:18:53: Das erste Thema war was können wir?

00:18:56: Was wollen wir?

00:18:59: Also Ichigei sagen manche Neudeutsch, aber wir haben im Grunde genommen das nebeneinander gelegt.

00:19:03: Deswegen ich genau weiß was Andrea als Alternative will und sie auch was ich als Alternativen will.

00:19:09: Und wer?

00:19:09: Dann haben uns aber auch gesagt Was will ich nicht noch mal sehen denn Andrea und ich habe fünf Jahre gemeinsam gemanagt Und wir haben eben so einige Sachen erlebt.

00:19:18: Also ich sage jetzt mal nicht was Andrea, weiß ich mir von Andrea gewünscht hat aber sie hat sich gewünnt dass ihn nicht aufhöhre zu arbeiten.

00:19:23: Was ich getan habe als mich die anderen Co-Founder genervt haben hab ich oft gehört zu arbeiten und ich war der Vertriebler.

00:19:28: das war nicht gut.

00:19:31: Das war der erste Punkt uns kennenzulernen zu sagen was treibt uns an?

00:19:35: Dann haben wir Listen gemacht welche Industrien wollen wir, welche nicht und wie soll die Größe aussehen usw.. Das ist ein Prozess, also die ersten siebzig Prozent hatten wir sehr schnell.

00:19:50: Wobei die Industrie ist es nicht.

00:19:51: Wir haben Industrie agnostisch gesucht und wir haben ein paar Vorlieben.

00:19:56: Eines sind die mal so... Also damals habe ich gesagt, so Waffenindustrie ist nicht so meins, aber das habe ich mich ein bisschen geändert weil dazwischen ist viel passiert.

00:20:05: Aber es gibt ein paar Industrien, die wir nehmen wie Energiewirtschaft.

00:20:08: Irgendwas mit Fabriken BtoB und dann haben wir die ersten Versionen gemacht unseres Suchprofilts also das ideal Target Profiles ITC Wie im Vertrieb auch.

00:20:18: ganz genauso Wir bauen einen Ideal Target Profile auf wollen Pfanne aufbauen und den dann verdichten und zum Schluss eben ein Unternehmen kaufen.

00:20:26: Und die ersten Version war ein bisschen länger.

00:20:27: aber wir haben's auf drei Punkte runtergebrochen.

00:20:30: erstens b to be gerne mit Fabrik.

00:20:34: Zweitens Berlin plus hundertfünfzig Kilometer also appendelbar, weil wir beide Familien haben und in Berlin Potsdam wohnen.

00:20:43: Und das dritte war fünfhundertausend Euro e-Bit.

00:20:47: Das hat gereicht.

00:20:49: Gibt es noch jede Menge mehr Kritik?

00:20:51: Langweilig und Fünfzig bis Hundert Mitarbeiter und so dann findet man eine ganze Menge mehr.

00:20:58: aber um ins Geschäft zu kommen, also Tage zu suchen hat das gereicht.

00:21:03: stark Das finde ich jetzt noch mal wirklich stark, weil genau man kann ja quasi die Branche haben wir wieder Kerne umsetzen.

00:21:14: Ist eine Immobilien im Bestand?

00:21:16: Man kann ja irgendwie zig Dinge sich ausmalen aber umso mehr Kategorien wird es ja auch schwierig.

00:21:24: und das was ihr ja gemacht habt gesagt okay die drei sind für euch relevant und damit gehen wir erstmal los.

00:21:32: Ja und zu dem Zeitpunkt haben wir uns entschieden, dass wir... Also die Frage ist ja wie sucht man.

00:21:36: Das ist auch eine Frage, die gesagt hat, die du gestellt hast.

00:21:38: Die viele auch immer fragen.

00:21:40: Und neunzig Prozent von denen mit denen ich über eine Suche rede springen nie und unterschreiben den Vertrag.

00:21:45: also das ist schade traurig aber die springen irgendwie nicht.

00:21:50: Wir haben beides gemacht, wir haben so genannte auf englisch proprietary search also die direkte kalte Akquise von Unternehmen versucht.

00:21:59: Haben dafür Kreditreformen einen Kredit reformen Sitz geholt um zu wissen wer eben über Fünfzig ist als Inhaber Geschäftsführer in Berlin Brandenburg und haben uns dann aber konzentriert auf Broker Unternehmens Markler weil wir festgestellt haben dass relativ viel schnell kommt.

00:22:18: Und zwei Searcher haben uns geholfen, also Markus Hefeler und Stefan Grund auch bei EU.

00:22:22: Die hatten jeweils in den letzten Jahren davor Firm gekauft.

00:22:26: Einer im Tiefbau und der andere eine Schatzsucherequipmentfirma.

00:22:30: Ja ja.

00:22:31: Und die haben beide den gleichen Marktlager gehabt interessanterweise.

00:22:35: Wir haben dann gesagt okay das geht schneller mit Marktern geht schneller.

00:22:38: wenn man einzelne verkaufende ältere Herren meistens ältre Herren anspricht dauert es länger.

00:22:46: Dann haben wir alles andere auch gemacht.

00:22:48: Ich war bei jeder Veranstaltung, die man sich vorstellen kann von irgendwelchen Vereinen und Netzwerken BNI Business Network International ich habe überall gepitzt, war da und hab gesagt Wir wollen eine Firma kaufen Bei der IHK, wir haben auf Deal Circle geguckt Heute ist das dubb Was es da gibt Und haben So die Suche praktisch voran getrieben und haben uns aber auch ein Ziel gegeben.

00:23:10: Wie haben wir gesagt?

00:23:12: Wir brauchen tausend Tagels Also ein Spiel der großen Zahlen so bisschen wie vom Patrie.

00:23:16: Dann werden irgendwie hundert rüber kommen, die man sich ein bisschen ja auch anguckt und mit zehn wird man verhandeln.

00:23:21: Und dann gibt es einen Target was man kauft.

00:23:25: So habe ich immer auf Vertrieb gemacht.

00:23:26: so machen wir Vertrieb.

00:23:27: Hundert Ideen, zehn Angebote.

00:23:29: Einen Auftrag kommt drüber.

00:23:31: Und so war's dann auch.

00:23:34: Wie viele Letteroffintents habt ihr jetzt final verhandelt?

00:23:40: Wir haben mit zehn Firmen verhandelten.

00:23:42: Da ist nicht immer ein Letteroffinentent gewesen.

00:23:44: interessanterweise Den ersten Letter auf den Tent haben wir am elften November, also sehr schnell nach sechs Monaten geschrieben für die Firma, die wir gekauft haben.

00:23:57: Der Deal ist aber geplatzt!

00:24:02: Wir haben mit zehn Firmen fast parallel verhandelt.

00:24:06: Wir hatten ein Lieblings-Target.

00:24:07: Als Lieblingstag hätte so sieben acht Millionen gekostet.

00:24:11: Die Inhaber waren ... Familienunternehmen war sehr stabil, aber wir sind an die nicht rangekommen.

00:24:18: Die haben uns keine Fragen gestellt, erst beim zweiten Besuch bei ihrem Lieblingsitaliener unter dem Laden.

00:24:23: und dann hat er mich gefragt der Gründer, der nur fünf Jahre älter sein sollte.

00:24:26: Achim, du bist ganz schön alt!

00:24:28: Das traf irgendwie tief, sagt er ja, das mag zwar sein, Andrea ist jetzt noch ein bisschen jünger Wir wissen nicht so ganz sicher, was der Grund war.

00:24:38: Aber nach zwei Jahren ist das Unternehmen an eine Private Equity-Firma gegangen.

00:24:41: Also Private Equity ist vielleicht Kaufpreis maximierend – wir wissen es nicht!

00:24:45: Und also das ist parallel passiert.

00:24:48: und dann hatten Coreways ganz früh?

00:24:51: Das ist interessanterweise ein persönlicher Kontakt von Andrea gewesen.

00:24:55: Da hatten sie Sie als weiße Ritterin.

00:24:57: wenn's das Konzept gibt, weiß ich nicht aber sie haben sich gefragt ob sie die Firma nicht übernehmen will.

00:25:02: Sie war schon zehn Jahre im Beirat der Schwesterfirma Und dann haben wir uns das angeguckt und gesagt, okay, Court-Center.

00:25:09: Hatte ich auf uns schon gesagt es ist nicht unbedingt Mainz gewesen aber Das Ding du hast gesagt Es sind Hagen oder stimmt auch Aber die meisten Menschen arbeiten in Berlin An der Wohlheide.

00:25:20: Also zwei Drittel Arbeiten an der Wohlheide Und meine Kolleginnen wohnen sehr nah dran zehn Minuten durch den Wald.

00:25:28: Ich wohne weit weg.

00:25:30: Und dann Haben wir den LOI geschrieben und haben nur Tatsamien gehabt für den Dezember Und am Abend vorher ist das Ding geplatzt.

00:25:38: Was ist geplatzed?

00:25:39: Also...

00:25:40: Der Kaufantrag, der hat gesagt, ich sag das ab, das ist nicht meins, das passt hier so nicht.

00:25:44: Aha!

00:25:45: Okay.

00:25:47: Das war der Grund was...?

00:25:50: Ja also man weiß es ja nie hundertprozentig, dass was gesagt wird und das was der eigentliche Grund ist, weiß ich nicht.

00:25:58: Ich sag mal, wir haben uns in diesem Prozess... Also ich bin auch angebrüllt worden weil unsere Verträge zu Amerikanisch sein.

00:26:05: Da ist unser Notarin Carla Gubalken wirklich von GERK toll.

00:26:09: aber ja es ist ein Vertrag der amerikanisch geprägtes aber er war eigentlich ganz normal.

00:26:14: Ich glaube der Hauptpunkt war das wir gesagt haben Wir hätten paar Haftungen gerne von dir und nicht nur dass du die Anteile besitzt sondern dass da eben nicht noch Leichen im Keller sind.

00:26:25: eigentlich eine typische etwas was typisch im gerein verhandelt wird.

00:26:30: das kenne ich tatsächlich auch so.

00:26:33: aber für jemand der in der firma besitzt pique das natürlich ein bisschen ins ego rein.

00:26:41: ja vielleicht.

00:26:42: also ich bin noch nicht sicher ob sich vielleicht auch masche war.

00:26:44: nicht.

00:26:44: also sich zu emotionalisieren und dem anderen zu signalisieren hier so nichts dass machen wir nicht hilft.

00:26:53: Naja, wir wussten das es der Firma schlechter gehen wird.

00:26:56: Da fehlten ein paar Sachen und die meisten Verkaufenden lassen die Zügel locker in dem Moment wo sie eine LoE haben spätestens wenn der Kaufvertrag naht.

00:27:04: Den Eindruck haben wir oft gewonnen und managen auf Cashflow aber an der Stelle war so dass gesagt dann so kann ich den Vertrag nicht unterschreiben will ich nicht Und am Abend vorher ist es geplatzt.

00:27:18: Wir hatten allerdings auch ein paar Fragen, also Andrea hat eine Superdiligence gemacht Also sie ist diejenige, die wirklich die Sachen im Detail auseinander nimmt.

00:27:25: Ich habe Delle schon lange gesagt, ach komm wir machen jetzt einfach.

00:27:30: Aber sie hat die Sachen gefunden.

00:27:32: und letztendlich sind's auch die Sachen, als wir März haben wir die Firma gekauft also vier Monate später über die wir dann verhandelt haben.

00:27:40: Also diese Sachen, die auch schon konflikt waren, fachliche Themen, über die haben wir verhandelte.

00:27:47: Es hat doch geholfen und so sagen okay es muss erst schlechter werden.

00:27:49: Wir haben uns gesagt ok dann dauert's eben noch, da haben keine anderen gefunden zwischendrin.

00:27:54: Weil ist ja nicht so dass das...es ist ein Käufermarkt in diesem kleinen Segment wenn das nicht perfekt ist.

00:28:02: Gibt auf Firmen die gehen sehr schnell weg.

00:28:04: Da sind eben zehn Private Equity und noch zwei Searcher dran mit Search Fund oder so.

00:28:08: aber Ja und es hat uns geholfen weiter zu hören.

00:28:11: Wir haben das also Vollzeit gemacht, dann sagt okay daneben nicht, dann suchen wir das nächste.

00:28:17: Von den zehn mit denen ihr jetzt sozusagen näher im Gespräch wart, was war das schwerste Nein von eurer Seite?

00:28:24: Also gab's da ein Unternehmen wo du sagst so Das hättet ihr fast gekauft aber jetzt bist du heute froh dass ihr das nicht gekauft habt?

00:28:33: Im Nachhinein bin ich über nichts froh.

00:28:35: Ich würde eher sagen wir waren nicht mutig genug.

00:28:39: Du hast ja eine gute Frage gestellt am Anfang.

00:28:41: Eine Kodende, ein Prozentanteil.

00:28:45: Wir haben mit Callways so viele zusätzliche Chancen gehabt die ich nie gesehen hätte.

00:28:51: Ja, ich habe immer gesagt einen Callcenter muss ich nicht haben aber da kann man nachher auch noch darüber reden was an Callways besonders ist.

00:28:58: Ich hab gemerkt jede Firma hat jemand etwas gemacht und man kann daraus mehr machen.

00:29:04: Die härteste Sache ist tatsächlich das Lieblings-Tagent, wo ich gefragt worden bin ob ich nicht zu alt sei dafür und ich mich das erste mal gefragt habe okay wie lange mache ich das eigentlich noch?

00:29:12: Ich glaube nicht dass ich da für zu alt bin weil es keine Frage von Alter.

00:29:15: Man muss nicht dreißig sein um eine Firma zu übernehmen und auf vierzig Jahre vor sich haben.

00:29:21: Am schwersten gefallen ist mir ein Spezialmaschinenbauer Wo wir im Markt nicht sicher waren ob seine Maschinen in zehn Jahren noch gebraucht werden.

00:29:28: aber der Mann hat uns angesprochen bei einem IHK Event It's a Match in Potsdam.

00:29:33: So ein großartiger Mensch, auch seine Partnerin.

00:29:36: Großartig!

00:29:37: Die ganze Firma hat uns wirklich gefallen und die Commercial due diligence hat bei uns dazu geführt dass wir gesagt haben Wir wissen nicht ob der, ob die Firma noch in paar Jahren da ist Und das hat uns Sorge bereitet weil man... wir hätten auch ein paar Millionen zahlen müssen Aber war sehr profitabel Fast so bisschen wie Öl oder Tabak soll den letzten Zügen wird man denken und dann gibt es nochmal richtig viel Geld.

00:30:04: Dieses Nein war schwer, das war echt schwer.

00:30:08: Aber gut!

00:30:08: War trotzdem gut.

00:30:09: Da glaube ich es war gut.

00:30:10: Okay, dann erzähl doch mal was ist denn das bei Callways wo du sagst und dass sind die Potenziale die du damals noch nicht gesehen hast, die du jetzt siehst?

00:30:22: Und wo war also ein bisschen der Punkt wo du gemerkt hast?

00:30:25: Das ist das richtige Unternehmen, das müssen wir machen.

00:30:28: Andrea und ich haben beide die Entwicklung von KI komplett unterschätzt Also vielleicht die meisten.

00:30:35: Das ist das eine, das zweite sind die Mitarbeiter da kann ich auch was sagen, das dritte sind die Auftraggeberinnen.

00:30:41: also wir sind mit achtzig Kollegen gestartet, die wir übernommen haben mit fünfundsechzig Auftrag Geberinnen und drei Millionen Umsatz im Jahr.

00:30:48: Also schöner Cashflow jeden Monat und damit konnte man etwas machen.

00:30:53: Fangen wir mal bei KI an!

00:30:56: Wir haben gedacht, wir haben drei vier Jahre Zeit bis die Disruption uns platt macht bis inbauen, Kunden-Service wie wir ihn da gesehen haben gesagt okay müssen wir uns beeilen drei vier Jahre vielleicht vier.

00:31:07: Wir haben es als Risiko gesehen und dann haben wir aber was anderes gemerkt.

00:31:12: Da gibt's noch ein paar Vorteile.

00:31:15: Ein paar Chancen.

00:31:16: und Andrea hat vor anderthalb Jahren sich zur IT und KI Geschäftsführerin erklärt was ich toll finde und gesagt Achim wir müssen jetzt etwas machen wir können nicht warten Wir müssen was machen.

00:31:27: Das war praktisch ein Jahr, nachdem wir Cowways übernommen hatten, haben wir gemerkt, hier muss was

00:31:33: machen.".

00:31:33: Die Alternative wirkelt die Wesen zu sagen okay fünf Jahre nix machen Oldschool, wir verkaufen eben weil sie nicht Zigaretten bis zum Abwinken also bis ihm gar keiner mehr raucht.

00:31:41: aber solange machen wir noch Geld damit.

00:31:44: das ist keine Alternative für Menschen wie Andrea und ich aus dem Startup-Umfeld kommen.

00:31:49: Wir wollen bauen, wir wollen wachsen, wir würden etwas Neues machen.

00:31:52: Also KI haben wir unterschätzt und jetzt ist eine Chance, da hat sich viel entwickelt.

00:31:58: Wir haben zwei Informatikerinnen eingestellt, wir benutzen Werkzeuge und wir sehen das sich das Ganze entwickelt.

00:32:06: Das haben wir integriert?

00:32:08: Na ja!

00:32:09: Wir haben von Anfang an angefangen Tools zu probieren.

00:32:12: also angefangen hat es vor zwei Jahren als wir Rekrutierung angefangen haben.

00:32:16: mit Ivy Ist eine Software, die ist KI basierend.

00:32:24: Und damit bewertet man die Stärken und Interessen von Menschen.

00:32:29: Muss man fünfzehn Minuten Spiel spielen?

00:32:31: Das ist heißer Scheiß kann man nicht anders sagen!

00:32:33: Wir hatten hundert Bewerbungen und unser Personaler der super ist.

00:32:37: Der hat aber sehr viele Leute immer rekrutieren müssen weil er immer wieder viele verloren hat... ...und dann konnte er sich konzentrieren auf weniger.

00:32:44: Das war die KI-Software, die uns am Anfang unglaublich viel geholfen hat.

00:32:49: Und dann hat Andrea angefangen, Support-Prozesse mit normaler Softwareautomatisierung zu machen und wir haben angefangen auch andere Werkzeuge zu nutzen.

00:32:59: Firm Video, euer Landing Page und inzwischen machen wir auch so Image Videos.

00:33:06: unglaublich.

00:33:06: es gibt auch Deepfake Achim als Video.

00:33:10: Ich hätte gerne zwanzig Kilo weniger in dem Film, aber die KI hat eher noch mein Gewicht nach oben geschoben was irgendwie lustig ist.

00:33:18: Aber das Giraffenvideo habe ich jetzt gerade, dass es mir gerade in den Feed gespült war.

00:33:23: Gibt's da mehrere oder ist das das eine?

00:33:26: Es gibt glaube ich zehn auch mit Aliens und auch mit Godzilla und King Kong auf wenn wir sie nicht so nennen dürfen.

00:33:33: Und nun muss man sagen damit werde ich keinen Kunden gewinnen!

00:33:36: Wir wollen Neukunden finden.

00:33:38: Was passiert ist, dass wir lernen wie es geht.

00:33:42: Unsere Wirtschaftsinformatikerin, die probiert das und wird immer besser.

00:33:47: Irgendwann wird Quentin Tarantino anrufen und sagen ich brauche hier mal jemanden der hilft.

00:33:53: Also mit KI muss man ja lernen!

00:33:56: Das ist eine Chance, die wir gesehen haben.

00:33:58: Immer besser werden... Ich selber bin jetzt kein großer Promter oder sonst was.

00:34:03: aber auch wir haben im Personalbereich Sachen gemacht So was die Co-Pilot hilft.

00:34:09: Und es hat geholfen, dass unsere zwei großen Auftraggeberinnen auch eingestiegen sind.

00:34:13: Die haben also angefangen uns Software zur Verfügung stellen eine Arbeitsplatzumgebung und KI Funktionalitäten von uns zu verlangen wenn man so will und sozusagen nutzt das jetzt bitte.

00:34:24: Das hat uns geholft.

00:34:26: Der beste Deal des Sages folgt dem Podcast und hinterlasst uns gerne eine Bewertung.

00:34:31: du zahlst dafür keinen Kaufpreis und hast einen wöchentlichen Return on Invest.

00:34:36: Mit deinem Abo kann ich noch mehr spannende Unternehmer vor das Mikrofon holen.

00:34:40: Danke dir und weiter geht's mit der Folge!

00:35:05: Arno oder Penta Caps, die also unter einer Million sind eher unter hunderttausend Ebit.

00:35:13: Da kauft man ja die nächsten zwei drei Jahre wenn man zwei drei Multiple hat.

00:35:17: Wir haben zweieinhalb bezahlt.

00:35:19: tatsächlich haben wir gerechnet was stabiler Umsatz ist wenn der Geschäftsführer sich vernünftig bezahlt und der Inhaber hat sich kein vernünftiges Geschäftschirmsgehalt bezahlt.

00:35:27: das mussten wir raus rechnen.

00:35:29: dann braucht man Betriebsmittel in dem Unternehmen also betriebsnotwendiges Kapital.

00:35:34: Das musste drin bleiben.

00:35:35: Der Inhaber dürfte nicht alles rausnehmen.

00:35:38: und die Frage, was war der Kaufpreis?

00:35:40: Also wir haben letztendlich zweitensfünfzigtausend Euro bezahlt.

00:35:43: Was nicht viel ist für eine Firma, die dreihunderttausende Cashflow macht im Monat.

00:35:47: aber wir haben natürlich auch eine ganze Menge Themen mitgeerbt.

00:35:50: da waren das hatten wir eben gesehen.

00:35:52: Wir hatten eine Kunde, die wir nicht mehr haben.

00:35:54: Die hat große Haftungsschäden bei uns gelten gemacht.

00:35:57: es wurde immer mehr zweihundertausend euro.

00:36:00: Wir haben nachher nicht zweieinhalb Tausend Euro bezahlt, aber es war eben so ein Damokusschwert.

00:36:04: Das hing da!

00:36:05: Das mussten wir managen.

00:36:07: und das ist zum Thema.

00:36:08: der Inhaber hat gesagt kein Problem.

00:36:10: ich habe vorher zehn tausend euro bezahlt.

00:36:11: in dem Jahr davor ist kein problem wie einige.

00:36:13: nun schon Was finde ich?

00:36:16: Das zweite thema war organisational debt.

00:36:19: Wir haben in Summe vierhunderttausend eure ausgegeben um Personal- und Management issues zu beseitigen.

00:36:27: Das findet man in der Due Diligence nicht.

00:36:29: Das ist das, was ich mit Leichen im Keller meinte oder offensichtliches, was man nicht merkt.

00:36:33: Du kannst ja nicht mit allen Interviews führen!

00:36:36: Wir haben mit vier Leuten gesprochen – die waren gut, das waren vier von den Seniors.

00:36:41: Nur einer von ihnen ist da und von sechs Seniors sind fünf gegangen weil sie selbst wollten oder wir gedacht haben es passt nicht mehr.

00:36:49: Und diese Vierhunderttausend muss man natürlich irgendwie auch mit einberechnen.

00:36:54: Und jetzt kann man sagen, zweihundertfünfzigtausend ist nicht viel Geld.

00:36:58: Ich würde sagen ja dafür haben wir Cashflow gekriegt.

00:37:00: aber wenn man es in Summe rechnet haben Andrea und ich über eine Million inzwischen investiert um die Firma erst mal zu erneuern.

00:37:09: Das Gleiche gilt für Rückstellungen.

00:37:10: das sind so du fängst an Themen zu identifizieren.

00:37:14: dann sagst Wenn deine Rückstellung da ist und dies nicht gerechtfertigt musst du sie auflösen.

00:37:19: und da musste sich versteuern als Gewinn.

00:37:24: Das Target war das günstigste vom Kaufpreis alleine, was wir bekommen haben.

00:37:29: Aber nicht vom Aufwand, den wir danach erlösen müssen.

00:37:31: Wir haben eine Million investiert und das meiste haben wir aus dem Cashflow genommen, was natürlich schön ist.

00:37:36: Ja

00:37:38: jetzt lasst uns mal so ganz einmal in diesem zweiten Deep Dive.

00:37:43: also Wir stellen uns vor, du kommst zur Tür rein.

00:37:48: Du stehst davor fünfzig oder achtzig Mitarbeitern die dich eigentlich nicht kennen und vielleicht ihren alten Chef vermissen und jetzt eigentlich wissen wollen.

00:37:58: also wer ist denn jetzt der Mensch?

00:37:59: Oder die beiden Menschen?

00:38:02: Und was ändert sich jetzt ein?

00:38:04: Lass uns da vielleicht nochmal so ein bisschen reingehen.

00:38:08: Wie bist du nach der Übernahme Es hat vorgegangen, um zu verstehen wer im Team wirklich zu dir oder zur Zukunft von Conways passt.

00:38:17: Das erste Konzept ist dass man hundert Tage nichts tut und lernt.

00:38:22: Und das ist für jemand wie dich oder mich, für Andrea die in Startups oder in Management Positionen waren sehr ungewöhnlich weil typischerweise musst du in hundert Tagen zeigen, dass es drauf hast sonst bist du deinen Job los.

00:38:35: Hier ist es anders, du musst hundert Tage zuhören und lernen.

00:38:38: Wir haben mehr gemacht in ersten Hundert Tagen aber im Grunde genommen stabilisiert damit das Unternehmen nicht auseinander fällt.

00:38:47: wir haben ein Video gedreht.

00:38:48: Anna Strittmatter eine Kommunikationsberaterin und Wieland Schult der das video gedrehte haben mit uns ein video gedretet weil wir haben vierundzwanzig sieben stundenbetrieb das heißt wir haben alle Mitarbeiter nicht auf einmal bekommen.

00:39:01: dieses video haben wir allen zur verführung gestellt an beiden standorten Und dann haben wir am, wir haben am zwölften Dritten, im Zweifel, in Zwei-Tausend, vierundzwanzig gekauft.

00:39:09: Am dreizehnten Dritten waren wir in Berlin, dem größeren Standort.

00:39:13: Am vierzehnten dritten waren bei den Hagenow bei Schwerinn.

00:39:16: der Gründer durfte sich verabschieden oder hat sich verabschiedet.

00:39:19: Der war schon aus krankheitsgründenden Jahren nicht in Betrieb.

00:39:23: Seine Tochter hat das gemanagt sehr erfolgreich aber mit wenig Aufwand weil sie selber eine große Firma hat.

00:39:29: und so haben wir uns dann vorgestellt.

00:39:33: Und dann haben wir angefangen.

00:39:33: Wir waren jeden Tag im Betrieb, das ist glaube ich etwas was ich eben empfehlen kann.

00:39:38: Ich war da in Hagenau, Andrea hat es überwiegend in Berlin gemacht und wie merkt man dann ob wer richtig ist und wer nicht?

00:39:47: Das merkst du sofort nicht!

00:39:49: Also du merkst wer mit dir arbeiten will.

00:39:50: Manche haben sich sofort gedreht, haben gesagt danke dass ihr da seid, wir arbeiten gerne mit euch.

00:39:54: Andere waren sehr skeptisch aber das müssen nicht unbedingt diejenigen sein die nicht passen sondern manche Leute sind eher analytisch und vorsichtiger.

00:40:05: Also, was merkt man dann?

00:40:06: Die Standortleiterin Hagenu hat sich fünf Tage bevor wir übernommen haben krank gemeldet.

00:40:12: Dann denkst du ok, guck mal die ist nie wiedergekommen.

00:40:15: Die war einfach nicht mehr da.

00:40:17: Dann weißt du okay sie hat sich entschieden nicht mit Andrea und mir zu arbeiten.

00:40:22: Haben aber nichts.

00:40:24: Und dann haben wir systematisch die Achtzig Kollegen bewertet.

00:40:28: Wir haben uns angeguckt, wie ist ihre Leistung und Kompetenz?

00:40:32: Wie ist ihr Verhalten?

00:40:33: Wie oft sind die krank?

00:40:35: Was machen sie eigentlich so im

00:40:36: Unternehmen?".

00:40:38: Und dann haben wir angefangen zu gucken.

00:40:40: Also... Wir haben tatsächlich sehr schnell auch Menschen entlassen, weil wir gemerkt haben, die sind toxisch.

00:40:47: Die hätte man auch schon für fünf Jahre entlassen können.

00:40:49: Das war traurig.

00:40:52: Ander wiederum!

00:40:53: Und das ist eine der Sachen neben KI, Korbis auch spannen machen.

00:40:57: Mitarbeiter wollen Probleme lösen und da machen die alles für, egal was sie verdienen!

00:41:02: Ich habe gedacht es sind Quereinsteiger, die brauchen einen Job.

00:41:04: wenn die schnell genug auf den Baum kommt, wird dem eingestellt und macht daneben ein Job.

00:41:08: Das Gegenteil ist der Fall.

00:41:10: Die wollen Probleme Lösen und wollen ihren Endkunden die Anrufende oder Schreiben helfen.

00:41:16: Und das hat man gemerkt von den Achtzig sind nachher dreißig nicht mehr da gewesen.

00:41:22: also die meisten haben wir tatsächlich entlassen und haben zwanzig neue geholt.

00:41:28: Und die zwanzige haben auch überwiegend nicht gepasst, dann haben wir noch mal zwanzich neue gehult und die haben da gepasst.

00:41:35: Wir haben Leute mit wenig Stunden praktisch auch irgendwann entlassen und gesagt, wir brauchen so viel Training für KI, wir konzentrieren uns auf Menschen mit mindestens fünfundzwanzig Stunden pro Woche.

00:41:50: Also ich glaube der Hauptpunkt ist Dasein!

00:41:53: da sein, mit Menschen arbeiten.

00:41:55: Sie stärken und herausfinden wer sich in der neuen Geschäftsführung und der neuen Wille zurechtfindet?

00:42:03: Und ich glaube das erinnere ich sozusagen aus meiner eigenen Erfahrung mit der Übernahme entweder also das war sozusagen in Beratungsmandaten aber eben tatsächlich auch in einer anderen Firma die ich übernommen habe.

00:42:18: Der Impuls ist sozusagen sehr schnell da erstmal alles aufzuwirbeln.

00:42:24: Hier müssen wir was ändern, da müssen wir etwas ändern und diese Vorsicht irgendwie quasi zu haben.

00:42:30: Weil das kann sozusagen ein System sehr schnell zerbrechen lassen Und auf der anderen Seite ist aber sozusagen das Sitzieren dann aber sozusagen genau hinzugucken okay?

00:42:42: Was für Menschen habe ich eigentlich in der Organisation?

00:42:46: Ich glaube es gibt ganz viele Probleme die man ansprechen kann.

00:42:49: Aber was für Menschen hab' ich da eigentlich?

00:42:54: passen die eigentlich zu uns und wie gehe ich damit vor?

00:42:57: Und dann aber auch harte Entscheidungen zu treffen, mit wem will ich da in die Zukunft gehen.

00:43:01: Ja,

00:43:01: das ist ein guter Punkt!

00:43:02: Ich meine, wie hast du es rausgefunden?

00:43:06: Ich habe damals als sich die Firma übernommen haben tatsächlich... ich hab den Fehler gemacht dass ich das sozusagen nicht systematisch gemacht habe sondern wie so rein nach dem Bauchgefühl und tatsächlich auch zu schnell gemacht.

00:43:17: und daran habe ich sozusagen ein paar habe ich auch Unruhe reingebracht, konnte es aber quasi dann mit der Zeit wieder auffangen.

00:43:25: Aber tatsächlich die Beibi-Bibel ist sozusagen nicht gelesen.

00:43:31: zum dameligen Zeitpunkt und musste dann über viel hin und her und drumherum arbeiten, musste ich wieder ein bisschen den Turn around für mich finden.

00:43:44: Das war anstrengend!

00:43:47: Es ist glaube ich und du hast sicherlich auch ein hundert Punkte Plan gehabt, so wie wir den alle haben.

00:43:51: Also Andrea und ich haben auch Hundert Punkte Pläne gehabt.

00:43:55: Und nachdem eben von sechs Seniors nur noch der Cheftechniker übrig war, glücklicherweise die anderen sich entwickelt haben, haben Andrea und Ich jeweils drei Jobs gemacht.

00:44:05: Wir haben uns dann überlegt stellen wir schnell neue Leute ein oder machen wir die Jobs erstmal selber?

00:44:10: Das haben wir gemacht!

00:44:12: Und Andrea hat sehr viel im Support, also sie ist unsere Finanzgeschäftshöhlen und Personal.

00:44:16: Das heißt ja im Betrieb, die meisten Jobs hat dann vieles vereinfacht auch mit Automatisierung.

00:44:24: Wir haben das Management gestärkt.

00:44:25: wir haben einfach mal gesagt wir erhöhen jetzt die Gehälter, wir schaffen gleiche Anreizsysteme.

00:44:30: Jetzt haben wir später mit den Mitarbeitern auch gemacht.

00:44:32: Wir sind weg von Mindestlohn was in dieser Industrie sehr typisch war.

00:44:36: Wir zahlen deutlich über Mindestlohnen, wir wollen Kompetenz und Leistung haben Die Kultur auch verändert, aber die hundert Punkte Pläne haben wir natürlich gehabt und wir mussten uns echt zurückhalten.

00:44:47: Also so wie du es beschreibst... Man kann da was kaputt machen und das hat über ein Jahr gedauert bis Andrea und ich das irgendwie durch drungen hatten, was es da ist.

00:44:58: Also du wirst auch ne Nemesis gehabt haben, irgendein Hauptthema was dich genaft hat.

00:45:02: Weiß nicht was dein Thema war?

00:45:03: Was war dein Thema?

00:45:04: Weißt das noch das schwierigste?

00:45:05: Ja es war sozusagen tatsächlich der Vertrieb weil ich wollte so sagen dazu beitragen dass quasi das Kerngeschäft wieder rund läuft oder sozusagen nicht so holbrig und da habe ich mir natürlich dann den ganzen Pipeline eingeguckt und vorne im Vertrieb hab ich erstmal unruhe gestiftet und das hat plötzlich aber dazu geführt dass sozusagen das noch unruhnder lief und plötzlich bekommst du so ein Gesamtsystem, kommt ins Wanken wenn du vorne an der Vertriebsstelle.

00:45:35: die halt funktioniert aber nicht so wie man das sich als Startup Gründer sozusagen wünscht.

00:45:44: Das war dann wirklich herausfordernd da wieder Ruhe reinzubringen.

00:45:49: Andrea und ich hatten zwei andere Themen, also wir haben natürlich auch Fehler gemacht.

00:45:54: Und natürlich haben wir auch Sachen kaputtgemacht.

00:45:56: Irgendwie will man dann doch was verändern aber es haben wir jetzt nicht lebensbedrohlich.

00:46:03: Bei Entscheidungen die nicht lebends bedrohlig sind bin ich schnell.

00:46:06: wenn's die Firma umhauen kann dann eben nicht den größten Kunden einen der drei größte Kunden zu kündigen.

00:46:14: das war schon die schwierigste Entscheidung die wir gefällt haben.

00:46:17: Aber für Andrea war das Thema Einsatzplanung.

00:46:19: Das hat sie sich genommen, vielzwanzig Sieben Nachtschicht immer ist jemand da und wir hatten... Als wir es übernommen haben war der Sommer bevor und wir haben zwei Bereiche die unheimlich im Sommer aktiv sind nämlich Veranstaltungs-Hotlines mit den ganzen Sommerfestivals und anderen Und das zweite war Kühlanlagen Die im Sommer typischerweise ausfallen und diese beiden Themen haben an den Aufwand verdoppelt sozusagen in der Firma.

00:46:45: Also Andrea hat monatelang mit Excel und anderen versucht es hinzukriegen, dass wir die richtigen Leute an der richtigen Stelle hatten.

00:46:52: Bei mir war's so... Die Standortleiterin hat auch die Abrechnung gemacht für eine der drei großen Kunden in der Energiewirtschaft.

00:46:59: Ich hab sie nicht verstanden, die Aberechnung.

00:47:02: Das erste Mal hat sie in der Krankheit das noch gemacht, ist kurz ins Büro gekommen, dann war sie weg!

00:47:07: Und ich habe sie ja nie gesehen.

00:47:09: Wir brauchten aber die Aerechnung.

00:47:11: Das waren Drittel unseres Umsatzes.

00:47:14: Dann habe ich Reverse-Engineering gemacht und habe gesagt, wie hat sie den Umsatz hingekriegt?

00:47:20: Ich war drei Monate fix und fertig, weil ich abregnete mein Spezialgebiet.

00:47:24: Aber es war wirklich schwer!

00:47:27: Als wir die beiden Sachen hingekriegt hatten, waren wir beide mit unserem individuellen Thema sehr glücklich und konnten die anderen machen.

00:47:36: Die Hundertpunkte haben wir beide abgearbeitet in Summe.

00:47:40: Es ist eine normale Firma seit ungefähr einem halben Jahr.

00:47:42: Die Bretter sind dicker, also wie Finanzierung mit Banken hinkriegen, Neukundengeschäft was du beschreibst.

00:47:49: Da haben wir nach wie vor unsere Themen KI einzuführen.

00:47:53: Wir haben zweihunderttausend Euro als Investitionskredit reingeruelt von der mittelständischen Beteilungsgesellschaft und als stille Beteidigung.

00:48:00: da hatten wir schon mal Hunderttausehen geholt damit wir KI investieren können.

00:48:03: das können wir nicht aus dem Cashflow nehmen.

00:48:06: Aber die Bretter sind dicker, aber es ist nicht mehr so chaotisch wie am Anfang.

00:48:12: Wie du es wahrscheinlich auch erlebt hast, wenn man so ein Thema übernimmt hat man am Anfang erst mal das Gefühl Gott hier ist alles drunter und drüber und ich krieg's irgendwie nicht hin.

00:48:20: Ja total!

00:48:22: Wie würdest Du sagen?

00:48:24: Wie trennst Du Dich von jemandem der meinetwegen loyal war, aber nicht mehr passt?

00:48:31: Wie machst du das sozusagen in speziell eurer Branche, in der es ja gar nicht so leicht ist Leute überhaupt zu finden die Lust haben auf diesen Job?

00:48:41: Wir finden uns schon übrigens sehr gut Leute weil wir die Rekrutierung umgestellt haben.

00:48:46: Das war gar nicht das Problem.

00:48:47: deswegen war's gut dass wir es umgestellt hatten.

00:48:49: aber der Trennungsprobe... wir sind menschlich.

00:48:51: also das ist was Andrea und uns immer wichtig waren.

00:48:53: Also wie trennt man sich da?

00:48:55: wenn jemand toxisch ist es einfach Ja wir hatten jemanden der sexuelle Belästigung als Thema hatte Da bist du ganz schnell dabei, das haben wir innerhalb von vierundzwanzig Stunden gemacht.

00:49:06: Wenn jemand sehr gut ist und nicht passt dann haben wir uns wirklich zusammengesetzt, haben gesagt was wir sehen wie wir helfen können.

00:49:16: Wir machen auch Outplacement wenn es darauf ankommt aber im Grunde genommen sagen wir sehr klar was uns nicht gefallen hat und was wir aber schätzen.

00:49:23: Also zum Beispiel ich habe in meinem Leben leider sehr viele Menschen entlassen da müssen weil ich oft dafür geholt worden bin.

00:49:30: Aber Ich glaube Also menschlich zu bleiben, das war gut.

00:49:36: Das hat gut funktioniert und wenn es nicht Andrea und ich wären mit unserem hohen Anspruch für die Zukunft dann wärst du wahrscheinlich auch noch zehn Jahre hier.

00:49:44: aber wir müssen jetzt was verändern.

00:49:46: Ich würde sagen in offener Form Und dann so dass man mit der Person auch eine Alternative findet und hilft im Zweifelsfall und sagt sowas kann ich jetzt tun wie kann ich anrufen?

00:49:57: Die meisten wollen das nicht die meisten wollen selber suchen.

00:50:00: Manchmal ist es eine Abfindung.

00:50:02: Wir haben zwei Kollegen gekündigt, die über zwanzig Jahre dabei waren – auch zwei der Seniors.

00:50:10: Dann zahlst du ihm, ich glaube wir haben sieben und acht Monate Freistellungen bezahlt und noch eine Abfindenung und den geholfen.

00:50:17: aber die meisten Menschen wollen dann nicht wirklich Hilfe.

00:50:19: das muss man aussagen weil wir bis dann das Feindbild.

00:50:22: also ich würde sagen menschlich und ehrlich auf der einen Seite und trotzdem akzeptierend, dass du ja die Person bist, die gekündigt hat also auch ein Feindbild bist.

00:50:32: Und manchmal hilft es auch wenn man sagt Achim ist ein Arschloch!

00:50:35: Der hat mich jetzt gekündig, der weiß nicht wovon er redet.

00:50:38: Das akzeptiere ich und sage okay dann ist das so Dann besser ich als die anderen.

00:50:44: Und wenn du jetzt sagst, ihr euch gelingt ist inzwischen sehr gut zu rekrutieren.

00:50:51: Das heißt was habt ihr im Rekrutierungsprozess umgestellt?

00:50:54: Dass er sagt wie jetzt findet ihr die richtigen Leute und auch der Anzahl, die ihr braucht?

00:51:03: Also wir hatten einen großartige Personal.

00:51:05: Andreas ist ein großartiger Rekutierer.

00:51:07: schon immer gelesen Das war ein Glücksfall, das kann der besser als ich.

00:51:10: Ich krieg gut hier wirklich gerne aber er macht es so nonschalant und wirklich großartig.

00:51:15: also das war schon da.

00:51:17: was haben wir geändert?

00:51:17: Wir haben die Gehälter verstetigt.

00:51:19: früher wurde nach Stunden bezahlt.

00:51:21: wir haben die gehälte angehoben und verstetigt.

00:51:23: das war eins.

00:51:24: das hat geholfen.

00:51:25: das zweite ist Ivy führt tatsächlich dazu dass man stärken und Interessenprofile fragt und das ist viel netter als nach Hobbys zu fragen oder jemandem Lebenslauf auseinanderzunehmen Weil fast alle, die bei uns arbeiten haben irgendwo mal was anderes gemacht oder vielleicht auch Lücken drin.

00:51:42: und dieses Poster-Syndrom hat man sowieso dann so dass man denkt ah, die nehme ich doch nicht.

00:51:48: Ich habe nie bessere und lustigere Gespräche geführt weil um ein Beispiel zu nennen es gibt fünfzehn Dimensionen die wir fragen, die man spielerisch ermittelt Und es gibt eine Dimension die für uns wichtig ist nämlich künstlerische Interesse.

00:52:03: In einem Callcenter brauchst du kein künstlerisches Interesse, was du brauchst ist Stabilität und das machen was eben erforderlich ist.

00:52:12: Und es ist ziemlich klar vorgegeben.

00:52:14: also redig mit den Menschen darüber.

00:52:16: ich muss nicht über Hobbys reden kann nur sagen deine starke ist kreativ zu sein künstlisch usw.

00:52:20: wie lebst du das aus?

00:52:22: Weil in der Firma nicht.

00:52:23: Und dann erzählen die mir, dass sie Fotografen sind und Musiker und DJs und was sie alles machen?

00:52:30: Ich habe nie lustigere Gespräche geführt.

00:52:32: Spannend!

00:52:33: Ja okay...

00:52:34: Das merken Menschen und ich glaube das hat auch geholfen.

00:52:37: und wir rekrutieren anders.

00:52:38: Wir rekrutiren Leute über Schrift, nicht über Telefonie und wollen wissen ob sie KI-affin sind.

00:52:46: Also ihr müsst jetzt keine KI-Experten sein, aber sie müssen sich doch einlassen.

00:52:49: Und das hat vieles geändert in die Gesprächen.

00:52:54: Habt ihr denn... also das eine ist ja quasi sozusagen die richtigen Leute finden, das andere ist ja auch quasi die richtige Leute halten?

00:53:02: Was habt ihr intern vorgenommen?

00:53:04: dass er Die, also ich vermute mal das über die Zeit ist dann so ein bisschen der Motivationspegel singt.

00:53:11: Dann vielleicht auch ein bisschen wenn son Betrieb nicht mehr so richtig gut gefüttert.

00:53:15: Was habt ihr da für einen neuen Schwung reingebracht?

00:53:18: Dass sie gesagt hat?

00:53:19: jetzt machen wir neue Aktionen.

00:53:22: Wir wollen mehr Mitarbeiter Engagement und so weiter.

00:53:25: was habt ihr gemacht?

00:53:27: Also wir haben ein paar Artok-Sachen gemacht, also zum Beispiel einen Trainer reingeholt Dieter Stonzig, unseren Senior Berater.

00:53:33: Der war bei EON und hat thousand three hundred Leute aufgebaut.

00:53:36: Er ist zwar Rentner einer der besten Tennis Spieler Deutschlands das macht er hauptsächlich aber er hat gesagt Achim für dich mache ich das und hat uns geholfen.

00:53:44: und dann sage ich naja wir machen jetzt Training Wir wollen das Management motivieren und alle drei Monate machen wir Management Offside.

00:53:49: Das gab es früher nicht Und wir wollen die Agents so heißen die bei uns Customer representatives für unsere heute fünfzehnten Auftraggeberin.

00:53:58: Zusätzlich Schule, da mache ich für euch, kann nicht!

00:54:00: Habe ich selber gemacht?

00:54:01: Hat er auch gemacht?

00:54:02: also das hat geholfen.

00:54:03: intensives Training.

00:54:06: Ich habe es auch gemacht wobei ich kein guter Trainer bin und mich im Call Center Bereich nicht auskannte.

00:54:10: aber Es waren ein paar simple Sachen.

00:54:12: Das haben wir gemacht.

00:54:13: Dann gibt es etwas zum Feedback.

00:54:17: Es wird ja immer gesagt dass die Generationen unterschiedlich sind.

00:54:20: Es gibt wahrscheinlich so einen Trend auch, dass Menschen sehr viel Feedback wollen.

00:54:24: Aber nicht alle Menschen!

00:54:25: Manche Menschen wollen auch in Ruhe gelassen werden und wir haben im Onboarding ein Verfahren entwickelt das heißt, eins, eins drei sechs drei Atenen.

00:54:36: Genau, Aten ist eine Postleitzahl von Altstadt Aten Und im Grunde genommen ist damit das Feedback strukturiert.

00:54:45: Eins für erster Tag, eins für erste Woche, drei für dritte Woche, sechs für sechste Woche, dreifür dritter Monat.

00:54:53: Weil die meisten Menschen kündigen sofort am ersten Tag also nicht.

00:54:56: wenn sie gehen dann vielleicht nicht Aber beim ersten tag kommt der Realitätscheck.

00:55:01: Die sagen dann wow der Achim hat mir dieses Jahr alles erzählt ist ganz anders.

00:55:06: Also am ersten Tag, wir haben das auch aufgeschrieben.

00:55:09: Kann ich dir mal schicken?

00:55:09: Es gibt so Blatt da steht genau drauf welche Fragen stellt man am ersten tag und was soll das Ergebnis sein.

00:55:16: Und dann hat man es nach einer Woche wieder.

00:55:18: Dann haben wir on-boarding gemacht.

00:55:19: die haben alle Kollegen kennengelernt und arbeiten jetzt schon Mal mit und Training gehabt Nach drei Wochen wieder und dann muss man's nicht mehr so oft machen.

00:55:26: also eins eins drei sechs drei Aten feedback verfahren ist unser Weg Mit Menschen sehr früh in Kontakt zu kommen und zu bleiben.

00:55:34: und die wissen In der zweiten Woche, ich brauche jetzt nichts sagen.

00:55:37: Weil in drei Wochen habe ich meinen nächsten Termin, der ist sowieso da.

00:55:41: Das haben wir gemacht und das hilft tatsächlich im Onboarding Menschen nicht zu verlieren die man nicht verlieren will.

00:55:51: Und wir sind einfach auch nett.

00:55:52: also das muss man auch so sagen.

00:55:53: Also Customer Service Leute sind nett und nicht nur zu ihren Anrufenden sondern auch zu Ihren Kollegen und Kolleginnen.

00:56:01: Das hilft glaube ich auch wenn Also, wir sind keine Soziopathen dabei oder sonstige wo man sagt Gott den Typen versteckt man lieber sondern im Gegenteil.

00:56:09: Es ist eine angenehme Umgebung und auch sehr eng ein bisschen vielleicht wie in so einem OP Raum wo man als Ärzte mit dem Patienten arbeitet.

00:56:18: hier ist es so du hast eben echte Kunden anliegen in der gleichen Minute Muskeln lösen.

00:56:23: das haben wir gemacht.

00:56:23: Ja Ist das ein Dokument was du sozusagen der Community Community zur Verfügung stellen würdest?

00:56:29: Ist das öffentlich oder ist da so ein Erende?

00:56:33: Ja, okay.

00:56:35: Dann würde ich anbieten, das verlinke ich in die Show Notes und ich glaube es ist total spannend für viele andere Unternehmer wie man so ein gutes Feedback ja dann in diese Onboarding-Kultur oder diesen Onboardingprozess natürlich mit einbaut.

00:56:51: Kannst du gerne machen?

00:56:52: Ist kein Geheimnis!

00:56:53: Gegenteil, ich freue mich wenn es andere Leute auch faszinierend finden.

00:56:59: Genau, das ist sozusagen jetzt so ein bisschen auch meins.

00:57:01: Ich mag das Thema Lernen und da können wir auch gleich noch mal einen Satz zu sagen ich mag das Lernen eben auch ganz gut.

00:57:07: Ja, ich bin Sohn von zwei Lehrern und bin irgendwie in diese Unternehmerrichtung eier als klar in dieser Unternehmer Richtung sozusagen abgerutscht.

00:57:16: und dieses jetzt zu verbinden so Unternehmertum und lernen dass so ein bissel der eigentliche Purpose warum mich ja quasi mit diesem Podcast starten oder gestartet bin.

00:57:25: und so wenn du Heute diesen Prozess nochmal neu anfangen würdest.

00:57:30: Was würdest du beim Kauf oder bei der Integration anders machen?

00:57:36: Ja, auf jeden Fall würde ich schneller sein bei der Integration!

00:57:41: Es gibt so Menschen das sagen fast alle Gründer und wir beide bei EU sind die meisten.

00:57:45: ja mit über hundert Mitarbeitern und einer Million Umsatz... zehn Mitarbeiter in einem Millionen Umsatz.

00:57:50: also man hat immer die Situation dass man mal jemand kündigen muss Und meisten von uns sind Menschen und machen es zu spät.

00:57:58: Also die meisten Entscheidungen, die Andrea und ich gefällt haben, hätten wir wahrscheinlich doppelt so schnell fällen können oder in der Hälfte der Zeit.

00:58:04: Das würde ich anders machen.

00:58:06: Da sind Andrea und dich uns auch einig!

00:58:07: Wir gucken auch manchmal zurück und sagen was würden wir anders machen?

00:58:10: Schneller entscheiden vielleicht doch ein paar Sachen schneller ändern.

00:58:15: Worüber ich nachdenke ist der dritte Kunde.

00:58:17: Wir haben eine Kundin eben gekündigt weil wir zweihunderttausend Haftungsschäden angemeldet bekommen haben.

00:58:24: Am Ende, Andrea hat das super alles gemacht.

00:58:26: Die ganzen Details sind siebzigtausend Euro noch schädenoffengeblieben und die hat unsere Versicherung bezahlt.

00:58:32: Und die hatte uns auch nicht gekündigt sondern im Gegenteil, die arbeitet gerne mit uns zusammen.

00:58:36: Also da hätte man vielleicht die Kunden behalten können.

00:58:39: Da denke ich mal drüber nach.

00:58:42: Was ich auf jeden Fall anders machen würde ist im Suchprozess weil es es beschleunigt und den Suchraum erbreitet.

00:58:51: Ich hätte doch dass Das Retainer-Kaufmandat, das Suchmandat jemand gegeben.

00:58:58: Wir haben mit einem Berater gearbeitet, Patrick Thais ist ein großartiger Typ.

00:59:03: Das sind zwischen selbstständig war damals bei Elm und der Expert Und wir haben von ihm wissen wollen wie so einen Kaufmandat geht und er hat uns das erklärt.

00:59:11: Es kosten ein paar tausend Euro im Monat irgendwas zwischen drei und sieben je nachdem was man sucht.

00:59:15: Aber es gibt zwei Gründe wo man das machen sollte.

00:59:18: Wir wollten selber machen.

00:59:19: Also Andrea und ich sind auch Lehrer oder ihr Vater ist auch Professor, also Bildungs-Kinder.

00:59:25: Wir lernen immer gerne dazu.

00:59:26: Und deswegen haben wir gesagt, wir machen es selber.

00:59:28: Aber was so ein Berater bringt, ist mehr Credentials, also mehr Erfahrung und damit auch bei den Brokern die Möglichkeit ernsthaftig Zeit zu kriegen.

00:59:41: Ja okay.

00:59:41: Broker haben uns immer gefragt im Grunde genommen wollen sie sofort fragen Kannst du das finanzieren und bezahlen?

00:59:46: Das interessiert dich als Einziges, nichts anderes.

00:59:48: Sind sie in den Sinn netter und fragen dich über Industrie oder was anders.

00:59:52: Aber wenn du so ein Berater hast der sagt dir das und sagt pass auf hier die wollen das kaufen haben das Eigenkapital das funktioniert ist das erste.

01:00:02: das zweite ist er guckt breiter.

01:00:05: wir haben fünfhunderttausend Eigenkapitel btb plus berlin plus hundertfünfzig Kilometer gesucht.

01:00:11: Der guckt auf mal und hat uns vielleicht auch was angeboten, was eine Million e-Bit gewesen wäre.

01:00:16: Oder eine andere Position?

01:00:18: Cowboys hätten wir nie gefunden!

01:00:19: Cowboys waren Mecklenburg-Vorpommern annunziert also in den DUB oder Next Change war es gar nicht zu haben.

01:00:27: Also imsofern das würde ich auch ändern Ich würde heute dem Prozess beschleunigen und einfach jemand bezahlen

01:00:35: Aber auch für die anderen.

01:00:36: Ja, und insbesondere wenn ihr jetzt sozusagen kalkuliert habt eure zwanzig Kha pro Monat sozusagen an Gehältern die ihr finanzieren müsst.

01:00:45: Also zwanziger ist nicht nur das Gehalt wir haben es ja genau also alles zusammen.

01:00:52: Achim Vielen, vielen Dank für die Einblicke in sozusagen eure Welt.

01:00:57: In diese zwei Bereiche das eine immer den ganzen Suchprozess, das zweite dieser Restrukturierung oder Integration je nachdem wie man es nimmt.

01:01:06: Das sind ja zwei ganz unterschiedliche Phasen und ich nehme so ein bisschen mit.

01:01:10: also die Suche ist das Eine.

01:01:14: Man muss ja quasi wirklich im Detail gucken was Äh was, wie funktioniert dieser Suchtprozess der an sich und du hast es einer Maschine gesagt.

01:01:25: Man will ja lernen irgendwie der ist ja spannend an sich äh für sich normal.

01:01:30: und der zweite Part der quasi dann die Integration.

01:01:32: also Wie gelingt das eigentlich ein Unternehmen?

01:01:35: Dann zu übernehmen und mit dem Abschluss des Kaufvertrages ist es ja selten irgendwie dann getan sondern dann muss nochmal ähm Ja richtig Zeit investiert werden.

01:01:43: Und ähm Die ja die Arbeit kommt erst danach.

01:01:47: Also Daher vielen, vielen Dank für diese ganzen Insights und genau an alle Zuhörer da draußen.

01:01:54: Wenn ihr gerade selber auf der Suche seid oder vor einer Übernahme steht dann darf ich euch sozusagen die neue Bipreneur Community empfehlen.

01:02:04: Wir starten mit der jetzt gerade durchs.

01:02:07: wir versuchen da ganz viele Informationen also zum Beispiel auch deinen Schieter zur Verfügung zu stellen Wollen sozusagen eben dazu beitragen, dass sich diese Zarscher eben halt auch entsprechend wie austauschen können auf diesem Prozess der Suche.

01:02:22: Daher vielen Dank für deine Zeit und die ganzen Inhalts.

01:02:26: Sehr gerne!

01:02:27: Es war sehr spannende... Also ich durchlebe es nochmal.

01:02:31: Und das ist ein schönes Durchleben tatsächlich.

01:02:34: Das ist ein Schönes?

01:02:35: Okay, das ist ja gut normales Feedback.

01:02:38: Arjen, vielen Dank.

01:02:39: Ich bin sicher wir sehen uns irgendwann bald mal in Berlin und dann quatschen wir auf den Kaffee

01:02:45: Oder in Hamburg, ich mag Hamburg.

01:02:46: Moin moin sozusagen!

01:02:47: Ja genau.

Über diesen Podcast

Die buypreneur-Dokumentationsreihe erzählt die Geschichten einer neuen Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern, die bestehende Unternehmen übernehmen, weiterführen und neu gestalten. Statt bei Null zu starten, steigen sie dort ein, wo andere aufhören – mit Mut, Verantwortung und dem Willen, etwas Bestehendes zukunftsfähig zu machen. Der Podcast beleuchtet die vielen Facetten moderner Unternehmensnachfolge: von der ersten Idee über die Suche und Finanzierung bis hin zur Transformation nach der Übergabe. Ein Podcast für alle, die Unternehmertum nicht nur als Neuanfang, sondern als Weiterentwicklung verstehen – ob als Nachfolger, Verkäufer, Searcher, M&A-Expertin oder Banker.

von und mit Timm Wienberg

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