buypreneur - Buy, Build, Grow

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Transkript

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00:00:00: Ich muss alles so machen wie mein Vater.

00:00:02: Wenn mein Vater eine siebzig Stunden Woche macht, dann muss ich die auch machen.

00:00:04: und wenn mein Vater Weihnachten die Weinpräsentte rumbringt, muss ich das auch machen bis runter in kleine Details.

00:00:11: Und ich habe tatsächlich auch mit jemandem gesprochen.

00:00:13: da ist die Nachfolge genau und sowas gescheitert.

00:00:15: Wenn der Deutsche die Rede ist von unserer Infrastruktur, dann denken wir immer an Bahnbleise, an Autobahnbrücken, die nicht entstanden sind.

00:00:22: unter der Erde sieht es zumindest genau so schlimm, wenn nicht noch schlimmer aussen.

00:00:26: Man sieht es

00:00:26: halt.".

00:00:27: Da war schon so dass mein Vater auch ein Hang zum Micro-Management hatte und dann hat die die Sekretärin Büro Material bestellt und er hat aber in irgendeinem anderen Kletterloch noch Google Schreiber gefunden, die noch fünf Cent billiger waren und darüber gab's da eine Diskussion.

00:00:42: Die

00:00:42: spannendste Abkürzung ins Unternehmertum!

00:00:45: Willkommen bei Beipreneur dem Podcast über Nachfolge, Firmkauf und das echte Auf und Ab des Unternehmerlebens.

00:00:53: Da hatte ja mein Podcast immer mit einer steilen These und für dich habe ich eine mitgebracht.

00:01:02: Und zwar das größte Wachstumshemmnis im deutschen Mittelstand ist nicht der Fachkräftemangel, es ist der Geschäftsführer, der glaubt er muss bei allem dabei sein.

00:01:14: Ja

00:01:14: solche Beispiele kenne ich auch aber ich kenne auf andere Beispiele, wo es Geschäftsführer gut gelingt Verantwortung abzugeben.

00:01:26: Sein Mitarbeiter zu vertrauen und so Wachstum zu ermöglichen.

00:01:30: aber also deine These kann ich insofern untermauern Es gibt halt Betriebe die die wachsen einfach nicht Und sind dadurch natürlich und mehr sind auch irgendwie stark innerhalb abhängig Weil eben da jemand ist der nicht loslassen kann der sich nicht traut Verantwortung an Mitarbeiter zu übergeben Kennt eine These nachvollziehen, aber so ist es immer mit Thesen pauschal ist.

00:01:56: Wie war's für dich in deinem unternehmerischen Erlebnis?

00:02:03: Also ich bin ja einmal angefangen als Nachmittag erst mal als Angestellter da hatte ich immer das Glück, da habe ich Chefs gehabt die das in welcher Form auch immer ganz gut geschafft haben Mitarbeiter zu fordern und zu fördern.

00:02:19: Und dann bin ich ja zwei tausend vierzehn in das Unternehmen meines Vaters gekommen und hab da zweitausundsechzehnten an den Staffel starb als Nachfolger übernommen.

00:02:28: Da war schon so dass mein Vater auch ein Hang zum Micromanagement hatte.

00:02:33: also kann mich anszenen der inneren.

00:02:36: er hat es wahrscheinlich nur gut gemeint aber, Dann hat die die Sekretärin Büro Material bestellt und er hat aber in irgendeinem anderen Kletterloch noch Kugelschreiber gefunden, die noch fünf Cent billiger waren.

00:02:48: Und darüber gab es dann eine Diskussion wo ich damals schon gesagt habe ja das kann ja irgendwie nicht Geschäftsführer Aufgabe sein sich über den Kugel Schreiberpreis Gedanken zu machen.

00:03:01: Das war bei meinem Vater tatsächlich was auch ein bisschen meine Kindheitserinnerung geprägt hat.

00:03:06: also er hat immer sehr viel gearbeitet, mit dem Commitment fürs Unternehmen da hat.

00:03:12: Das war vorher in der schwierigen wirtschaftlichen Situation irgendwo wieder auf erfolgreiche Bahnen gelenkt aber mit einem sehr großen persönlichen Engagement und dazu gehörte eben auch dass er am Wochenende Angebote kalkuliert hat.

00:03:26: ich habe das noch von meinem Auge wie bei uns weil man Eltern in der Küche am Essig sitzt und Angebote kalkuliert.

00:03:33: und als ich dann irgendwann ins Unternehmen kam hatte besseren Blick, weil ich vorher auch schon mal zehn Jahre außerhalb des Familienunternehmens Karriere gemacht hatte.

00:03:43: Dann festgestellt dass nicht jedes diese Angebote für das Unternehmen wirklich sinnstiftend ist, weil er eben Leistungen dabei waren die weder strategisch gut waren, die auf nach dem Letzten sind.

00:03:53: es nicht profitabel war wenn man den ganzen Verwaltungsaufwand also klein und kleinste Aufträge Und wo wir dann so ungefähr ein Jahr, anderthalb Jahre nachdem ich da war, gemeinsam die Entscheidung getroffen haben.

00:04:03: Wir schneiden diesen Bereich ab.

00:04:05: also da waren wir noch im Dienstleistungsbereich unterwegs und einfach die Aufsichtsummen sehr klein waren was dazu fühlte dass mein Vater da Angebote für ein paar Hundert Euro schrieb davon aber hier sind nicht viele.

00:04:15: was er dabei übersehen hat ist eben das diese Kleinaufträge auch nachher durch den ganzen Betrieb wenn du die Wertschöpfung weiter denkst auch viel Arbeit gemacht haben für wenig Umsatz.

00:04:26: Das haben wir dann gemeinsam irgendwann im Rahmen einer Strategietagung entschieden, das Lassenere.

00:04:30: Das war von meinem Vater sicherlich auch schwierig das zu lassen aber er hat sich doch eingelassen und Tazin bekommen.

00:04:36: Und letztendlich haben die Kapazitäten, die sonst in diesen kleinsten Aufträgen gearbeitet haben, super Wonders unterbekommen und hatten auch mal viel mehr Ruhe der ganzen Organisationen weil wir da nicht mehr Aufträge für dreihundert oder sechshundert Euro hatten sondern Aufträge.

00:04:55: Das war so ein vielleicht auch ganz gutes Beispiel, dass in nachfolge der Situation man nicht alles zu machen muss wie sein Vorgänger.

00:05:04: Wichtig war aber das was gemeinsam gewuckt hat.

00:05:07: Zu einer ursprünglichen These mein Vater konnte sich das auch in Details verlieben mit ganz viel Engagement und häufig auch angebracht.

00:05:17: Manchmal wäre es aber für seine Ressourcen besser gewesen.

00:05:21: bis zum Filtern

00:05:24: Sehr schön.

00:05:26: Ich versuche sozusagen mal eine kurze Gäste vorstellen und du darfst gerne ergänzen, wenn ich was vergessen habe.

00:05:31: Also

00:05:33: genau Du führst seit einigen Jahren die Sanierungstechnik Dommel GmbH in Hammen Ein Unternehmen mit über thirty-fünf Jahren Geschichte Rund ninety fünf Mitarbeiter Und einem sehr spezifischen Handwerk Grabenlose Kanalsanierung.

00:05:50: das hab' ich gefunden Und du bist, wie du schon ein bisschen erzählt hast in das Unternehmen eingestiegen.

00:05:56: Hast den Generationswechsel mitgestaltet und dabei gleichzeitig angefangen des Unternehmens systematisch weiterzuentwickeln?

00:06:03: Und da kommen wir dann später auch dazu unter anderem mit dem Scaling Up Framework von Vern Harnish.

00:06:10: Nebenher begleitet zu selber Unternehmsnachfolger und hasst den Podcast nachfolge Schmiede gegründet.

00:06:18: Du weißt also nicht nur, wie es sich anfühlt eine Unternehmen zu übernehmen sondern auch was andere vielleicht dabei sozusagen nicht ganz richtig gemacht haben.

00:06:27: Ich freue mich total benötigt dass du heute da bist.

00:06:29: willkommen im Bipartner Podcast.

00:06:31: Schön das du da bist!

00:06:33: Danke für die Einladung und deiner Vorstellung kann ich gar nicht so viel hinzufügen außer dass ich vielleicht kurz ergänze Das selber gerade so geschluckt, gravenlose Kanalsanierung.

00:06:45: Was ist das?

00:06:46: Also wir sanieren Abwasserarrobe ohne die Straße aufzureißen.

00:06:48: Da gibt es so, der Chirurg würde sagen minimalinvasive Verfahren und das heißt, wir arbeiten für Kommunen und für Industriebetriebe, die eben Erwässerungsprobleme haben.

00:06:59: Dann machen wir Bestandsaufnahme und unterirdische Sanierung ohne dass der Betrieb still steht oder ohne dass zu großen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen

00:07:06: muss.

00:07:07: Magst du erzählen, wie das genau funktioniert?

00:07:09: Das finde ich jetzt total interessant.

00:07:10: Also ich komme ganz ursprünglich aus dem Rettungsdienst.

00:07:13: darum ich kenne sozusagen deine Chirurgenmetapher, dass man sozusagen über das Handgelenk geht man irgendwie rein mit einem langen Schlauch bis ins Herz und versucht dann den Herzenfakt quasi so zu umgehen.

00:07:29: So ähnlich stelle ich mir das ungefähr vor.

00:07:31: Ja ist schon ein ganz treffender.

00:07:35: Der Bürger sieht ja in der Regel nur diese roten Gussmetalldeckel in den Strasenoberflächen, die so zweiundsechzig Zentimeter Durchmesser haben.

00:07:42: Das sind quasi unsere Einstiegs-Tore in die unterirdische Infrastruktur.

00:07:47: Das heißt wenn man dieses Deckel runter macht verblickt sich dann runter eben das Kanalnetz durch das Schmutzwasser oder Regenwasser abgeleitet wird.

00:07:54: Und was wir machen ist, wir reinigen diese Rohre.

00:07:56: Das heißt man geht damit hoch durch Wasserstahl und gräumt erst mal alles raus, was da vielleicht festhängt.

00:08:01: Dann fahren wir mit Kameratechnik.

00:08:03: dadurch die ist mittlerweile auch schon in Full HD kannst du dir also auch könnte man auf streamen.

00:08:09: so mit den Kamera Erkenntnissen gehen wir dann her und plan eine Sanierung.

00:08:13: das heißt wir gucken sind da Rutzeln drin, die man wegfräsen muss, da Risse drinnen die man stabilisieren muss.

00:08:18: und dann gibt es eben verschiedene Verfahren jeder Schadens Ausprägung und Schadensverteilungen, wie man das sinnvoll behebt.

00:08:26: Das heißt es gibt so Hohlverfallen die funktionieren wie ein Pflaster da klebt sogar sie punktuell auch eine Schadstelle irgendwas drauf.

00:08:33: Es gibt aber auch die Möglichkeit dass ist eins der Verbreitungsfacher einen sogenannten Schlauchleiner anzubauen.

00:08:38: da werden harts getränkte Schlauche in das Alterrohr reingezogen aufgeblasen unter der Erde zu einem Kunststoffrohr ausgeertet mit Lichtjärten hat's gefauligt.

00:08:48: Und es gibt aber zu sich auch und das sind wir ein bisschen in der Nische positioniert die Möglichkeit ober unterirdisch komplett auszutauschen indem du mit viel.

00:08:56: Kraft, dass alte Rohr wegknackst verdrängst und direkt neues Rohr rein schiebst.

00:09:02: Und dieser Bandbreite zwischen einem prügelen Pflaster und eben den kablosen Komplett aufs Tausch bieten wir das an und am Ende des Tages hat der Kunde eben ein neues Rohre im Rohr was er eben über vierzig oder achtzig Jahre weiter betreiben kann.

00:09:17: Das ist gerade für die Kommunen auch spannend, weil sie ja Haushaltsmittel einsetzen und diese wirtschaftlich mit Ausführung auf den Kommunalhaushalt einsetzen müssen.

00:09:25: Das heißt wenn wir arbeiten permanent daran, dass die Kommunen vielleicht ein bisschen längerfristig denken und nicht nur an der Legislaturperiode da könnte man für den einen oder anderen Haushalt auf Dauer noch einen Effekt erreichen.

00:09:36: Und das ist das Abschließend.

00:09:38: vielleicht noch dazu Wenn in Deutschland die Rede ist von unserer Infrastruktur, dann denken wir mal an Bahngleise und Autobahnbrücken die irgendwie nicht entstand sind.

00:09:47: Unter der Erde sieht es mindestens genauso schlimm wie wenn ich noch schlimmer ausnehme.

00:09:51: man sieht das halt nicht.

00:09:52: Und es ist natürlich auch erstmal nicht sexy zu sagen Wir sind jetzt ein Abwasserkanal.

00:09:58: Aber gerade in Deutschland erlebt ihr gar einen sehr trockenen Sommer.

00:10:02: Es hat aber auch was mit Umwelt- und Gewässerschutz zu tun.

00:10:04: Wenn wir diese Rohre abdichten dringt unser Abwasser nicht mehr ins Erdtreib verpestet nicht mehr die Ressource Grundwasser.

00:10:10: oder im Umkehrschluss, wenn der Kanal tiefer liegt als der Grundfasserspiegel umdicht das Rohr dann unfreiwillig wie eine Drainage.

00:10:16: Also rückwasser ab in die Kläranlage was gar nicht in die klären Lage muss.

00:10:20: also das heißt dass wir machen erfüllt schon einen tieferen Zweck nämlich wir schützen damit die ressurste Wasser und diesen diesen Purpose.

00:10:27: das spannt vielleicht auch so ein bisschen den Bogen zur Scaling ab gehen so auf den Punkt zu bringen Mit unserer gabenlosen Kanalsanierung, die Ressourcen Wasser schützen damit wir lebenswerte Städte und eine gesunde Bevölkerung haben.

00:10:42: Den haben wir erst auf dem Weg mit Scaling Up so rausgearbeitet.

00:10:47: das wussten wir immer schon ganz aber nie ausgesprochen ja.

00:10:50: also spannend wenn man ein bisschen darauf gestupst wird.

00:10:54: Denkt doch mal drüber nach, was ist denn der tiefere Sinn?

00:10:57: Was könnte denn die Idee hinter dem sein, was ihr da eigentlich tut.

00:11:02: Ihr tut es seit mehreren Jahren, seit Jahrzehnten, ihr seid eigentlich schon wunderbar da drin, absoluter Experten.

00:11:07: aber so ein bisschen sich mal die Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, okay, warum machen wir das eigentlich?

00:11:13: Was ist denn das größere Ziel dahinter?

00:11:19: Total spannend!

00:11:22: Gute Unternehmer lösen ihre Probleme nicht allein und genau dafür haben wir die Bipreneur Community entwickelt.

00:11:30: Dort findest du Ressourcen für Searcher & Operator, exklusiven Content der nur dort veröffentlicht wird und du findest vertrauensvollen Austausch mit anderen Unternehmern in der Nachfolge.

00:11:41: Wenn Du also nicht alleine sein willst – in Deiner Suche nach einem Betrieb zur Übernahme kommt gerne in die Community.

00:11:48: Den Link findest Du unten in den Show Notes oder unter Bibeschneuer.de.

00:11:53: Danke dir und weiter geht's mit der Folge.

00:11:57: Ich habe eine kleine Schnellfragerunde vorbereitet, weil ich dachte das hilft uns immer so ein bisschen dich ein bisschen kennenzulernen Und du bekommst jetzt einfach zwei Begriffe.

00:12:04: Du darfst dich gerne entscheiden Für den einen oder den anderen und darfst dann gerne vielleicht noch ein bisschen Kontext geben warum es sehr geworden ist Und zwar Der erste ist relativ leicht Tiefbau- oder Büro?

00:12:18: Wo bist du lieber?

00:12:19: Tatsächlich Büro.

00:12:22: Ich mag den Tiefbau total gerne an der Baugubel stehen, mit unseren Mitarbeitern quatschen.

00:12:29: Aber im Büro ist meine konzentrierte Arbeitsatmosphäre und da gehe ich zufrieden... Also ich möchte abends zufriedend nach Hause gehen!

00:12:38: Und wenn ich in dem Büro morgens so ein zwei Stunden fokussiert gearbeitet habe und einen wichtigen Brett gearbeitet hab.... dann gehe ich zufrieden nach Hause.

00:12:46: Das andere ist eigentlich klar bescheuert, das ist ja meine Führungsaufgabe mit unseren Mitarbeitern zu sprechen.

00:12:50: Aber für mich fühlt sich ein Büro besser an weil ich da den Glauben habe, ich bin da produktiver.

00:12:57: Okay.

00:12:59: Familiennachfolge oder externer Kauf?

00:13:01: Hat beides vor und nach Teile.

00:13:04: Ich finde tatsächlich den externen Kauf ein bisschen attraktiver sogar.

00:13:12: Also, ich bin ja selber Familiennachfolger.

00:13:14: Ich habe selber Kinder und habe von sich die Gedanken, wo geht die Reise hin?

00:13:17: Ich erlebe da aber auch bei der Nachfolgeschiede immer öfter mal Spannungen, wo Erwartung der Eltern auf die Kinder übertragen werden, obwohl die Kinder das gar nicht können oder wollen oder wo man sich eben über Nachfolge untergeschwistert hat oder im Größern von den Stammen so stark zerstreitet dass es wirklich nachhaltige Themen gibt.

00:13:37: Deshalb bin ich manchmal ein bisschen... Die externe Nachfolge der bessere Weg, um den Familienfrieden zu wahren.

00:13:43: Also möchte ich das hier nicht in Torfland die Wand malen.

00:13:46: aber wenn ich es von einer anderen Seite betrachte ist ja nachfolger eigentlich das bessere Start-up.

00:13:53: Wenn ein Unternehmen gestätigt sein möchte muss man ja nicht alle Sorgen die einen Start up hat von Anfang an mitmachen sondern man könnte sich auch ein gut aufgestelltes Unternehmen suchen und da dann einsteigen.

00:14:05: Da hat man nämlich schon Umsatz Mitarbeiter, die wissen was sie tun.

00:14:08: Man hat ein funktionierendes Geschäftsmodell, man hat schon einen Track record bei der Bank.

00:14:11: also von daher würde ich tatsächlich sagen externe Nachfolge attraktiver.

00:14:19: Okay ja sehr gut.

00:14:22: Was ist für dich das eine Tool dass du als Geschäftsführer nicht mehr missen wurdest?

00:14:28: meinen

00:14:31: Papierplaner

00:14:33: Jenny

00:14:34: Moore in der Welt der KI.

00:14:39: Ja, aber vielleicht auch gerade in der welt der KI wie behält man den Blick fürs wesentliche bei?

00:14:45: Ich kann natürlich... Also wir setzen KI auch eigentlich selber natürlich auch in ganz vielen Dingen.

00:14:50: Mir hilft es aber meine Woche auf Papier zu planen.

00:14:54: das heißt ich gucke was habe ich nächste Woche für Termine Wichtig und was vielleicht nicht so guckt, dass ich das so eil plane.

00:15:01: Das zu meinem Energielevel passt oder bin so morgen Mensch?

00:15:04: Das heißt die spannenden Denkaufgaben lege ich mir morgens immer rein.

00:15:08: und was wo ich vielleicht nicht gefordert bin dann eher in der Nachmittag Und ich futuriere meine Woche über den Papierplanung habe dann einen guten Überblick kann abends noch mal gucken hab ich heute etwas geschafft kann morgens Okay, da hab' ich mit einem Blick drauf was ruhig.

00:15:22: der Tag kann auch meine privaten Dinge natürlich antragen.

00:15:24: wenn ich sage ich will laufen gegen Krafttraining machen oder abends die Kinder vom Hobby abholen, das habe ich dann alles auf einen Blick.

00:15:34: Das hilft mir ruhig und fokussiert durch meine Woche zu kommen.

00:15:40: Spannend!

00:15:41: Was nervt dich am meisten an der deutschen Mittelstandsmentalität?

00:15:47: Ich glaube es ist noch nicht mal ein Mittelstandsmentalität, ich glaube es sind gesellschaftliches Phänomen dass meckern Ich tendiere da manchmal auch zu, ich bin auch nicht mit allem zufrieden was so abgeht.

00:16:00: Gleichzeitig muss ich aber sagen wir haben viele Sachen die in Deutschland sehr gut funktionieren und das permanente Yammer ändert ja nichts.

00:16:09: Das ist so destruktiv, ne?

00:16:12: Nehmen wir zum Beispiel den Fachkräftemangel.

00:16:14: Wir können vertrefflich tun bei Jammern.

00:16:16: Oh es ist ja so schlimm.

00:16:17: alle Baby, wo mal gehen in Rente und die Jugendlichen, die können ja alles nichts mehr, der können wir Tage mitverbringen, aber es löst ja unser Problem mit.

00:16:25: Also müssen wir uns vielleicht eher darauf besinnen, zu sagen okay was können wir denn konkret tun?

00:16:29: und das haben wir zum Glück schon vor längerem getan.

00:16:32: Wir haben auch sehr früh angefangen mit Employer Branding.

00:16:34: Wir sind sehr früh in die Schulen gegangen um auf die Schüler zu gehen und denen unsere Berufe vorzustellen.

00:16:40: Wir lassen keine Gelegenheit egal ob digital oder im Präsenz aus ins Ausblussruf irgendwo zu präsentieren.

00:16:47: und siehe da In den zwölf Jahren, die ich jetzt im Unternehmen bin haben wir alle zwölfe Jahre Ausbildungsplätze besetzt bekommen.

00:16:55: Das war für mich ein Beispiel.

00:16:57: Wir haben das selber angepackt und da Energie reingesteckt... ...und sind jetzt so ein bisschen dabei dass wir sogar Früchte ernten können in dem schwierigen Marktumfeld.

00:17:05: Das ist für mich so das Paradebeispiel dieses Jammern.

00:17:08: alles ist so schlimm und die jungen Leute bringen uns halt nicht weiter.

00:17:12: Vielleicht können wir gucken okay wo haben wir denn Chancen?

00:17:14: Das muss sich nicht immer gut finden aber ich werde auch nicht im Alleingang die Demografie in Deutschland um.

00:17:18: Ja, ja.

00:17:21: Letzte Frage.

00:17:23: Organisches Wachstum oder strategische Zugäufe?

00:17:28: Ich bin tatsächlich momentan eher stark Richtung organisches Wächstum unterwegs.

00:17:35: Wir haben auch von einer strategischen Zukunft betätigt und war durchaus auch holprig weil du bei diesen strategischen Zugäufen glaube ich wir zu oft die Kultur der unterschiedlichen Unternehmen nicht genügend berücksichtigt.

00:17:51: Also du kannst natürlich auch ein Papier eine passende Bilanz haben, du kannst einen passenden Maschinenpark haben und du kannst die passende Alters- und Qualifikationsstruktur der Mitarbeiter haben.

00:18:01: Ich finde das schwer in so einer Phase wo es teilweise auch unter Zeitdruck geht, Entscheidungen zu treffen, wo man überkauftweise verhandelt, Überzahlungsmodalitäten alles was da hinten dran hängt.

00:18:12: ich erlebe es in unserer Branche wohl gerade massive Private Equity einsteigt für andere Profi Investoren Dass dazu häufig nichts auf die Kultur also wie ticken, die Menschen in den Unternehmen geguckt wird.

00:18:24: Was das Ganze nachher echt anstrengend machen kann und auch zum Scheitern bringen kann.

00:18:30: Das bedeutet dabei wenn ich organisch wachse das machen wir gerade dann habe ich ein bisschen mehr Ruhe zu gucken stelle ich die richtigen Mitarbeiter ein.

00:18:39: Kann ich noch mal eine Mitarbeiter weiterentwickeln?

00:18:41: muss sich vielleicht irgendwo mal konsequent sein?

00:18:43: Und mich von jemandem trennen.

00:18:44: das geht leider auch dazu aber da hab ich im organischen Wachstum deutlich mehr Kontrolle darüber.

00:18:52: Ja, bitte hunts doch mal ab!

00:18:56: Du bist ja quasi eben wie du vorhin erzählt hast nicht der Gründer sondern du bist sozusagen in dieses Familienunternehmen eingestiegen.

00:19:04: erzählst doch mal von dem Moment indem du so ein bisschen das erste Mal gemerkt hast so okay da bist du jetzt am Steuerhebel du bist jetzt wirklich der Inhaber und also unabhängig von den Meint wegen den Strukturen, aber du steuerst dieses Geschäft jetzt wirklich von alleine.

00:19:20: Wie war diese Übergabe-Situation zwischen dir und deinem Vater?

00:19:26: Ich hole mal eben ein bisschen aus damit das im Kontext ein bisschen klarer wird.

00:19:29: also ich habe bevor ich ins Familienunternehmen kamen wir zehn Jahre Karriereaushalt gemacht hab auch mal Startup mit gegründet und war zum Schluss im International Vertrieb unterwegs um die Welt geflogen und Kanazernährungsgruppe, also schon in der gleichen Branche.

00:19:44: Hab da Kanazer-Nährungsprodukte in der großen Welt verkauft.

00:19:47: Dachte wenn ich vielfühliger Status bei zwei Airlines hab dann bin ich ein toller Typ.

00:19:54: Ja vielleicht auch damals für ein bisschen falsche Ideale gabte, ich weiß es nicht.

00:19:57: Naja nichtsdestotrotz auf den sechzigsten Geburtstag meines Vaters war meine Frau gerade das zweite Mal schwanger sprach mit meiner heutigen Mitgesellschaft an und da waren wir noch beim Besiege.

00:20:09: schielte auf den sichtbar schwangerem Bauchmeller-Frau Herr Stendrup.

00:20:13: Wie lange wollen sie das mit dem Reisenden doch hochmachen?

00:20:16: Da hatte er genau, genau ganz natürlich in des Nähschen gehabt und Punkt irgendwo erwischt.

00:20:22: und dann habe ich da sicher auch überlegt okay ja eigentlich hat er recht.

00:20:25: Da gibt es ein Unternehmen, das hat mein Vater damals aus schwierigen Zeiten wieder einen stabile Fahrwasser gebracht Und Ich hätte selber schon gemerkt durch dass viele rumreisen erfüllt ich auch mal das ideal was als Vater gerne darf, der wollte zu Hause.

00:20:39: Also ich wollte hatte auch den Anspruch, wollte als Vater irgendwie zuhause präsentiert und das ging mit dem dammeligen Job nur sehr schwer.

00:20:45: Und ja, da haben wir überlegt mal ein paar Mal Kaffee getrunken und haben letztendlich einen guten Plan entwickelt wie ich ins Unternehmen kommen kann, weil wir eine zweijährige gemeinsame Übergangsphase haben.

00:21:00: es gab damals schon heute auf Wir sind immer zwei Geschäftsführer bei Domme was die Sache auch erleichtert hat irgendwo weil wir immer als Gespannen geführt haben.

00:21:09: Das heißt, ja, wir haben dann letztlich eine Roadmap gemacht.

00:21:12: Wann komme ich jetzt unternehmen?

00:21:13: Wann geht welcher Teil der Verantwortung auf?

00:21:15: wie über was?

00:21:15: Was bringe ich mit an Talenten und Erfahrungen und Kontakte die für das Unternehmen sinnvoll sind?

00:21:20: Das ist also auch ein sehr spannender Punkt gewesen.

00:21:23: Wir haben also mit meinem Einstieg auch ein neues Geschäftsmodell aufgemacht und sind dadurch auch gewachsen.

00:21:28: Und letztlich muss man sagen werden da auch die Weichen gestellt.

00:21:31: Wir sind nach der Nachfolge in vier Jahren unsere Betriebsgröße verdoppelt.

00:21:37: Wir waren als wir waren, waren wir so vierzig-fünfvierzig Mitarbeiter und fünf Jahre später waren wir irgendwie überwohnt sich.

00:21:43: Und ja, alle hat viele Sachen gut zusammengepasst haben sollen.

00:21:47: Dann haben wir diese zweijährige Übergangsphase gemacht.

00:21:50: und der Punkt den du gefragt hast, dann habe ich gemerkt dass ich am Rudersitze war eigentlich schon bevor ich former Geschäftsführer war, da ging es um eine Kaufentscheidung für irgendeinen Fahrzeug.

00:22:00: Da musste einen Leasingvertrag für irgenden LKW oder was unterschrieben werden Hatte mein Vater, ich hatte noch was Büro geteilt.

00:22:08: Und dann reichte er mir diesen Leasingvertrag rüber.

00:22:11: hier bis das Fahrzeug geliefert wird, bin ich sowieso nicht mehr da.

00:22:15: Das kannst du auch sofort unterschreiben und... Das war so ein bisschen, rechte mich meinem Vater heute auch hoch an dass er so loslassen konnte.

00:22:26: Das haben ihm viele nicht zugetraut aber er hat es wirklich sehr gut hinbekommen sich selber zurückzunehmen und wir haben uns in den zwei Jahren Einmal bei einer Latalia, weil wirklich sonst kein mal irgendwie das wir uns gegenseitig in die Parade gefahren sind oder so.

00:22:40: Also dieses... was man manchmal Warners erlebt und wo der Seniorchef nicht loslassen kann und überall noch zu den Umwürsteln.

00:22:46: Das haben wir gar nicht gehabt.

00:22:48: Aber dieser Moment als ihr mit diesen Leasingverdach rüber gebt, also ja bis das geliefert wird bin ich sowieso nicht mehr hier dann kannst du es auch sofort übernehmen.

00:22:57: Das war so dieser Schlüssel, wo einfach jetzt Jetzt wird's ernst.

00:23:01: Das heißt aber von der Gesellschafterstruktur, ist dein Vater noch mit an Bord?

00:23:07: Nein, das haben wir zeitgleich.

00:23:09: in dem Moment wo ich Geschäftsheuer geworden bin habe ich auf seine Gesellschaftsanteile übernommen und das war mir auch wichtig während gleichzeitig mit meinen Geschwistern in der Familie auch Gerechtigkeit sofern hergestellt dass meine Eltern parallel ihre ganzen Erbgeschichten geklärt haben.

00:23:25: Ich übernehme die vielen Anteile bin dann bei allen anderen raus, das passt ganz gut so vom Wert.

00:23:30: Und jetzt war dadurch aber auch klar die Energie, die ich ins Unternehmen stecke, die kommt wirklich nur mir zugute oder weiler und ich muss nicht nachher wenn es draufläuft mit meinen Geschwistern oder meinen Schwägerinnen über den Unternehmenswert diskutieren.

00:23:44: Das wollte ich einfach auffahren, weil das hat mich vorher vorher erlebt, dass habe ich also sehr ungünstig empfohlen.

00:23:48: Ich bin dann ein Gesellschafter geworden.

00:23:51: Man hat halt auch nicht so einen Minderheitsanteil gehabt und dann haben wir sukzessive, habe ich noch Anteile zukaufen können von meinem Mitgesellschaften.

00:23:56: Wir hatten damals noch eine weitere Gesellschaft.

00:23:58: Das hat sich da etwas... Haben wir ein bisschen sortiert?

00:24:01: Und jetzt sind wir eigentlich soweit dass wir Richtung fünftig-fünfzig kommen wollen und gleichzeitig aber auch die Gesellschaft so aufstellen wollen das es auch schon jetzt zwanzig Jahre weiter gedacht funktionieren kann.

00:24:14: also Wenn ich oder mein geschätzter Kollege, der ist zwei drei Jahre jünger als ich irgendwann mal sagen okay wir haben keine Lust mehr.

00:24:22: Oder wir haben andere Pläne dass das so gebaut ist, dass sowohl entweder meine Kinder dazu gekommen können, dass auf seiner Seite irgendwas geregelt werden kann und wir sind gerade ein bisschen dabei den Gesellschaftsvertrag neu aufzusetzen um alle Szenarien mal durchzudenken.

00:24:37: Das war egal was das Thema Überraschung für uns unter dem bereit hält wieder nicht in die gesellschaftsrechtlichen Schwartigkeiten kommen.

00:24:45: Es gibt auch so Überlegungen, ob man da jetzt noch ein Beirat installiert etc.

00:24:49: und natürlich auch die private Finanzplanung.

00:24:52: macht man das als natürliche Person, macht man es in der Hoheligenstruktur.

00:24:56: also diese Themen wollen wir dieses Jahr mal zu Ende bringen einfach um Vorsorge im Interesse auf der Mitarbeiter.

00:25:04: Das heißt aber dass sind zwei Familien die quasi Fünfzig, fünfzig ungefähr an dieser Firma beteiligt und beide haben ja dann eine sozusagen unabhängige Nachfolgesituation für sich sozusagen geregelt.

00:25:21: Ja das ist tatsächlich so, also das Witzigste ist mein heutiger Geschäftsführerkollege, der Sohn meines Gesellschafters Mit Gesellschaft, das den habe ich so ganz unternehmen geholt damals.

00:25:34: Wir hatten im Wiesbaden noch eine Tiefbaufirma übernommen die keinen Nachfolger hatte.

00:25:40: also da haben wir selber externe Nachfolge gemacht und hatten aber von Anfang ein bisschen Pech mit dem Führungspersonal.

00:25:47: Also wir hatten dort Standortleiter wo auch das Schicksal leider ein bisschen reingespielt hat und haben auch noch falsche Personalentscheidungen selbst getroffen.

00:25:54: also wir hatten immer unruh an dem Standort am Anfang.

00:25:57: Und irgendwann war ich so frustrierend, weil ich brauche da jetzt einen der was kann.

00:26:00: Weil ich kann nicht permanent nach Wiesbaden pendeln und Feuer austreten... ...und dann habe ich so bei, ich glaube es war Xim, den kennst du denn noch?

00:26:10: Wie kann man ansprechen?

00:26:11: Dann sprang mich Stefan Schmidt in so einem Mannesgesellschaft das an!

00:26:16: Glücklicherweise muss ich sagen, der war bei einer anderen großen Baufilmertät.

00:26:20: Ich hatte sich gerade von seiner Freundin getrennt in Süddeutschland und war also offen für eine Veränderung.

00:26:26: In dem Moment habe ich mit meinem Vater gesprochen hier.

00:26:31: Ich würde gerne den Stefan ansprechen.

00:26:32: Nein!

00:26:33: Lass das!

00:26:33: Der muss doch ein paar Jahre Erpaarung sammeln.

00:26:35: Dann sage ich, nein, ich brauche jetzt einen.

00:26:36: Lass es mich

00:26:37: versuchen.".

00:26:38: Und dann hab' ich mit Stefan damals in Wiesbaden im Standort gezeigt.

00:26:41: wir sind mittags aus Essen gegangen haben uns ausgetauscht wo... Wo sehen wir so die Richtung und da hat man sofort einen Match.

00:26:48: Und dann war er auch, was ich, ein halbes Dreivierteljahr später an Bord und ist also jetzt seit, denke ich schon mal, auch ein Geschäftsführer, hat den Standort Riesbaden vernünftig wieder aufgebaut.

00:27:00: Wir haben da heute jemanden der von da kommt, der den Standorteur leidet, der es super macht.

00:27:04: Stefan ist noch zu uns in der Hauptsitzung haben gewechselt und ist definitiv der bessere Ingenieur von uns beiden.

00:27:12: Dafür bin ich so eher der da draußen geht und eben Öffentlichkeitsarbeit und solche Sachen, also wer ergänzt uns wirklich gut auch wenn man sich natürlich mal reibt.

00:27:22: Aber ich finde das gibt es auch Energie.

00:27:26: Also wir haben tatsächlich wenig blinde Flecken weil wir ja auch ein bisschen unterschiedlich sind als Menschen.

00:27:30: Und wenn man das positiv begreift dann kann uns eigentlich nichts auffallen.

00:27:37: Stark!

00:27:37: Ok, das fühlte sich ja sehr gut an.

00:27:40: Der beste Deal des Sages folgt dem Podcast und hinterlasst uns gerne eine Bewertung.

00:27:45: Du zahlst dafür keinen Kaufpreis und hast einen wöchentlichen Return on Invest, mit deinem Abo kann ich noch mehr spannende Unternehmer vor das Mikrofon holen.

00:27:55: Danke dir!

00:27:56: Und weiter geht's mit der Folge.

00:27:58: Lass uns doch mal ein bisschen tiefer in das Thema Scaling abreingehen und zwar ihr habt ja quasi Dommel eben gar nicht so sehr von Null aufgebaut, sondern es ging ein bisschen in so eine Unternehmensnachfolge.

00:28:17: Und irgendwann kamen sie der Impuls zu sagen Scheinbar kam der Impul zu sagen okay wir brauchen jetzt irgendwie nochmal ein bisschen Struktur voraus und wir wollen irgendwie das ganze Business systematisieren.

00:28:32: Hundertmal ab, was war der Gedankengang da eigentlich ein bisschen von außen euch Unterstützung zu holen?

00:28:39: Also er hat damals schon im Nachfolgeprozess einen externen Begleiter, der uns moderiert hat und wer uns ab und zu mal den Spiegel vorgehalten hat.

00:28:47: Und mit dem haben wir dann in den Jahren danach auch immer einmal im Jahr eine Strategietagung gemacht, da gewisse Maßnahmen festgelegt ist die auch umgesetzt.

00:28:56: das hat auch gut geklappt.

00:28:59: ich hatte aber irgendwann so nach Zehn Jahren, wie wir mit dem zusammengearbeitet haben.

00:29:06: Ich verstehe mich bis heute gut mit dem und tauchte nicht regelmäßig aus aber ich hatte das Gefühl Wir brauchen da einen neuen Impuls.

00:29:15: Nicht weil es anders schlecht war Aber einfach um zu sagen Okay, ich wollte gerne unsere Entwicklungsgeschwindigkeit noch mal ein bisschen beschleunigen Und war auf der Suche nach neuen Impulsen.

00:29:25: und das was habe ich als Buch Scaling Up von Bernanisch gelesen Das ist ja nicht alles neudert drin.

00:29:36: Und das ist natürlich auch sehr amerikanisch geprägt, aber was mir darin gut gefallen ist, dass halt die Sachen ineinander greifen.

00:29:43: Also die strategische Ausrichtung des Unternehmens findet sich in den Vorlagen für die Mitarbeitergespräche wieder.

00:29:51: Die unternehmenschwerte spielen da rein.

00:29:53: meine KPIs und Kennzahlen, die ich hier erhebe... Einiges von dem hatten wir vorher schon, aber das geisterte alles irgendwie ohne Verbindung zueinander rum.

00:30:03: Und mit Scale Up haben wir also ein Framework gehabt wo einfach die verschiedenen Entwicklungsmaßnahmen des Unternehmens, also organisatorischer Art wie auch wie gehen wir nach außen was verkaufen wir den Kunden?

00:30:15: Was sind unsere Produkte?

00:30:16: Was ist unsere Botschaft und unser Mehrwert?

00:30:19: Das greift halt alles ineinander und das hat mir dann gut gefallen.

00:30:25: Kontakt zur Scale-Up aufgenommen und haben dann den Kickoff mit Patrick gehabt, der auch bei Scale Up so die Coaches sind oder waren alle Unternehmer.

00:30:35: Und Patrick hatte zwar keine Ahnung von Kanaserniebungen aber das haben wir mittlerweile beigebracht.

00:30:44: Aber dafür hat er uns in den letzten zwei Jahren gut durch diesen Prozess geführt.

00:30:52: Das ist auch eine Erkenntnis... So ein Prozess, der braucht auch zwei Jahre.

00:30:55: Also wir haben uns wirklich jedes Quartal eingeschlossen und unsere Tagung gehabt.

00:30:58: Wir haben danach immer

00:31:00: recht

00:31:00: ambitionierte WW-Listen also Umsetzungspläne gehabt, wir haben Uns intern dazu gegenseitig gechallengt die Sachen auch umzusetzen Und das war so.

00:31:11: jetzt, wo ich sage mal, wir sind ja so bei neunzig Prozent schätzig.

00:31:14: Ein oder zwei Sachen müssen noch nachschleifen bis auf unsere Baustellen dabei darunter auszuräumen.

00:31:19: Das ist natürlich bei uns ein bisschen schieriger.

00:31:20: aber da Alle jeden Tag in der Fabrikhalle sind, wo ich die mal eben zusammenrufen kann.

00:31:25: Die Produktion ist ja dezentral auf Baustellen.

00:31:28: das macht es für uns ein bisschen schwieriger von der Kommunikation her.

00:31:32: aber ich denke wir sind da auch richtig, richtig guten Weg und das hat jetzt so zwei Jahre gebraucht und witzige Weide.

00:31:39: Ich glaube dann nicht an Zunfälle.

00:31:43: Hat sich unsere wirtschaftliche Situation wirklich verbessert?

00:31:48: Wir waren vorher schon solider aufgestellt und alles, also keine großen Sorgen gehabt.

00:31:52: Aber unsere Profitabilität, unsere Liquidität oder durch konservative Ausstattungspolitik auch ein Kapitalcode hat sich tatsächlich alles jetzt sehr positiv entwickelt.

00:32:04: Muss irgendwie auch Teil des Prozesses sein?

00:32:06: Von alleine passiert sowas ja nicht.

00:32:08: Nicht wenn alle anderen sagen wir haben Krise!

00:32:10: Ja genau... Was würdest du denn sagen?

00:32:13: Also das Framework besteht ja quasi aus vier Bereichen.

00:32:16: People, Strategy, Execution und Cash.

00:32:20: Welcher davon war bei Dommel eigentlich so am schwersten oder wo wart ihr sozusagen am weitesten entfernt, wo war die größte Baustelle?

00:32:30: Ich würde sagen waren es eigentlich execution.

00:32:37: also wir hatten unsere Prozesse und Zuständigkeiten nicht ordentlich was auch für Unruhe gesorgt hat.

00:32:43: Und strategy hatten wir zwar irgendwie im kopf aber nie so richtig auf den punkt formuliert und nie interkommuniziert.

00:32:52: Das ist uns klar gegeben.

00:32:53: also einfach dieses thema klarheit das heißt wofür stehen wir strategisch wo wollen wir hin was sind unsere zielprojekte?

00:33:00: Was auch dazu führt dass man zu anderen dingen mal nein sagt die da nicht darauf einzahlen und dann spricht ja gerade beim breit strategy oder execution die Klarheit hat für viel Ruhe gesorgt.

00:33:12: Cash hatten wir vorher schon ganz gut, also die ganzen Kennzahlen.

00:33:14: Also das hatten wir vor einfach schon mal, weil es Baufirma natürlich heute immer halbfertige Baustellen bewerten müssen und so.

00:33:19: Von da waren wir ja schon super unterwegs bei People eigentlich auch, wobei bei People war tatsächlich auch für mich eine Lernerfahrung.

00:33:31: Ich habe das Thema Unternehmenswerte aus The Core Values immer für ein weiches Thema gehalten was nicht richtig griffig ist und nie so ernst genommen musste ich mir an das Westeren belehren lassen, die unsere Werte, die wir rausgearbeitet haben.

00:33:48: Das sind mittlerweile bei uns auch ein Maßstab für Personalentscheidung.

00:33:50: Das heißt wen befördern wir und wen nicht.

00:33:54: Wen geben wir auch mal kritisches Feedback?

00:33:57: Seitdem wir das an Wertenfest machen, sind mir auch viele, viele Entscheidungen der Vergangenheit klarer geworden.

00:34:05: Warum haben wir Mitarbeiter fest gehalten Obwohl man heute sagen müsste, die passt noch gar nicht hierher.

00:34:11: Ja, weil die passen nicht hier her.

00:34:13: Nicht klar.

00:34:13: Wer immer nur macht der oder die ihren Job?

00:34:17: Ja oder nein?

00:34:17: und das war unser einziger Maßstab.

00:34:20: Und heute legen wir eben die Werte daneben und es ist unsere zweite Dimension.

00:34:25: Nur wenn beides passt wird jemand gefördert.

00:34:29: Wenn eins von den beiden schiebt, ist dann jetzt halt Feedback.

00:34:35: Diese Werte waren schon sehr wichtig

00:34:37: voran zu kommen.

00:34:39: Das merke ich ein bisschen in vielen Gesprächen, wenn es dann darum geht das Framework sozusagen in der Ganzheitlichkeit quasi auch so ein bisschen zu erklären.

00:34:50: Gerade dieses Talent Assessment ist ja quasi das wovon du jetzt gerade gesprochen hast.

00:34:56: Diese Methode sag' ich mal... Auch das ist ja sozusagen kein... Na einer der Scalop Coaches, wir kommen selten mit Feenstaub und den wir dann sozusagen über Unternehmen verteilen.

00:35:12: Und sagen jetzt macht ihr alles anders sondern meistens ist ja schon zu viel da.

00:35:18: aber durch solche Herangehensweisen dass wir sagen wir definieren Core Values und wir definiern was es eigentlich auf der Leistungsebene überhaupt das wonach ihr bemessen wollt Ruhlen wir das hervor und haben plötzlich einen.

00:35:34: Der Unternehmer hat sozusagen eine Bewertungsmatrix, an der er jetzt wirklich erkennen kann.

00:35:39: Ist das ein Eins oder ist es ne Zehn?

00:35:40: Also davor hatte man so einen Gefühl da tickt jemand so bisschen wie wir oder er tickt vielleicht nicht so wie er, also irgendwie ein schwieriger Mitarbeiter.

00:35:51: und jetzt plötzlich haben wir mit den Corvallis eine Bewerbungsmatrex und können quasi wirklich rangehen sagen auf den verschiedenen Werten.

00:36:02: Können wir wirklich mal bewerten, wo jemand wirklich steht und das als sozusagen Mitarbeiter Entscheidungen oder Führungsentscheidung dann zu integrieren?

00:36:10: Ja genau das.

00:36:12: Und das coole bei uns ist, nämlich recht viel gewerbliche Mitarbeiter die also draußen auf Baustellen eben die Kanalarbeiten verbringen.

00:36:21: Das coole

00:36:22: ist

00:36:24: irgendwann zu sehen wie die da drauf, wie sie das inhaliert haben, wie die selber wissen will... Wie wir ticken und Internet dann Fotos gepostet werden.

00:36:36: Heute sind aber wieder die extra Meile gegangen.

00:36:40: Also fand ich total cool, wie unsere Leute da das verstanden hat und offensichtlich auch... Sie sich in diesen Werten widerfanden!

00:36:48: Das war ein ganz tolles Erlebnis, das Wiedergespiegel zu bekommen, dass unsere Jungs dahinter stehen.

00:36:55: Es gibt ja eine Kontrollfrage für den Bereich Strategy Kann jeder im Unternehmen die Strategie in einem Satz wiedergeben?

00:37:05: Jeder

00:37:05: weiß ich nicht, aber der Großteil kann es.

00:37:10: Aber das ist auch dieses Thema mit dem B-Hack, das Big Harry Auditious Goal.

00:37:16: Das war auch eine ganz lustige Story also... Das gelab sagt ja du brauchst dieses big Harry Auditious Goal.

00:37:22: Also ein Ziel das so kühl ist, dass du selber irgendwie nicht weißt wie ob ich es erreichen kann oder man so bisschen Magen-Grummel hat weil er so riesengroßes aber eigentlich gleichzeitig motiviert.

00:37:33: und das ist bei uns was machen wir ans Kanal Sanierungsfirma von Bihec.

00:37:38: also das wäre total schwierig.

00:37:39: und wer haben rausgearbeitet?

00:37:43: Wir wollen uns daran messen lassen an den Metern Rohren die wir in gewissen Verfahren grablos eingebaut haben Und das heißt, dass ist was unsere Leute haben.

00:37:52: Diese roge diese Altbau jeden Tag in der Hand.

00:37:54: Das heißt also der nimmt das neue Rohr was um eingebaut werden und wieder einen halben Meter Biheck und wieder ein Halbmeter Bihecke.

00:38:00: Und das haben wir über so eine haben wir bei uns im Treppenhaus oder in einer Verwaltung haben wir quasi unser großes Rohr gebaut wo auf verschiedenen Monitorn dann immer angezeigt wird wie viel Meter haben wir diesen Monat dazu beigetragen?

00:38:12: Wo stehen wir insgesamt?

00:38:13: Also dieses Thema Biheck, das kühne Ziel was bei uns eben?

00:38:18: wir haben so viel Meter Rohrgraben los eingebaut auf uns.

00:38:23: Das hat auch noch mal motiviert.

00:38:25: also er kommt dann zu sich da möchte ich sprüche irgendwie.

00:38:27: dann kriegst du ein Foto von so Rohrpaletten die gerade auf die Baustelle geliefert worden sind und dann schreibt alle für alles das Bihecke.

00:38:34: Also das ist

00:38:35: so

00:38:35: witzig!

00:38:36: Was das bei uns entfesselt hat.

00:38:38: weil Ja diese Methodik ist ja für alle gleich, aber das bei uns jetzt zu übertragen auf.

00:38:46: Wir bauen rohgegrabenlos ein und unsere mitteilwarte die das annehmen und leben dass es einfach eine ziemlich coole Entwicklung die mich auch stolz macht.

00:38:54: das kann ich auch nicht merke ich.

00:38:58: Es ist durch diesen ganzen Weg es ist ruhiger geworden die Stimmung ist besser geworden Und ich glaube, wir sind alle auch ein bisschen mehr stolz geworden was wir bei Dommel arbeiten.

00:39:07: Gibt

00:39:07: es eine konkrete Entscheidung die du diese Ohne das Framework irgendwie nicht getroffen hättest oder... und die heute sozusagen so einen sichtbaren Unterschied macht?

00:39:17: Sichtbar einen Unterschied weiß ich nicht.

00:39:19: aber wir sagen konsequenter Nein zu Projekten und Kunden die passen.

00:39:25: Wir haben in unseren Workshops mit Patrick immer mal rausgearbeitet Was sind die Kunden, unsere Werteteile mit denen wir super gerne zusammenarbeiten?

00:39:35: und natürlich auch wo knirscht das eigentlich immer wieder?

00:39:39: Und haben das quasi so Avatare gebaut.

00:39:43: Wir kennen unsere drei typischen Kundentüten.

00:39:46: Die haben bei uns sogar Namen und den haben wir mit KI dann auf ein Passbild dazugegeben.

00:39:51: Also wir wissen genau für wen wir arbeiten wollen und auch was wir für sie machen wollen.

00:39:58: Man denkt ja immer okay hier wir brauchen Auslastung, wir brauchen Umsatz.

00:40:01: Wir nehmen erst mal alle Arbeit mit die da so kommt und das war sicherlich ein Umdenken dass wir nicht alles annehmen was da so Kommt.

00:40:08: es ist immer wieder schwierig dann nicht in alte Ralsmuster reinzufangen Aber wir sind deutlich besser darin geworden Sachen abzulehnen die nicht passen Und haben dadurch mehr Platz für die Sachen die passen und die machen wir besser und erfolgreicher profitabler.

00:40:29: Wie lange, was würdest du sagen?

00:40:30: Wie lange hast du ge-, oder wie lange hat es bei euch gedauert?

00:40:34: Bist du im Unternehmen gemerkt, dass das so dieses Framework eigentlich richtig greift.

00:40:42: Ungefähr ein Dreivierteljahr.

00:40:43: Ja.

00:40:44: Also wir haben, ähm, im September, vierundzwanzig, haben wir damit angefangen und haben im Sommer, zwanzigend Workshop Mit allen Mitarbeiter oder auch mit den gewerblichen Mitarbeitern, mit den Auszubildenden nochmal zu den Werten gemacht.

00:41:01: Wo wir spielerwische Übungen gemacht haben wie leben wir eigentlich unsere Werte?

00:41:05: Und da war die Stimmung so grandios.

00:41:08: wird das mit unserem Sommerfest verknüpft und... Da waren tagsüber in den Workshops, es war ja für unsere Baustellen-Mitarbeiter durchaus was Neues wert Workshop hat.

00:41:19: Welcher Kanalarbeiter hat schon mal ein Wertedworkshop gemacht?

00:41:23: War für die sicherlich auch eine gewisse Navisität dabei?

00:41:26: was kommt da auch dazu?

00:41:27: und das hat aber in den Workshop super funktioniert.

00:41:29: Und es hatten abends alle so ein Spaß und die Stimmung war so grandiosen, da habe ich gedacht wir sind auf einem guten Weg.

00:41:36: Das hat also ziemlich genau einen dreifelten Jahr gedauert.

00:41:40: Würdest du sagen dass du beim Rollout soweit alles richtig gemacht hast oder gibst noch mal Dinge wo du sagst das wirst du im Rückblick nochmal anders machen?

00:41:50: Also zwei Dinge, das eine Thema Rollout.

00:41:55: bei uns ist immer ein bisschen schwierig.

00:41:57: Die die Pro-Mitarbeiter, die kriegen wir sehr gut mitgenommen, weil die sind unsere Sofix-Termine bei unseren Weeklys, sie sind alle da.

00:42:04: Für uns beim Rollout war es immer ein wenig schwierig, die Leute auf den Baustellen zu erreichen.

00:42:08: Da haben wir zwar auch ganz gute Kommunikationsschulen, aber dafür hätte ich glaube noch mehr Energie reinstecken, das auf die Baustelle rauszutragen und die da noch mehr mitzunehmen.

00:42:20: Vielleicht auch zum Beispiel, wir haben den Betriebsfahrt.

00:42:22: Den hätte man vielleicht auch ein bisschen mehr mit einbinden müssen und werden das so als Geschäftsleitungsgremium gemacht?

00:42:28: Das hat auch funktioniert.

00:42:29: aber vielleicht hätten wir den Betriebfahrten oder den anderen Gewerblichen da früher mit in diesen Prozesse reinnehmen müssen.

00:42:36: Das ist das eine.

00:42:38: Und das zweite, das hat er dann mit der Methodik zu tun.

00:42:42: Die tun uns mit diesen Anglizismen total schwer.

00:42:45: Das sind natürlich selbst der englische Begriffe drin die wir bei uns intern also Wir kommen aus dem Hubi-Beat oder aus Nordrhein-Westfalen und ein Teil unserer Mitarbeiter hat Migrationshintergrund.

00:42:56: Ja, da muss ich schon erklären was ist denn überhaupt ein Turpus?

00:42:59: Und was ist der Core Value und B-Hack?

00:43:02: Das ist für mich so ein Nachteil.

00:43:07: das war bei uns ein bisschen schwierig weil wir da ganz viel immer noch übersetzen mussten.

00:43:10: Was heißt es denn jetzt eigentlich?

00:43:11: Weil eben nicht die englischen Sprache im Alltag gar nicht brauchen bei uns im Unternehmen Viele unserer Mitarbeiter eben auch nicht mit solchen Dingen voll beschäftigen.

00:43:23: Ja und das finde ich noch spannend, dass er lebe ich selber, dass dann plötzlich so eine pauschale Abwehrhaltung ein bisschen unterentsteht.

00:43:30: Ein bisschen so... Also nicht pauschal, aber ein bisschen so ja äh... Das dann sozusagen so ein bisschen.

00:43:39: der eigentliche Inhalt hinter dem ganzen steht natürlich nur ein bisschen nicht ganz erfasst wird.

00:43:45: Ja es erlebe ich tatsächlich auch irgendwie öfters.

00:43:50: Du bist ja jetzt so ein bisschen, du begleitest ja dann, bist irgendwann so ein bißchen weitergegangen.

00:43:55: Begeiht ist jetzt ja selber Unternehmensnachfolger oder Nachfolgen.

00:43:59: also wenn ich das richtig erinnere dass du auch so ein Bißchen moderativ zwischen alter und neuer Generationen so Bisschen vermittelt.

00:44:09: was ist da?

00:44:10: Was erlebst du für vorhäufige Muster?

00:44:12: die andere Nachfolger auf?

00:44:15: was für Muster triffst du da?

00:44:17: Also da sind eigentlich seitens der Senior-Unternehmer eben häufig das Muster sich mit bloßlasten Schwerz tun.

00:44:25: Auch da wird dann nicht pauschal geprägt, die machen das mit ganz viel Weitblick oder so.

00:44:28: aber es gibt eben genau die Typen, die ja am liebsten weiter ins Büro gehen würden und weiter alles unter Kontrolle haben wollen sowie dass dann nach steilen Anfangsthese formuliert hast und auf der Nachfolgerseite ein bisschen vielleicht auch limitierender Glaubenssatz.

00:44:43: ich muss alles so machen wie man Vorgänger Und das ist Quatsch.

00:44:49: Also wir sind ja unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, da spielt der Psycho wie auch dann irgendwann noch mit rein und es muss ja nicht jeder Sohn jede Tochter eins zu eins die Rolle im Unternehmen einnehmen, die der Vater oder Mutter gehabt hat.

00:45:08: In der Regel hast du ja noch weitere Führungskräfte Du kannst Aufgaben anders aufteilen.

00:45:14: Vielleicht kann man heute einige Sachen Senior gemacht hat, auch Folgen durch Becken machen.

00:45:18: Also keine Ahnung also da sich mal in Ruhe anzugucken was bringt der Nachfolger für Talente mit oder die Nachfolgerein und wie kann man die fürs Unternehmen sinnvoll nutzen?

00:45:30: Das ist ganz häufig nicht Deckungsbleib mit dem was die Senior Generation gemacht hat.

00:45:34: und das ist glaube ich so ein bisschen so einen Glaubenssatz den ich häufiger lebe.

00:45:37: Ich muss alles so machen wie mein Vater.

00:45:38: wenn mein Vater eine siebzig Stunden Woche macht dann muss ich die aufmachen und wenn mein Vater keine Ahnung Weihnachten die Wein präsente rum bringen muss ich das auch machen.

00:45:49: und also bis runter in so kleine Details und ich hab tatsächlich auch Mit jemandem gesprochen da ist die nachfolge genau und sowas gescheitert weil der vater von seinem Sohn, der war ein Handwerksbetrieb.

00:46:01: Auch nicht klein Und der son hatte auf die passende handwerkliche Ausbildung und ich glaube sogar meister gemacht oder techniker.

00:46:09: Also zachlich super.

00:46:11: Aber der Vater hat halt erwartet, ja du musst auch.

00:46:14: Samstag, Sonntags, Vollgas durcharbeiten und er hat aber gerade Nachwuchs gekriegt.

00:46:18: Ich will das so nicht!

00:46:20: Ja ich lebe für dieses Handwerk.

00:46:22: Der hatte dann gleich auch noch Ideen wie man dieses Handwerker auch noch weiterentwickeln könnte und auf mich wegen ist es auch ziemlich durchdacht.

00:46:30: Aber sie ist daran gescheitert weil der Vater hatte erwartet der Sohn macht alles eins zu eins so wie er das gfz Jahre früher gemacht hat.

00:46:36: Daran ist letztendlich, jetzt stand es jetzt heute, der Sohne ist aus dem Familienbetrieb wieder ausgeschieden Weil er den Stress nicht mehr haben wird.

00:46:46: Also ich glaube, ich muss alles so machen wie beim Vorgänger ist eigentlich Bullshit... Da kann man ganz entspannt und ohne dass jemand seinen Gesicht verliert gemeinsam draufgucken.

00:46:56: Und dann wird man da auch Lösungen finden.

00:46:59: Ich bin auch das Abbild meines Vaters gewesen.

00:47:02: Keine andere Sachen gut als mein Vater aber letztendlich als Mehrwert fürs Unternehmen auch umsetzen können.

00:47:09: Würdest du sagen, dass gerade diese Trennung auch sozusagen die Übernahme der Unternehmensanteile eben auch dazu beigetragen haben?

00:47:17: Dass relativ klar war.

00:47:19: Du hörst zu wenn ich übernehme dann übernehm' mich auch ganz also sozusagen die ganze Verantwortung und dann ist es aber danach auch mein Unternehmen und ich kann entscheiden.

00:47:29: Ja, also ich merke da schon das was du mit mir gemacht hast weil du ja denkst an einfach mittel- und langfristig.

00:47:36: Also als Angestellter Nimm mal so einen Vertriebsmitarbeiter oder so, dann haben die irgendwelche incentivierten Kennzahlen.

00:47:44: Also wenn du den Umsatz erreichst, dann kriegste da noch ein Bonus und da noch eine Prämie.

00:47:48: oder darfst du den Grüßgang Passat aussuchen oder was auch immer.

00:47:52: Das sind ja alles keine Dinge, die dich langfristig motivieren.

00:47:55: Und ich habe das schon gemerkt mit Übernahme der Gesellschaftsanteile war klar Ja, dass ist meins und es war auch klar Es ist nicht nur ein Job, den ich für fünf Jahre mache und dann suche ich mir das in Ächtes sondern wir denken das jetzt Mal weiter, wo wollen wir denn mittelfristig hin?

00:48:11: Und was braucht das Unternehmen nächstes und übernächstes Jahr.

00:48:15: Wir haben gerade auch eine Situation, wir wachsen zwar, wir hatten aber gehofft dass wir schneller wachsen und jetzt sind wir irgendwie vielleicht ein bisschen viel Wasserkopf aufgebaut müssen.

00:48:27: eigentlich also wenn wir in Konzernen wären müssten wir zu überstellenden Abbau- und Sundquatsch reden.

00:48:32: Aber mein Kollege und ich sind uns einig Wir sind nächstes Jahr wieder in der Spur.

00:48:37: Dann nehmen wir halt dieses Jahr hin, dass wir etwas weniger Rendite fahren.

00:48:41: Aber wir wissen ja warum es so ist und wir wissen auch wo wir wieder hinkommen und haben auch das Vertrauen, dass was so ist.

00:48:46: Und dann können wir auch mal ein Jahr mit etwas weniger renditen leben weil wir keine externen Aktionäre oder sonst wenig glücklich machen müssen.

00:48:54: Das ist schon dieses selber im Unternehmen sein und das für sich selber machen führt zu einer anderen Denkwahl.

00:49:01: Die finde ich aber sehr positiv würde ich mir manchmal von unseren politischen Würdenträgern wünschen, dass man da auch weiter denkt als der Legislaturperiode und die strukturellen Probleme mal anpackt.

00:49:14: Aber gut, das würde ich in den Rahmen

00:49:16: besprechen.".

00:49:17: Also es scheint ja so zu sagen... Das eine ist ja, da waren wir vorhin, Familie Nachfolge ist der eine Weg im Thema Unternehmertum.

00:49:28: Der andere Weg ist quasi externe Nachfolgen Und eigentlich hast du es ja sehr schön gesagt, ist ein bisschen der bessere Weg ins Unternehmertum als das Start-up.

00:49:38: Also ich selber komme aus dem Start up, habe mehrfach gegründet und dann auch noch einen Unternehmen strategisch dazu gekauft... ...und merke sozusagen auch wie spannend dieser Weg eigentlich in diese externe Nachfolge sein kann, weil so viele grundlegenden Sachen eben vorhanden sind nicht neu ausgedacht werden müssen, sondern es besteht ein Umsatz da.

00:50:04: Es ist nicht alles perfekt so.

00:50:08: Das hat eine Historie von mehreren Jahrzehnten meistens auf die man dann erstmal sich auch einlassen muss.

00:50:13: aber es ist natürlich zuerst mal ein bisschen Ruhe da um wirklich entspannt in so einen Wachstumsmodus irgendwie auch reinzukommen.

00:50:27: Ich glaube, du hast auch weniger schlaflose Nächte.

00:50:29: Aber ich war zwei Tausend Wochen auch mal bei der Gründung von einem Start-up dabei.

00:50:32: ein paar Jahre und das war schon am Anfang bis du die ersten Produkte verkauft hattest, bis das erste Geld auf dem Konto war.

00:50:39: Du hattst aber bisher immer an dieser Wachstumsschmerzgrenze unterwegs gewesen.

00:50:43: Wann schlägt man einen Mitarbeiter ein?

00:50:44: Wächst ja Umsatz mit!

00:50:45: Und dann kamen diese ganzen formalen Dinge und Zuglassungen und Genehmigungen und sowas was herinnern, den machst du da so machst... Kommt ja dann auch noch.

00:50:53: Und wenn da irgendwo irgendein Verwaltungsapparat, die in die krechtzeitig den Stempel gibt, hast du unheimlich ein echt existenzielles Problem.

00:50:58: also bei dem Start-up wo ich damals war, wir haben ein neues Produkt rausgebracht das braucht denn eine bausichtliche Zulassung vom DVD in Berlin und dann wusstest du es braucht also monatelang erstmal endlich eine Laborerprüfung und dann geht das diese staatliche Behörde, die im Baustoffe prüft Und da warst du, wie auf hoher See den Haus geliefert.

00:51:20: Weil das kannst du nicht beschleunen.

00:51:21: Du hast dann der Fallnummer und dann kannst du warten.

00:51:23: Weiß nicht reden wir über Wochen reden über Monate reden wir bei Jahre und hast.

00:51:27: aber gleichzeitig schon musst du aber irgendwie gucken dass du Umsatz hoch fährst um diese Sorgen haste halt als Nahtfolger nicht.

00:51:34: Das Unternehmen hat ja Produkte die funktionieren.

00:51:37: Die haben im Jahrfall schon Stammkunden, die happy sind damit.

00:51:42: Witterwarte, die schon wissen was ich tue.

00:51:43: Ja auch da darf man nicht blau angehen muss man auf hinterfragen aber kann man ja.

00:51:47: man weiß ja wo man achten muss.

00:51:48: Dann schnuppert man dann mal rein und guckt mal wie ist in der spirit?

00:51:54: Ich glaube man darf der illusionen nicht erlegen.

00:51:56: das ist sozusagen der eine Abkürzung wäre einer abkürzung ins Unternehmertum In eine vermögende Situation, in der man total erfolgreich ist und nie wieder was machen muss.

00:52:13: Ja ja das sind die Illusionen, die einem Mancher Influencer da so vorlebt.

00:52:18: Ich bin mit Leistung auch immer ganz gut klargekommen.

00:52:23: Genau also es ist schon sozusagen... Das zeigt ein bisschen eure Geschichte Auch wenn das Familiennachfolge ist schon sehr nah an, also du quasi sehr nahe an dem dran bist was dein Vater bisher gemacht hat.

00:52:42: Aber als wohl interne Nachfolge oder sozusagen female Nachfolger ist auch externe Nach folge brauchen natürlich einfach wahnsinnig viel Arbeit und Kontinuität und Leistung um daraus dann wirklich auch seinen eigenen Betrieb zu machen.

00:52:56: Ja aber das... Also meine Kernaussage und deshalb mache ich ja auch das ganze Thema Nachfolgebegleitung.

00:53:02: Irgendwann werde die Bücher von John Strelecki gelesen hat hier Big Five for Life und so was, ich habe irgendwann mal meine Big Five heraus gearbeitet... ...und eines meiner Big Five ist Ich möchte man wissen als Unternehmer teilen um andere besser zu machen.

00:53:17: und Deshalb ist überhaupt nur der nachfolgende Podcast entstanden weil ich eben Werbung für Unternehmertum und Werbung Berichterstattung häufig zu negativ.

00:53:30: Da war immer, so habe ich es damals wahrgenommen vor zwei drei Jahren da war es tatsächlich mal total cool weil wir deinen Ding im Co-Working Space alle um Klickertür stehen und uns selber feiern.

00:53:40: Und da wollte ich eigentlich das Motiv in deinem Nachfolgeschmiedepodcast zeigen wollte wie cool Unternehmer sein ist und wie cool Nachfolger auch sein kann.

00:53:52: Das kann ja... Aber diese Illusion Wir müssen nichts tun und es gibt keine Rückschläge im Leben.

00:53:59: Das habe ich doch in keinem Lebensbereit, aber als Unternehmer ganz hohe... Ich hab mehr Verantwortung.

00:54:05: Ich arbeite auch mehr als ein Angestellter, aber ich habe ganz große Freiheitsgrade.

00:54:10: Und ich habe vielmehr Einfluss wie meine Arbeit gestalten kann, als wenn ich jetzt irgendwo angestärter wäre.

00:54:18: Also ich kann vielmeher selber gestalten.

00:54:19: Wenn mir das wichtig ist Freiheit gestalten sich weiterentwickeln Ja, dann willkommen im Unternehmertum.

00:54:26: Das hast du alles.

00:54:27: und ja, kann man... Also ich möchte da einen Hut machen sich auf diesen Weg einzulassen.

00:54:34: Spannend dass Du das gerade sagst weil die Big Five verleiht.

00:54:38: bei Dir ist es sozusagen, dass Unternehmerwissen weitergeben.

00:54:43: Bei mir ist es so ähnlich, bei mir ist eher noch mehr Menschen für das Unternehmerleben zu begeistern.

00:54:48: Weil ich glaube, dass das Unternehmerleben Ich glaube es gibt nicht was in dem du wirkungsvoller dein Leben gestalten kannst.

00:55:01: Du bist für alles verantwortlich die Upside, die Downside.

00:55:07: Du hast vollen Gestaltungsspielraum.

00:55:12: und daher das ist so ein bisschen warum ich eigentlich bei einer Unternehmervereinigung im Gestaltungs- und Accelerator, wo ich eine neue junge Unternehmer quasi begleite auf dem Weg.

00:55:25: Der Podcast jetzt hier mit Bipreneur ist ja auch so ein bisschen die Handreichung dafür werde doch einen Unternehmer und das ist am Ende des Tages gar nicht zu schwer sondern dass es eher etwas was einfach ein Handwerk sein kann oder was man wie ein Handwerks sehen kann das Unternehmertum Und das ist so ein bisschen eigentlich der eigene Purpose, mehr Menschen für das Unternehmertum und das Unternehmerleben zu begeistern.

00:55:50: Und sagen was das für eine Selbstverwirklichung eigentlich wirklich sein kann?

00:55:57: Ja, finde ich ganz genau so.

00:56:02: Das hat sich bei mir auch bewahrheitet.

00:56:04: Ich bekomme meine Rolle als Familienvater und meiner Karriereperspektive So super unter allen Hut, dass das wäre in keinem angestellten Job der Welt möglich.

00:56:15: In diesem Satz lasse ich jetzt einfach mal genauso stehen!

00:56:20: Vielen Dank für das tolles Gespräch, so ein bisschen von eurer Geschichte oder deiner Geschichte zu hören ist total spannend.

00:56:28: Natürlich ich als Scaleup Coach finde es natürlich auch nochmal sehr spannend wie ihr das Framework genutzt habt was für Auswirkungen es auf euch und eure Organisation hat Mit wasche Freude er intern kommuniziert, wieviel Ermeterkanal ihr wieder in den Boden gebracht habt oder saniert habt.

00:56:52: So soll es sein dass es dann wirklich Spaß bringt jeden Tag auf der Baustelle zu stehen im besten Fall.

00:57:01: Also vielen Dank für diese ganzen Einblicke und ich gehe davon aus, dass wir irgendwie in zwölf Monaten noch mal ein neues Update machen und eine nächste Podcastfolge aufnehmen.

00:57:12: Vielen Dank für deine Zeit!

00:57:14: Sehr gerne hat mir viel Spaß gemacht.

Über diesen Podcast

Die buypreneur-Dokumentationsreihe erzählt die Geschichten einer neuen Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern, die bestehende Unternehmen übernehmen, weiterführen und neu gestalten. Statt bei Null zu starten, steigen sie dort ein, wo andere aufhören – mit Mut, Verantwortung und dem Willen, etwas Bestehendes zukunftsfähig zu machen. Der Podcast beleuchtet die vielen Facetten moderner Unternehmensnachfolge: von der ersten Idee über die Suche und Finanzierung bis hin zur Transformation nach der Übergabe. Ein Podcast für alle, die Unternehmertum nicht nur als Neuanfang, sondern als Weiterentwicklung verstehen – ob als Nachfolger, Verkäufer, Searcher, M&A-Expertin oder Banker.

von und mit Timm Wienberg

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